Archive für Beiträge mit Schlagwort: Jubiläum

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Adolf Dell in Karlsruhe geboren. Der Torwart gewann mit dem Karlsruher FV die Meisterschaft 1910. Später machte er sich als Schauspieler im Schauspielhaus Düsseldorf (unter der Intendant Gustav Gründgens) und bei Film und Fernsehen einen Namen. Am 9. September 1977 starb Adolf Dell im Alter von 87 Jahren in Düsseldorf.
Image (karlsruher-fv1891)

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Tennisspieler John Van Ryn in Newport News, Virginia, geboren. Der Doppelspezialist gewann insgesamt sechs Grand Slam Titel: einen bei den French Championships 1931, drei in Wimbledon (1929-31) und zwei bei den US Championships (1931, 1935). Im Einzel kam er über das Viertelfinale nicht hinaus. Im Davis Cup absolvierte Van Ryn in 24 Begegnungen 32 Spiele (Bilanz: 29:3) für die USA – unter anderem bei vier Finalniederlagen (1929, 1930, 1932, 1935). Am 7. August 1999 starb John Van Ryn im Alter von 94 Jahren in Palm Beach, Florida.
Image (gettyimages.at)

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Basketballspieler und -trainer Frederick Appleton „Fred“ Schaus in Newark, Ohio, geboren. Während seiner Collegezeit bei den West Virginia Mountaineers war der Small Forward der erste Spieler, der 1000 Karrierepunkte erreichte (1949). Mit den Fort Wayne Pistons (1949-54) erreichte er das NBA-Semifinale 1953 und wurde in das All-NBA-Second-Team 1950 gewählt sowie für das All-Star-Game 1951 nominiert. Als Trainer stand Schaus mit den Mountaineers (1954-60) im NCAA-Finale (1959, 70:71 gegen die California Golden Bears), mit dem Team der Purdue University (1972-78) gewann er das Invitation Tournament 1974. In der NBA betreute Schaub die Los Angeles Lakers (1960-67) und führte sie viermal ins NBA-Finale. Danach zeichnete er als General Manager verantwortlich als die Lakers 1972 den Titel holten. Am 10. Februar 2010 starb Fred Schaus im Alter von 84 Jahren in Morgantown, West Virginia.
nba.com/schaus
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Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Sportler Eiskunstläuferin in Micheline Lannoy in Brüssel geboren. Die Paarläuferin wurde gemeinsam mit ihrem Partner Pierre Baugniet Olympiasiegerin 1948 – die einzige belgische Goldmedaille bei Winterspielen. Außerdem wurde das Duo zweimal Weltmeisterin (1947, 1948) sowie Europameisterin 1947. Lannoy emigrierte später nach Kanada.
figureskating.about.com/Micheline Lannoy/

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Bergsteiger John Elvis Harlin geboren. Der Gründer der Internationalen Bergsteigerschule in Leysin wollte 1965 die Eiger-Nordwand in einer Direktroute erklettern. 400 Meter unterhalb des Gipfels riss ein Sicherheitsseil, Harlin stürzte ab. Sein Partner Dougal Haston erreichte mit einer deutschen Seilschaft den Gipfel und die Route wurde als John-Harlin-Direttissima benannt. Sein Sohn John III ist ebenfalls Alpinist, Chefredakteur des  American Alpine Journal und Verfasser von fünf Büchern.
pinterest.com/John Elvis Harlin

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Basketballspieler Mitchell James „Mitch“ Richmond in Fort Lauderdale, Florida, geboren. Der Shooting Guard (Kansas City State University) war unter anderem für die Sacramento Kings (1991-98: Playoffs 1996) und die Golden State Warriors (1988-91: Playoffs 1989, 1991) akitv. Mit den Los Angeles Lakers (2001-02) gewann „The Rock“ die Meisterschaft. Er wurde sechsmal für das All-Star-Game (MVP 1995) nominiert, insgesamt fünfmal ins All-NBA-Team (3x Second, 2x Third) und 1989 zum Rookie of the Year gewählt. Mit dem US-Olympiateam gewann Richmond die Goldmedaille 1996 und Bronze 1988. Insgesamt absolvierte er 976 Spielem mit 20.497 erzielten Punkte rangiert er auf Rang 42 der ewigen NBA-Bestenliste, mit einem Spielschnitt von 21,0 auf Rang 36.
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twitter.com/mitchrichmond

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Gary Andrew Pallister in Ramsgate, Kent, geboren. Der Innenverteidiger war für den FC Middlesbrough (1984-89, 1998-2001) aktiv. Mit Manchester United (1989-98) war er Europapokalsieger der Pokalsieger 1991, viermal Meister, dreimal FA-Cupsieger sowie Ligapokalsieger 1992. 1990 kürten ihn die United-Fans zum Spieler des Jahres, viermal wurde Pallister ins Premier-League-Team des Jahres und 1992 zu Englands Fußballer des Jahres gewählt. Außerdem absolvierte er 22 Länderspiele für England (1988-96) – unter anderem zwei gegen Deutschland (0:1/a, 1:2/n) und eines gegen die Schweiz (3:1 am 15.11.1995 in London).
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twitter.com/garypallister

Heute vor 50 Jahren …
… wurde die Eiskunstläuferin Anna Anatoljewna Kondraschowa (mit Foto), verheiratet Levandi, in Moskau geboren. Die beste Platzierung der Einzelläuferin bei zwei Olympischen Spielen (1984-88) war Platz fünf 1984. Bei Weltmeisterschaften holte sie eine Silbermedaille (1984), bei Europameisterschften war sie auf Bronze abonniert (4 Mal). Seit ihrem aktiven Karriereende arbeitet sie als Trainerin in Estland.
zeit.de/archiv/ein-dickkopf-aus-moskau

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Steve Duchesne in Sept-Îles, Québec, geboren. Der Verteidiger war unter anderem für die Los Angeles Kings (1986-91) und gewann mit den Detroit Red Wings (1999-2002) in seiner letzten Karrieresaison den Stanley Cup 2002. Der Kanadier wurde 1987 ins NHL-All-Rookie-First-Team gewählt und dreimal für das All-Star-Game nominiert (1989, 1990, 1993). Mit 1698 Treffern (in 1113 Spielen) rangiert er auf Rang 54 der ewigen NHL-Bestenliste. Mit dem Team Canada wurde Duchesne 1994 Weltmeister, 1996 in Wien Vize-Weltmeister.
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Heute vor 25 Jahren …
… begann das Viertelfinale der 14. Fußball-Weltmeisterschaft in Italien. Argentinien setzte sich erst im Elfmeterschießen 3:2 gegen Jugoslawien durch. Irland, das ausschließlich mit Unentschieden ins Viertelfinale einzog, scheitert knapp mit 0:1 an Italien. Deutschland setzte sich gegen die Tschechoslowakei durch einen Matthäus-Elfmeter mit 1:0 durch. England rang Kamerun, das mit 2:1 vorne lag, dank zweier Elfmeter nach Verlängerung mit 3:2 nieder.

 

Heute vor 00 Jahren …
… endeten die XXXXX.

Heute vor 150 Jahren …
… gelingt der Seilschaft Edward Whymper, Christian Almer und Franz Biner die Erstbesteigung des Aiguille Verte, einen Viertausender in den Alpen.

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Schachspieler Wladimir Pawlowitsch Sagorowski in Woronesch geboren. Der Sowjetrusse gewann die Fernschachweltmeisterschaft 1965 und wurde zweimal Zweiter (1971, 1980). Seine beste Weltranglistenplatzierung war Rang 41 (07/1953), sein bestes Rating 2614 Punkte (11/1953), seine beste Performance war der Sieg beim Turnier von Moskau 1952.
Commons Wikimedia

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Handballspieler und -trainer Paul Tiedemann in Pirogowo (deutsch Sudnicken), Kaliningrad, geboren. Er gewann mit dem SC Leipzig den Europapokal der Landesmeister 1966 und sechsmal die Meisterschaft (1959-66). Bei Feld-Weltmeisterschaften gewann der DDR-Athlet den Titel 1963 und Silber 1966, mit der Gesamtdeutschen Mannschaft holte er WM-Bronze 1958. Als Trainer sorgte er mit dem Sieg des ASKÖ Linz im EHF-Cup für einen der größten Erfolge im österreichischen Handball. Außerdem wurde er mit den Linzern je dreimal Meister und Pokalsieger (1994-96). Mit der DDR-Nationalmannschaft gewann der Trainer Tiedemann Olympiagold 1980, bei Weltmeisterschaften holte er zweimal Bronze (1978, 1986). Mit der Ägypten triumphierte der Deutsche bei den Afrikameisterschaften 1991. Während seiner Zeit in Nordafrika starb seine Frau bei einem Verkehrsunfall. Am 21. September 2014 starb Paul Tiedemann im Alter von 79 Jahren in Engerwitzdorf, Oberösterreich, nach einer schweren Viruserkrankung.
Image Quelle

Heute vor 80 Jahren …
… starb der Baseballspieler John Joseph „Jack“ O’Neill (mit Foto) im Alter von 62 Jahren in Scranton, Pennsylvania. Geboren wurde er am 10. Jänner 1873 in Maam Cross, County Galway. Der Catcher wurde mit den Chicago Cubs (1904-05) in der National League Zweiter (1904) und Dritter (1905). Bei den St. Louis Cardinals (1902-03) war auch als Trainer tätig und bildete gemeinsam mit seinen Brüdern Jim und Mike eine „Brother Battery“.

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Gewichtheber Walter Legel in Bruck an der Leitha, Niederösterreich, geboren. Feder- bzw. Leichtgewichtler nachm viermal an Olympischen Spielen teil (1960, 1972-80), seine beste Platzierung war 1976 Rang zehn. 1972 wurde ihm die Einnahme eines Stimulanziums nachgewiesen, der Niederösterreicher wurde disqualifiziert. Bei den Europameisterschaften 1974 gewann Legel die Bronzemedaille. Seine besten Ergebnisse bei Weltmeisterschaften waren Platz sieben (1974) sowie Platz neun (1973). Am 4. Juli 1999 starb Walter Legel im Alter von 59 Jahren in Deutsch-Wagram, Niederösterreich an den Folgen eines Gehirntumors. Ein Walter Legel (sein Sohn?) fungiert übrigens als Obmann des KSV Mödling.

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Rugbyspieler Sydney John Dawes in Abercarn, Wales, geboren. Der Centre absolvierte 22 Länderspiele (Tests, sechs als Kapitän) für Wales (1964-71) und vier Spiele für die British Lions. Mit den Walisern gewann er fünfmal das Five-Nations-Turnier, davon einmal ungeschlagen (Grand Slam, 1971). Mit den British Lions sorgte er für den ersten und bisher einzigen Lions-Sieg in einer Testserie gegen Neuseeland. Als Trainer betreute er das walisische Team (1974-79) in einer seiner erfolgreichsten Phasen: Das Team gewann viermal die Five Nations, davon zweimal ungeschlagen (1976, 1978).
Image (sporting-heroes)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Basketballspieler Panagiotis Karatzas in Athen geboren. Der Center gewann mit Olympiakos die Meisterschaft 1993 und den Pokal 1994. Mit der griechischen Nationalmannschaft wurde er die Europameisterschaft 1987, die Weltmeisterschaft 1986 beendete er auf Rang zehn.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde die Handballspielerin Michaela Erler in Berlin geboren. Die Kreisspielerin gewann mit TuS Walle Bremen (1993–96) den Europapokal 1994, dreimal die Meisterschaft (1994-96) und zweimal den Pokal (1994-95). Vier weitere Pokaltriumphe feierte sie mit dem VfL Engelskirchen (1984–88/2), Bayer Leverkusen (1988–93/1) und Borussia Dortmund (1996–2003/1). Außerdem absolvierte Erler 285 Länderspiele (690 Tore) für Deutschland und wurde Weltmeisterin 1993, Vizeeuropameisterin 1994 sowie Olympiavierte 1992.
gettyimages.at/michaela-erler

 

Heute vor 150 Jahren …
… gelang einer Seilschaft (Adolphus Warburton Moore, Horace Walker und Jakob Anderegg) die Erstbesteigung des Piz Roseg in der Graubündner Berninagruppe.

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Howard Porter Drew in Lexington, Virginia, geboren. Der Sprinter konnte bei den Olympischen Spielen 1912 am 100-Meter-Finale nicht teilnehmen, weil er sich zuvor im Halbfinale eine Muskelzerrung zuzog. Außerdem spielte er im Baseballbewerb für die USA, damals ein Demonstrationswettbewerb. Drew war später der erste afro-amerikanische Richter des Bundestaates Connecticut. Am 19. Februar 1957 starb Howard Drew im Alter von 66 Jahren in West Haven, Connecticut.
howarddrew.com

Heute vor 100 Jahren …
… starb der Cricketspieler Victor Thomas Trumper im Alter von 37 Jahren in Sydney, wo er am 2. November 1877 auch geboren wurde. Der brillante Batsman wurde 1903 zu einem der besten fünf Cricketer des Jahres gewählt, 1963 gehörte er zu den sechs besten Spielern der bis dahin vergangenen hundert Jahre. Der Australier absolvierte insgesamt 48 Tests und 255 First-Class-Matches.
victortrumper.com

Heute vor 90 Jahren …
… fand der erste Grand Prix von Belgien auf dem Circuit de Spa-Francorchamps statt. Sieger war der Italiener Antonio Ascari vor seinem Landsmann Giuseppe Campari (beide auf Alfa Romeo), Platz drei ging an den Franzosen Albert Divo (Delage).
Image (englishclass.jp)

Heute vor 75 Jahren …
… starb der Automobilrennfahrer Ferdinando „Nano“ Minoia im Alter von 56 Jahren in Mailand, wo er am 2. Juni 1884 auch geboren wurde. 1931 gewann er die Grand-Prix-Europameisterschaft, obwohl er in der drei Rennen umfassenden Serie keinen Sieg einfahren konnte. Bereits 1927 gewann der Italiener gemeinsam mit Landsmann Giuseppe Morandi die erste Mille Miglia (21:04:48). Bereits 1926 fuhr Minoia auf Rang vier bei den 24 Stunden von Le Mans.
Image (grandprixhistory.org)

Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Boxer Ken Buchanan in Edinburgh geboren. Bis zu seinem ersten Titelkampf gewann der Leichtgewichtler 33 Fights in Folge. Im Duell um die Europameisterschaft (01/1970) verlor er aber gegen Miguel Velazquez nach Punkten. Noch im September des selben Jahres trat „the Fighting Carpenter“ (der kämpfende Zimmermann) gegen Ismael Lagune um die Weltmeisterschaft an – und gewann nach Juryentscheidung. Den Titel verteidigte er zweimal erfolgreich, ehe ihn Roberto Duran durch technisches KO bezwingen konnte (Juni 1972). 1974 eroberte Buchanan den EM-Titel, den er erst über fünf Jahre später verlor. Er absolvierte insgesamt 69 Profikämpfe (1965-82), gewann davon 61 (KO 27) und verlor 8 (KO 1).
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Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Heribert Weber in Pöls, Steiermark, geboren. Der Verteidiger war für Sturm Graz (1974-78) aktiv, gewann mit Rapid (1978-89) vier Meistertitel (1982, 1983, 1987, 1988), viermal den Pokal (1983, 1984, 1985, 1987) und stand im Finale des Europacups der Pokalsieger 1985 (1:3 gegen Everton). Mit Austria Salzburg (1989-1994) holte er die Meisterschaft 1994 und erreichte UEFA-Cup-Finale 1994 (jeweils 0:1 gegen Inter Mailand). Der Steirer absolvierte 68 Länderspiele (1 Tor beim 5:0 gegen Albanien 1982) für Österreich (1976-1989, 19 Mal als Kapitän) – unter anderem bei den WM-Endrunden 1978 (dreimal eingewechselt, Platz sieben) und 1982 (drei Spiele, Platz acht), sechs gegen die BRD (1-1-4), eines gegen die DDR (1:1 in Leipzig am 20.05.1989) sowie drei gegen die Schweiz (1-1-1). 1987 wurde Weber zu Österreichs Fußballer des Jahres gekürt. Als Trainer holte er mit Salzburg (1996–1998) das Double 1997, mit Rapid (1998–2000) wurde er zweimal Vizemeister (1998, 1999).
Image (sportsworldcards.com)

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Eric Lazenby Gates in Ferryhill, North East, geboren. Der Stürmer gewann mit Ipswich Town (1973-1985) den UEFA-Cup 1981 und den FA-Pokal 1978, mit AFC Sunderland (1985-1990) die Third Division 1988. Außerdem absolvierte er zwei Länderspiele für England (1980): 4:0 gegen Norwegen und 1:2 in Rumänien. Später ging er zum Radio und wurde Schweinefarmer.
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Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Karl Fleschen in Daun, Rheinland-Pfalz, geboren. Der Lang- und Mittelstreckenläufer gehörte zu jenem Quartett, das am 17. August 1977 mit 14:38,8 einen neuen Weltrekord über 4 x 1500 Meter aufstellte.  Diese Bestmarke hatte bis zum 4. September 2009 Bestand. Bei Hallen-Europameisterschaften gewann er jeweils über 3000 Meter zweimal den Titel (1977, 1980) und einmal die Bronzemedaille (1984).
Image (laufen-in-koeln)
volksfreund.de/Was-macht-eigentlich-Karl-Fleschen

Heute vor 60 Jahren …
… wurde die Tischtennisspielerin Elmira Korjunowna Antonjan (mit Foto) in Jerewan geboren. Die Armenierin gewann mit der sowjetischen Mannschaft zweimal die Europameisterschaft (1974, 1976). Bei den Weltmeisterschaften 1975 holte sie eine Silbermedaille im Mixed und eine Bronzemedaille im Damendoppel. Beim Europäischen Top-Twelve-Ranglistenturnier wurde Antonjan 1976 Vierte, ihre beste Weltranglistenplatzierung war Rang neun 1975. Noch während ihrer aktiven Karriere fungierte sie als Trainerin des Nationalkaders, später der Damen-Nationalmannschaft.  Ihre Schwester Narin war ebenfalls international erfolgreich.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Thomas Vogel in Weimar, Thüringen, geboren. Der Stürmer wurde mit dem 1. FC Kaiserslautern (1991-93) in der Bundesliga Sechster (1992) und Achter (1993) sowie mit Rot-Weiß Erfurt (1988-91) in der DDR-Oberliga Dritter (1991). Nach einer schweren Knieverletzung musste er seine Karriere beenden und arbeitete als Co-Trainer für Carl Zeiss Jena.
der-betze-brennt.de/thomas-vogel

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Schwimmer Wladimir Walentinowitsch Tkatschenko in Tscherkassy geboren. Der Freistilspezialist gewann bei Olympischen Spielen mit der Staffel Silber 1988, bei Weltmeisterschaften Bronze 1991, bei Europameisterschaften Gold 1983 und Bronze 1987. Über 50 Meter Kraul holte er 1989 den EM-Titel und 1991 Bronze.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Belayneh Dinsamo (mit Foto) in Diramo Afarrara, Äthiopien, geboren. Der Marathonläufer bewältigte als erster Mensch die 42,195 Kilometer in weniger als 2:07 Stunden (2:06:50 in Rotterdam 1988). Diese Bestmarke war über zehn Jahre gültig. In Rotterdam gewann er viermal (1987-89, 1996), bei den All-Africa Games holte er 1987 die Goldmedaille.

Heute vor 40 Jahren …
… starb der Gewichtheber Serge Yvan Arthur Reding im Alter von 33 Jahren in Manila an einem Herzinfarkt (oder Selbstmord). Geboren wurde er am 23. Dezember 1941 in Auderghem, Brüssel. Der Schwergewichtler gewann (im Mehrkampf) bei den Olympischen Spielen 1968 die Silbermedaille. Bei Weltmeisterschaften holte er viermal Silber (1968-70, 1974). 1969 wurde der Belgier Europameister 1969 und stand zusätzlich dreimal auf dem Podest (Silber 1968, Bronze 1964, 1974).
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Heute vor 25 Jahren …
… starb die Leichtathletin Sportler Jewgenija Iwanowna Setschenowa (mit Foto) im Alter von 71 Jahren. Geboren wurde er am 17. August 1918 in Sewastopol, Krim. Die Sprinterin wurde zweimal Europameisterin 1946 (100 & 200 Meter) und gewann je zweimal Silber 1950  (100 & 200 Meter) sowie Bronze (4×100-Staffel 1946, 1950). Bei Olympischen Spielen nahm sie nur 1952 teil und verpasste als Staffel-Vierte eine Medaille.

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Joseph Armand Mondou (mit Foto) in Yamaska, Quebec, geboren. Der Angreifer (LW) gewann mit den Montreal Canadiens (1928-39) zweimal den Stanleycup (1930, 1931) und wurde 1939 für das All-Star-Game nominiert. Er war der erste NHL-Spieler der einen Penaltyshot ausführte. Sein Enkel Pierre Mondou spielte ebenfalls für Canadiens in der NHL. 

Heute vor 110 Jahren …
… starb der Tennisspieler Harold Segerson Mahony (mit Foto) im Alter von 38 Jahren im Dromore Castle, County Kerry nach einem Fahrradunfall Geboren wurde er am 13. Februar 1867 in Edinburgh. Er gewann 1896 die Wimbledon Championships in fünf Sätzen gegen Wilfred Baddeley – Irland und Schottland beanspruchen diesen Sieg jeweils für sich. Er ist einerseits der letzte irische Gewinner, andererseits dauerte es bis zu einem neuerlichen schottischen Triumph bis zum Sieg Andy Murrays 2013. 1898 siegte Mahony bei den internationalen deutschen Meisterschaften. Bei den Olympischen Spielen 1900 gewann er zwei Silbermedaillen (Einzel, Mixed) und eine Bronzemedaille (Doppel).

Heute vor 60 Jahren …
… stellte der UdSSR-Bahnradfahrer Juri Woltschek im 200-Meter-Sprint in Irkutsk einen neuen Weltrekord auf. Mit 11,70 Sekunden blieb er als erster Fahrer unter zwölf Sekunden. Diese Marke hielt nur eine Monat, sein Landsmann Rotislaw Wargaschkin unterbot diese Zeit um drei Zehntel Sekunden.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Skirennläufer Bernhard Knauß in Schladming, Steiermark, geboren. Der Allrounder wurde 1988 nach gesundheitlichen Problemen und anhaltender Erfolglosigkeit aus dem ÖSV-Weltcupkader entlassen. Er ging in die USA und fuhr auf der US-Profitour von Erfolg zu Erfolg: 3x Gewinner der Gesamtwertung (1991-93), sechsfacher Weltmeister (1990-95). 1996 erhielt Knauß die slowenische Staatsbürgerschaft und startete im Weltcup für Slowenien. Sein bestes Ergebnis war Platz zwölf im Riesentorlauf von Val d’Isere. Bei den Olympischen Spielen 1998 schied er im Riesenslalom bereits im ersten Durchgang aus. Mittlerweile arbeitet der Bruder des bekannteren Hans Knauß als Renndirektor für diverse Hersteller.
facebook.com/bernhard.knauss

Heute vor 50 Jahren …
… endete der Großer Preis von Frankreich auf dem Circuit de Charade in Clermont-Ferrand, Auvergne, mit dem vierten Saisonsieg im fünften Rennen von Jim Clark (Lotus-Climax). Dahinter landete Jackie Stewart (BRM) mit 26,3 Sekunden Rückstand auf Rang zwei, John Surtees (Ferrari) fuhr auf Rang drei. Der Schweizer Jo Siffert beendete das Rennen auf dem sechsten Rang und ergatterte seinen zweiten WM-Punkt der Saison. Jochen Rindt schied bereits in Runde drei nach einem Unfall aus.
Black And White Images (sutton-images.com)

Heute vor 30 Jahren …
… schwamm Michael Gross die 400 Meter Freistil in Wuppertal in einer Zeit von 3:47,80 Sekunden und verbesserte den alten Weltrekord nach mehr als 28 Monaten um 0,52 Sekunden. Die Marke des Deutschen hielt deutlich länger, nämlich 1002 Tage (fast 33 Monate), bis der Pole Artur Wojdat noch einmal 42 Hundertstel Sekunden schneller kraulte.

Heute vor 140 Jahren …
… wurde der Ruderer Oskar Goßler in Hamburg geboren. Er gewann bei den Olympischen Spielen 1900 die Goldmedaille im Vierer ohne Steuermann (gemeinsam mit seinen Brüdern Gustav und Carl), mit dem deutschen Achter landete Goßler auf Rang vier. Die Goldmedaille ist ein wenig umstritten: Nach der Qualifikation gab es Proteste, daraufhin wur ein weiteres Ausscheidungsrennen angesetzt. Darüber wurden nicht alle Teilnehmer informiert, darunter auch der Vierer von Goßler. Die Veranstalter werteten daraufhin das Ausscheidungsrennen als Finalergebnis, die drei „vergessenen“ Boote richteten ein zweites Finale aus. Damit gab es bei den Olympischen Spielen im selben Bewerb je zwei Gold-, Silber- und Bronzemedaillen. Am 15. Februar 1953 starb Oskar Goßler im Alter von 77 Jahren.
Image (ndr.de)

Image (rrk-online)

Heute vor 120 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler George Henry Hainsworth in Toronto geboren. Der Torhüter begann seine Karriere in Berlin, Ontario (heute Kitchener). Er gewann mit den Montréal Canadiens (1926-33) zweimal den Stanley Cup (1930, 1931), mit den Toronto Maple Leafs (1933–1936) stand er zweimal im Finale (1935, 1936). Hainsworth wurde dreimal zum besten Goalie der Liga gewählt (1927-29). Mit einer Goal-Average von 1,93 rangiert der Kanadier auf Rang zwei der ewigen NHL-Bestenliste, mit 94 Shutouts auf Platz drei. Außerdem ist er der zweite von insgesamt acht Torhütern, der als Kapitän einer NHL-Mannschaft fungierte (1932/33). Er wurde 1961 in die Hockey Hall of Fame aufgenommen und zählt zu den Top-50 der besten Eishockeyspieler aller Zeiten (1998). Am 9. Oktober 1950 starb George Hainsworth im Alter von 55 Jahren bei einem Frontalzusammenstoß mit einem LKW bei Gravenhurst, Ontario.
canadiens.com/George-Hainsworth
legendsofhockey.net/gallery

Heute vor 100 Jahren …
… wurde der Baseballspieler Willard Jessie Brown in  Shreveport, Louisiana, geboren. Der Outfielder war für die Kansas City Monarchs (1936-44, 1948-50: Meister 1942) in der Negro League sowie für die St. Louis Browns (1947) in der MLB aktiv. „Home Run“ Brown war der erste Afro-Amerikaner, der einen Homerun in der American League schlug. Am 4. August 1996 starb Willard Brown im Alter von 81 Jahren in Houston, Texas.
Image (baseballhall.org)

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Schachspieler Wolfgang Unzicker in Pirmasens, Rheinland-Pfalz, geboren. Als Amateurspieler zählte der Rechtsanwalt in den Nachkriegsjahren bis Anfang der 1970-er Jahre zu den stärksten deutschen Spielern. Anatoli Karpow nannte ihn gar den „Weltmeister der Amateure“. Unter seinen Turniersiegen stechen die Erfolge beim Tschigorin-Turnier in Sotschi 1965 (ex aequo mit Boris Spasski), in Maribor 1967 vor Samuel Reschewski und in Krems 1980. Beim Piatigorski-Cup in Santa Monica wurde Unzicker hinter Spasski, Bobby Fischer, Bent Larsen und vor fünf Weltmeistern Vierter. Seine beste Weltranglistenplatzierung war Platz vierzehn (01/1951), sein bestes Rating waren 2686 Punkte (07/1960), seine beste Performance bot er beim Turnier von Johannesburg 1979 (2724 Punkte, Platz zwei hinter Viktor Kortschnoi). Unzicker absolvierte bei dreizehn Schacholympiaden (1950-82) 206 Spiele (69:27) für Deutschland, gewann mit der Mannschaft zweimal Bronze (1950, 1964) und im Einzel einmal Gold (1950). Bei fünf Europameisterschaften (1957-77) absolvierte er 40 Partien (4:8), wurde mit der Mannschaft zweimal Vierter, im Einzelt holte er 1961 Silber. 1950 wurde der Deutsche zum Internationalen Meister, 1954 zum Großmeister ernannt. Am 20. April 2006 starb Wolfgang Unzicker im Alter von 80 Jahren in Albufeira, Algarve, an Herzversagen.
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Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Virgilio Maroso in Marostica, Venetien, geboren. Sein Cousin Severino Minelli war Kapitän der Schweizer Nationalmannschaft. Der Verteidiger gewann mit dem AC Torino (1945-49) vier Meisterschaften (1946-49) und absolvierte sieben Länderspiele (1 Tor) für Italien (1945-49) – unter anderem zwei gegen Österreich (3:2/h, 1:5/a) und zwei gegen die Schweiz (4:4/a, 5:2/h). Nach einem Freundschaftsspiel in Lissabon krachte beim Rückflug am 4. Mai 1949 das Mannschaftsflugzeug kurz vor der Landung in Turin gegen den Berg Superga. Dabei starben alle 27 Passagier und vier Crewmitglieder, darunter auch der erst 23-jährige Virgilio Maroso.
Image (torinofc.it)

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Carlo Giovanni Facetti in Cormano, Mailand, geboren. Seinen Formel-Junior-Boliden baute sich der Italiener selbst, später fuhr er in Monoposto-, Sport-und GT-Rennwagen. In der Formel 1 scheiterte er 1974 in der Qualifikation, danach versuchte er sich nicht mehr in der Königsklasse. Bei den 24 STunden von Spa fuhr Facetti dreimal auf Rang drei (1964, 1970, 1971), in Le Mans wurde er Fünfter (1968), bei den 1000 Kilometern am Österreichring Zweiter (1974) und in Daytona Zweiter (1977). 1979 gewann der Italiener die Gesamtwertung der Tourenwagen-Europameisterschaft.
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Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Kanute Wjatscheslaw Nikolajewitsch Ionow in Moskau geboren. Der Sowjetrusse wurde im Vierer über 1000 Meter Olympiasieger 1964 und Weltmeister über die 10.000 Meter 1966. Bei Europameisterschaften gewann Ionow im Vierer den Titel 1967 sowie Bronze 1965 über 10.000 Meter und Silber über 1000 Meter.

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Ruderer Dieter Ebner in Linz geboren. Er nahm an drei Oympischen Spielen (1964-68) teil und verpasste 1968 im Zweier ohne Steuermann mit Platz vier knapp eine Medaille. Bei Weltmeisterschaften gewann er 1966 die Silbermedaille im Zweier ohne und 1962 im Vierer ohne die Bronzemedaille. Außerdem stand Ebner bei Europameisterschaften einmal auf dem Podest (1965 Silber im Zweier ohne).

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Philippe Streiff in Grenoble geboren. Der Franzose ging bei 53 Formel-1-Grand-Prix (1984-88) an den Start, seine beste Platzierung war ein dritter Platz in Australien 1985 auf Ligier. In den anderen Formel-Klassen wurde er dreimal Meisterschaftsvierter (Formel III 1981, Formel II Europa 1983, 1984) und gewann zwei Rennen. Die 24 Stunden von Le Mans beendete Streiff 1981 in einem Rondeau auf Rang zwei (mit Jean-Louis Schlesser und Jacky Haran) und 1984 in einem Porsche auf Rang drei (mit David Hobbs und Sarel van der Merwe). In Silverstone fuhr er über die 1000 Kilometer auf Platz vier (1988). Bei Testfahrten in Brasilien vor der Saison 1989 verunglückte der Franzose schwer und ist seitdem vom Hals weg gelähmt. Zuletzt sorgte er durch seine Aussagen nach den Unfällen von Michael Schumacher und Jules Bianchi für Verwunderung.
philippe.streiff.com
motorsport-total.com/das-drama-streiff

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Michael Lederer in Frankfurt-Höchst geboren. Der Läufer lief am 17. August 1977 mit der deutschen Mannschaft zum 4-x-1500-Meter-Staffelweltrekord von 14:38,8 Minuten. Die Marke wurde erst nach etwas mehr als 32 Jahren (4. September 2009) von einem kenianischen Quartett auf 14:36,23 verbessert.
Image (darmstaedter-tagblatt.de)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Handballspieler Ulrich Derad in Rottweil, Freiburg, geboren. Der Linksaußen war für Frisch Auf Göppingen (1986-89) aktiv und wurde mit dem VfL Gummersbach (198-94) Meister 1991. Außerdem absolvierte er 19 Länderspiele (23 Tore) für Deutschland. Ab 1997 wechselte Derad bei Bayer Dormagen als sportlicher Leiter und später als Geschäftsführer in die Funktionärsebene, 2001 übernahm er die Geschäftsführerpostion beim THW Kiel, 2011 beim Landessportverband Baden-Württemberg.
Image (lsvbw.de)

Heute vor 10 Jahren …
… starb der Basketballspieler Tõnno Lepmets im Alter von 67 Jahren in Harjumaa, Estland. Geboren wurde er am 31. März in Tallinn. Er gewann mit der Sowjetunion zweimal die Europameisterschaft (1963, 1967).
Image Quelle

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Anthony „Tony“ Lanfranchi geboren. Er gewann nationale Events in Silverstone, Cadwell Park, Donington Park oder Brands Hatch. Die Tourist Trophy in Silverstone 1976 beendete der Brite als Siebenter, die 1000 Kilometer von Brands Hatch als Achter, die sechs Stunden von Jarama als Fünfter. Sein Formel-1-Debüt 1967 verhinderte ein Brand eines Transporters kurz vor dem ersten Training, sein Bolide wurde komplett zerstört. Am 7. Oktober 2004 starb Tony Lanfranchi im Alter von 69 Jahren an Krebs.
elva.com/tony-lanfranchi

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Rennrodler Thomas Köhler in Zwickau, Sachsen, geboren. Er ist zweifacher Olympiasieger (1964 Einsitzer, 1968 Doppelsitzer) und gewann Silber 1968 im Einsitzer. Bei Weltmeisterschaften triumphierte er dreimal (Einsitzer 1962, 1967, Doppelsitzer 1967) und holte Silber 1965 (Doppelsitzer). Nach seiner aktiven Karriere war Köhler als Trainer und Fuktionär aktiv und führte die DDR-Rodler zu zahlreichen Erfolgen. Nach der Wendewurde er all seiner Ämter enthoben und 1999 wegen Beihilfer zur Körperverletzung zu einer Geldstrafe verurteilt. 2010 gestand er das flächendeckende Staatsdoping, auch an Minderjährigen, ein.
Google (welt.de/dpa)

Heute vor 75 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Judy Amoore, voller Name Judith Florence Amoore (verheiratet Pollock), in Melbourne geboren. Die Sprinterin gewann bei den Olympischen Spielen 1964 die Bronzemedaille über 400 Meter. Bei den Commonwealth Games 1966 holte die Australierin Gold über 440 yards und Silber über 880 yards. 1967 lief sie 800-Meter-Weltrekord (28. Juni 1967). Bei den Olympischen Spielen 1976 ging sie mit 36 Jahren an den Start, scheiterte aber trotz persönlicher Bestleistungen über 800 im Semifinale und über 1500 Meter im Vorlauf.
sahof.org.au/hall-of-fame

Heute vor 40 Jahren …
… starb der Fußballspieler Javier „Nene“ Ambrois im Alter von 43 Jahren in Montevideo, wo er am 9. Mai 1932 auch geboren wurde. Der Mittelfeldspieler gewann mit Nacional Montevideo (1950-57, 1961-64) sechsmal die Meisterschaft und wurde 1955 Torschützenkönig (17 Treffer). Außerdem absolvierte er 31 Länderspiele (16 Tore) für Uruguay – unter anderem beim Gewinn der Copa América 1956 (1 Tor) oder bei der WM-Endrunde 1954 (1 Tor, Platz vier). Bei der Südamerikameisterschaft 1957 (Platz drei) wurde Ambrois gemeinsam mit Humberto Maschio mit neun Treffern Schützenkönig, bis heute wurde diese Marke nicht mehr erreicht.
pueblotricolor.com/javier-ambrois

Heute vor 25 Jahren …
… starb der Fußballspieler Campolo Alcalde, voller Name Jorge Luis Félix Alcalde Millo, im Alter von 73 Jahren in Lima. Geboren wurde er am 14. November 1916 in Callao. Der Angreifer war unter anderen für die Sport Boys Callao (1933-38: 2x Meister 1935, 1937 – 2x Torschützenkönig 1935, 1938), für River Plate (1939-42: 2x Meister 1941, 1942) sowie für Universitario Lima (1948-49: Meister 1949) aktiv. Außerdem absolvierte er 15 Länderspiele (13 Treffer) für Peru – etwa bei den Bolivarischen Spielen 1938 oder beim Copa América-Triumph 1939. Bei den Olympischen Spielen 1936 besiegte Peru in der zweiten Runde Österreich mit 4:2 nach Verlängerung. Doch nach einem Platzsturm wurde das Ergebnis annulliert und die Partie neu angesetzt. Die Peruaner akzeptierten diese Entscheidung nicht und stiegen aus dem Turnier aus. In der Folge erreichte Österreich das Finale, verlor dort aber gegen Italien 1:2.
Image (vamosboys1)

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Skipionier Hannes Schneider in Stuben am Arlberg, Vorarlberg, geboren. 1903 erhielt er sein erstes Paar Ski geschenkt, aufgrund seines Talents wurde Schneider bereits vier Jahre später zu seinen ersten Rennen eingeladen und heuerte als Skilehrer im Hotel Post in St. Anton am Arlberg an. Während des Ersten Weltkriegs wurde der Vorarlberger zur Bergführerkompanie eingezogen und hielt dort Skikurse ab. 1921 gründete er seine eigene Skischule, die auf moderneren Lehrmethoden basierte und zu den ersten gehörte, die den Stemmbogen lehrte. 1928 „erfand“ Schneider gemeinsam mit dem englischen Pionier Sir Arnold Lunn das Arlberg-Kandahar-Rennen. Durch Auftritte in populären Skifilmen wie „Der weiße Rausch“ und seinem Buch „Wunder des Schneeschus“ erreichte er einen internationalen Bekanntheitsgrad, der ihm 1930 sogar eine Einladung des japanischen Kaiserhauses einbrachte. Nach dem Anschluss Österreichs an das Dritte Reich stellte sich Schneider offen gegen das herrschende Nazi-Regime, was ihm eine Verhaftung und nach seiner Freilassung ein Berufsverbot einbrachte. Daraufhin emigrierte der Vorarlberger im Jänner 1939 in die USA, eröffnete eine Schischule und schuf am Mount Cranmore ein eindrucksvolles Skiressort. Am 26. April 1955 starb Hannes Schneider im Alter von 65 Jahren in North Conway, New Hampshire, an einem Herzinfarkt.
www.hannesschneider.stuben.com

Heute vor 120 Jahren …
… wurde der Boxer William Harrison „Jack“ Dempsey, bekannt als The Manassa Mauler oder als Kid Blackie, in Manassa, Colorado, geboren. Der Schwergewichtler krönte sich im Juli 1919 durch einen Sieg gegen Jess Willard zum Weltmeister. Dabei verließ er nach der ersten Runde mit sechs Niederschlägen den Ring, weil er dachte, bereits gewonnen zu haben. In der dritten Runde schlug Dempsey Willard KO. Bei der Titelverteidigung gegen Luis Angel Firpo flog er in der ersten Runde nach einer harten Rechten aus dem Ring. Nach insgesamt elf Niederschlägen beider Kämpfer schlug Dempsey den Herausforderer in der zweiten Runde KO. Im September 1926 verlor der US-Amerikaner den WM-Titel bei seiner sechsten Verteidigung gegen Gene Tunney – mit sieben Jahren, zwei Monaten und neunzehn Tagen war er bis September 1944 der längstregierende Schwergewichts-Champion (akutell Platz vier). Auch den Retourkampf (09/1927 „The Long Count“-Fight) verlor Dempsey . Bei einem Niederschlag in der siebten Runde wartete der Referee mit dem Anzählen Tunneys, bis er in der neutralen Ecke war. Der Herausforderer ließ sich Zeit, Tunney hatte vierzehn Sekunden um aufzustehen und gewann den Kampf noch. Danach beendete Dempsey seine Karriere nach insgesamt 69 Profikämpfen (1914-1927). Davon gewann er 54 (KO 44) und verlor sechs (KO 1). 1990 wurde er in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen. Am 31. Mai 1983 starb Jack Dempsey im Alter von 87 Jahren in New York City.
Google Images
Commons Wikimedia

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Frederick Pitt „Fred“ Alderman (mit Foto) in Lansing, Michigan, geboren. Der Sprinter gewann mit der US-Staffel Olympiagold 1928 über die 4 x 400 Meter. Bei den Spielen 1996 war der damals 91-jährige einer der Fackelträger. Am 15. September 1998 starb Fred Alderman im Alter von 93 Jahren in Social Circle, Georgia.

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Juan Bautista Agüero Sánchez (mit Foto) in Caacupé, Paraguay, geboren. Der Stürmer gewann mit Olimpia Asunción (1955-58) drei Meisterschaften, triumphierte mit Real Madrid (1965-66) im Europacup der Landesmeister 1966 und war für den FC Sevilla (1958-65: Platz vier 1960) aktiv. Außerdem absolvierte Agüero 35 Länderspiele (19 Tore) für Paraguay – unter anderem alle drei bei der WM-Endrunde 1958 (Vorrunde, 2 Tore).

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Tänzer Hannes Nedbal in Wien geboren. Er vertat Österreich bei  Welt-, Europameisterschaften und zahlreichen Turnieren. Der Leiter einer Tanzschule fungiert als Wertungsrichter und als Jurymitglied bei der ORF-Sendung Dancing Stars.
Image (toyrun.at)

Heute vor 75 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Ingeborg „Inge“ Exner, verheiratet Bauer, in Dětmarovice, Mährisch-Schlesische Region, geboren. Die Fünfkämpferin gewann bei den Europameisterschaften 1966 die Bronzemedaille, bei den Olympischen Spielen 1968 wurde die DDR-Athletin Siebente.
Image (bundesarchiv/Wendorf)

Heute vor 70 Jahren …
… wurde die Tennisspielerin Betty Flippina Stöve in Rotterdam geboren. Die Doppelspezialistin gewann zweimal die French Open, dreimal in Wimbledon und fünfmal bei den US Open. Im Mixed spielte sie mit Frew McMillan, im Doppel unter anderem mit Billie Jean King, Wendy Tunrbull und Martina Navratilova. 1977 stand sie in allen drei Bewerben im Finale, verlor aber Einzel, Doppel und Mixed. Im FedCup (1964-83) absolvierte Stöve in 33 Begegnungen 60 Partien (45:15 Siege) für die Niederlande, das beste Abschneiden war das Erreichen des Semifinales (1983, 1976, 1969). Als Trainerin betreute sie Hana Mandlikova und Kristie Boogert. Später war sie in der ITF und der WTA unter anderem als Vorsitzende der Players Association aktiv.
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Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Wayne John Cashman in Kingston, Ontario, geboren. Der Flügelspieler gewann mit den Boston Bruins (1968-83, ab 1978 als Kapitän) zweimal den Stanley Cup (1970, 1972) und stand zusätzlich dreimal im Finale. Er wurde 1974 für das All-Star-Game nominiert und in das Second All-Star-Team gewählt. Die Rolle des Kanadiers war die des Wühlers in den Ecken und des „Beschützers“ seiner Sturmpartner Bobby Orr und Phil Esposito. Insgesamt brachte er es auf 1027 Spiele (277 Tore, 516 Assists). 1998 gehörte Cashman zum Coaching Staff des kanadischen Olympiateams.
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Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Uwe Gerd Krupp in Köln geboren. Der Verteidiger wurde mit dem Kölner EC (1982–1986) zweimal Meister (1984, 1986), mit den Colorado Avalanche (1995-98) und mit den Detroit Red Wings (2001-02)  Stanleycup-Sieger (1996, 2002). Beim Triumph 1996 gegen die Florida Panthers erzielte Krupp im vierten Spiel den Siegtreffer in der Overtime und fixierte damit den 4:0-Endstand der Finalserie. Zweimal wurde der Deutsche für das All-Star-Game (1991 bei den Buffalo Sabres, 1999) nominiert. Als Trainer der deutschen Nationalmannschaft sorgte er 2006 für den Aufstieg in die A-Gruppe, bei der Weltmeisterschaft 2010 führte er das DEB-Team ins Semifinale.
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Uwe-Krupp-Fanseite

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Claude Bourbonnais in  L’Île-Perrot, Quebec, geboren. Der Kanadier fuhr in der Indy Racing League, in der Toyota Atlantic Serie (Teamkollege von Jacques Villeneuve) und der CART Serie. Seine beste Saison hatte er 1993, als er die Atlantic Championship mit sieben Saisonsiegen auf Rang zwei beendete. Die Indy Lights-Meisterschaft beendete Bourbonnais mit einem Saisonerfolg auf Rang vier.
claude-bourbonnais.com

Heute vor 40 Jahren …
… starb der Fußballspieler Louis Marie Van Hege im Alter von 86 Jahren in Uccle, Brüssel, wo er am 8. Mai 1889 auch geboren wurde. Der Allroundspieler gewann mit Royale Union Saint-Gilloise (1907-10, 1919-25) dreimal belgischer Meister und war für den AC Mailand (1910-17, ab 1915 Kapitän) aktiv. Außerdem absolvierte er neun Länderspiele (3 Tore) für Belgien (1919-22) – unter anderem drei Olympiatriumph 1920 (1 Tor) und eines bei Olympia 1924 (Aus in Runde eins). Bei den Winterspielen 1932 trat Van Hege im Zweierbob an und wurde Neunter.
magliarossonera.it/Louis Van Hege

Heute vor 25 Jahren …
… endete der Große Preis von Mexiko im Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko City mit dem Sieg des Franzosen Alain Prost (Ferrari). Sein Teamkollege Nigel Mansell kam mit 25,351 Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel, Gerhard Berger (McLaren) wurde weitere 0,179 Sekunden dahinter Dritter. Der Schweizer Gregor Foitek (Onyx) beendete das Rennen auf Platz fünfzehn. WM-Leader Ayrton Senna (McLaren) schied nach 63 Runden mit Reifenschaden aus. Alain Prost holte in der WM-Wertung den Zweiten Berger und verkürzte den Rückstand auf Senna auf acht Zähler.
sutton-images.com

Heute vor 20 Jahren …
… fand das Finale der Rugby-Union-Weltmeisterschaft im Ellis Park Stadium, Johannesburg statt. Dies war die erste internationale sportliche Großveranstaltung die in Südafrika nach dem Ende der Apartheid-Politik 1994. Veranstalter Südafrika gewann im Endspiel gegen Neuseeland mit 15:12 nach Verlängerung. Das gesamt Turnier und das Finale im speziellen spielten eine große Rolle im Einigungsprozess des Landes. Zu einer historischen Ikone wurde die Szene der Pokalübergabe als der damals regierende Präsident Nelson Mandela dem weißen Springbok-Kapitän Francois Pienaar den WM-Pokal überreichte.
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Heute vor 140 Jahren …
… wurde der Radrennfahrer Jules Sales in Brüssel geboren. Er durfte 1904 als erster Fahrer das belgische Meistertrikot „Tricolore Trui“ überstreifen. Ein 24-Stunden-Rennen in Antwerpen beendete der Belgier 1909 auf Rang zwei. Die Tour de France (1903, 1904, 1913) beendete er nie, musste zweimal sogar während der ersten Etappe aufgeben. Sein Todesdatum ist unbekannt.

Heute vor 140 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Norman Gilbert Pritchard in Kalkutta, Westbengalen, geboren. Der Sprinter gewann bei den Olympischen Spielen 1900 zwei Silbermedaillen über 200 Meter und 200 Meter Hürden. Um seine Medaillen ist ein Historikerstreit entbrannt, da lange nicht klar war, ob sie den Briten oder Indien zugesprochen werden sollten. Das IOC führt Pritchard als ersten indischen Sportler bei Olympia und als ersten asiatischen Medaillengewinner. Ab 1908 soll er als Norman Trevor in zahlreichen Stummfilmen vor der Kamera gestanden haben. Aufgrund einer Gehirnerkrankung verbrachte er einen großen Teil seines restlichen Lebens in psychiatrischen Anstalten und verstarb am 31. Oktober 1929 im Alter von 54 Jahren völlig mittellos in Norwalk, Kalifornien.
commons.wikimedia.org/Norman_Pritchard

Heute vor 100 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Anna Semjonowna Andrejewa in Pensa, Wolga, geboren. Die Kugelstoßerin gewann die Europameisterschaft 1950, im selben Jahr übertraf sie als erste Stoßerin die 15-Meter-Marke (15,02 am 9. November 1950).
Image Quelle

Heute vor 80 Jahren …
… warf die Leichtathletin Gisela Mauermayer den Diskus auf 45,53 Meter und verbesserte damit ihren eigenen Weltrekord um 77 Zentimeter. Die Deutsche ist die erste Athletin, die die 45-Meter-Marke übertraf. Sie sollte bis Juli 1936 den Rekord noch dreimal verbessern (48,31), erst zwölf Jahre später wurde diese Weite von der Sowjet-Werferin Nina Dumbadze überboten (53,25). Aktuell hält die ehemalige DDR-Sportlerin Gabriele Reinsch mit 76,80 Metern die Bestweite.
britannica.com/Gisela-Mauermayer

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Harry Keith Burkinshaw in Higham, Barnsley, geboren. Der Verteidiger absolvierte ein Spiel für Liverpool (1955) und war unter anderem für Workington AFC in der dritten Liga aktiv. Als Trainer gewann er mit Tottenham Hotspur (1976–1984) den Uefa-Cup 1984 und zweimal den FA-Cup (1981, 1982), mit Sporting CP (1987-88) den Supercup 1987.
Image Quelle

Heute vor 75 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Wilma Glodean Rudolph in Saint Bethlehem, Tennessee, geboren. Die Sprinterin krönte sich bei den Olympischen Spielen 1960 zur dreifachen Olympiasiegerin (100 m, 200 m, 4×100 m), vier Jahre zuvor holte sie mit der Staffel Bronze. Bei ihrer Heimkehr wurde die erste Feier und Parade veranstaltet bei der die Rassentrennung aufgehoben war. Die „schwarze Gazelle“ stellte zwei Weltrekorde über 100 Meter und einen über 200 Meter auf. Nach ihrer Karriere war sie als Trainerin tätig und startete Projekte um Jugendliche von der Straße fern zu halten. Eine ihrer prominentesten Schützlinge war Florence Griffith Joyner. Am 12. November 1994 starb Wilma Rudolph im Alter von 54 Jahren in Brentwood, Tennessee, an einem Gehirntumor.
biography.com

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Jean Amadou Tigana in Bamako, Mali, geboren. Der Mittelfeldspieler war für Olympique Lyon (1978-81) aktiv, gewann mit Girondins  Bordeaux (1981–1989) drei Meistertitel und zweimal den Pokal, mit Olympique Marseille (1989–1991) zwei Meistertitel. Außerdem absolvierte er 52 Länderspiele (einmal als Kapitän, 1 Tor) für Frankreich (1980-87), etwa beim Gewinn der Europameisterschaft 1984 sowie bei den WM-Endrunden 1982 (Platz vier) und 1986 (Platz drei). Gegen Österreich spielte er zweimal (1:0/h, 1:0/a), zweimal gegen die DDR (2:0/h, 0:0/a) und dreimal gegen die BRD (0-1-2), darunter das 4:5 (3:3) nach Elfmeterschießen im WM-Semifinale 1982. Tigana gehörte zum berühmten magischen Viereck Michel Platini – Alain Giresse – Luis Fernandez. 1984 wurde er zu Frankreichs Fußballer des Jahres gewählt, bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres wurde der Franzose Zweiter. Als Trainer holte Tigana die Meisterschaft 1997 mit AS Monaco (1995–1999), gewann 2001 die First Division mit Fulham FC (2000–2003) und zweimal den türkischen Pokal mit Besiktas (2005–2007).
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Heute vor 50 Jahren …
… starb der Fußballspieler und -trainer Carlo Carcano im Alter von 74 Jahren in Sanremo, Ligurien. Geboren wurde er am 26. Februar 1891 in Varese, Lombardei. Es gibt zwei Varianten: 1. Der Mittelfeldspieler war unter anderem für Inter Mailand (1915-16) sowie Atalanta Bergamo (1924-25) aktiv. 2. Er war für US Alessandria (1914–1925) aktiv. Gesichert ist die Tatsache, dass er er fünf Länderspiele (1 Tor) für Italien (1915-21) absolvierte – unter anderem drei gegen die Schweiz (1-0-2, 5:5). Als Trainer führte er Juventus Turin (1930-34) zu vier Meisterschaften in Serie (1931-34) und betreute unter anderem Inter Mailand (1945-48) sowie die italienische Nationalmannschaft (1928-29).
Image (tuttojuve.com)

Heute vor 30 Jahren …
… endete der Große Preis von Detroit auf dem Detroit Street Circuit mit dem Sieg des Finnen Keke Rosberg (Williams), der die beiden Ferrari-Piloten Stefan Johansson und Michele Alboreto in Schach halten konnte. Stefan Bellof fuhr seine Tyrrell auf Rang vier, Marc Surer (Brabham) verpasste als Achter WM-Punkte, Gerhard Berger (Arrows) beendete das Rennen auf Rang elf. Ausgeschieden sind Niki Lauda (McLaren) und Manfred Winkelhock (RAM).
sutton-images.com

Heute vor 25 Jahren …
… begann das Achtelfinale der 14. Fußball-Weltmeisterschaft in Italien. Österreich scheiterte in der Vorrunde und landete in der Gruppe A hinter Italien und Tschechoslowakei auf Rang drei. Die Gruppe B gewann sensationell Kamerun vor Rumänien, Argentinien und der Sowjetunion. In der Gruppe C setzte sich Brasilien ohne Punkteverlust durch, Costa Rica verwies Schottland und Schweden auf die Plätze. Aus Gruppe D qualifizierten sich Deutschland, Jugoslawien und Kolumbien, die Vereinigten Arabischen Emirate schieden nach drei Niederlagen aus. Spanien, Belgien und Uruguay setzten sich in Gruppe E gegen Südkorea durch. Die Gruppe F gewann England, über den zweiten Platz entschied das Los zugunsten Irlands und gegen die Niederlande. Ägypten musste trotz zweier Remis heimfahren. Von den Gruppendritten qualifizierten sich Kolumbien, Argentinien, die Niederlande und Uruguay.

Im Achtelfinale schaffte Kamerun (2:1 gegen Kolumbien) als erste afrikanische Mannschaft in der WM-Historie den Sprung ins Viertelfinale. Dafür qualifizierten sich auch die CSFR (4:1 gegen Costa Rica), Argentinien (1:0 gegen Brasilien), Deutschland (2:1 gegen die Niederlande), Irland (5:4 im Elfmeterschießen gegen Rumänien), Italien (2:0 gegen Uruguay), Jugoslawien (2:1 gegen Spanien nach Verlängerung) sowie England (1:0 gegen Belgien nach Verlängerung).

 

Heute vor 20 Jahren …
… starb der Eishockeytrainer Anatoli Wladimirowitsch Tarassow im Alter von 76 Jahren. Geboren wurde er am 10. Dezember 1918 in Moskau. Er gewann mit ZSKA Moskau (1947-75 mit Unterbrechungen) siebzehnmal die sowjetische Meisterschaft und sechsmal den Europapokal. Als Assistent von Arkadi Tschernischow verhalf er der Sbornaja zu elf Weltmeistertiteln (1963-71) und drei Olympiasiegen (1964-72). Tarassow war bekannt für seine harten Trainingsmethoden („raboti, raboti“ – „arbeiten, arbeiten“), bei der Nationalmannschaft konnten die täglichen Einheiten bis zu sieben Stunden dauern. Nach einem Spieleraufstand wurde das Trainergespann abgelöst. Sein Tochter, die Eiskunstlauftrainerin Tatjana Tarassowa, übernahm seine Methoden. Tarassow wurde 1974 als erster europäischer Trainer in die Hockey Hall of Fame aufgenommen, 1997 folgte sein Einzug in die IIHF Hall of Fame.
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Heute vor 130 Jahren …
… wurde der Schachspieler Milan Vidmar in Ljubljana, damals Österreich-Ungarn, geboren. Der lupenreine Amateur, er arbeitete als Professor für Elektrotechnik und Rektor an der Universität von Ljubljana, zählte von 1905 bis 1935 zur erweiterten Weltspitze. Außerdem war der Slowene als Autor des Buchs Goldene Schachzeiten, in dem er von seinen Begegnungen mit den Spitzenspielern seiner Zeit berichtete, bekannt. Zu seinen wichtigsten Siegen gehörte das Match gegen Akiba Rubinstein 1918, seine besten Turniere absolvierte Vidmar in San Sebastian 1911 (Platz zwei), Hastings 1925 (Platz eins), in Semmering 1926 (Platz drei) und beim Kandidatenturnier 1927 in New York (Platz vier). Bei der Schacholympiade 1950 gewann der Slowene mit Jugoslawien, bei der ersten (inoffiziellen) Fernschach-Europameisterschaft gewann er im Einzel. Seine beste Weltranglistenplatzierung war Rang vier (mehrmals ab 07/1917 bis 01/1923), sein höchstes Rating war 2731 Punkte (04/1919). Am 9. Oktober 1962 starb Milan Vidmar im Alter von 77 Jahren.
commons.wikimedia.org

Heute vor 100 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Cornelius „Dutch“ Warmerdam in Long Beach, Kalifornien, geboren. Der Stabhochspringer stellte insgesamt drei offizielle Freiluft-Weltrekorde auf (von 4,60 bis 4,77 Metern, 1940-42), der letzte hatte fast fünfzehn Jahre bestand. Aufgrund der politischen Weltlage hatte er nie die Chance Olympiasieger zu werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er bei der Navy diente, war Warmerdam als Basketballtrainer der Collegemannschaft der Fresno State University tätig. Am 13. November 2001 starb Dutch Warmerdam im Alter von 86 Jahren in Fresno, Kalifornien.
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iaaf.org/cornelius-warmerdam

Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Handballspieler Reiner Ganschow in Rostock geboren. Er wurde mit dem SC Empor Rostock Meister im Hallen- und Feldhandball und absolvierte 206 Länderspiele (754 Tore) für die DDR. Ganschow nahm an den Olympischen Spielen 1972 teil und wurde zweimal Vize-Weltmeister (1970, 1974). Als Trainer gewann er mit Rostock zweimal die DDR-Meisterschaft und fünfmal den Pokal, später war der Deutsche unter anderem für die Kadetten Schaffhausen (1996-2005) tätig.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Jimmy Sandison in Edinburgh geboren. Der Verteidiger war unter anderem für Heart of Midlothian (1983-91: Vizemeister 1986, 1988 – Cupfinale 1986) und Airdrieonians (1991-2001: Cupfinale 1992, 1995) aktiv. Aufgefallen ist er beim Uefa-Cupduell mit Austria Wien 1988 (1:0/a, 0:0/h) als er Spielmacher Herbert Prohaska nicht zur Geltung kommen ließ.
Image (londonhearts.com)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Ľubomír Moravčík in Nitra, westliche Slowakei, geboren. Der Mittelfeldspieler war unter anderem für FC Nitra (1983-90), AS St. Etienne (1990-96) aktiv und gewann mit SC Bastia (1996-98) den Uefa-Intertoto-Cup 1997 sowie mit Celtic Glasgow (1998-2002) zwei Meisterschaften, den FA-Cup 2001 und zweimal den Ligacup. Er wurde 1992 als tschechoslowakischer und 2001 als slowakischer Spieler des Jahres ausgezeichnet. Außerdem absolvierte Moravčík 42 Länderspiele (1 als Kapitän, 7 Tore) für die Tschechoslowakei (1987-93) und 38 Länderspiele (20 als Kapitän, 6 Tore) für die Slowakei (1994-2000) – unter anderem fünf bei der WM-Endrunde 1990 (1:0 gegen Österreich in der Vorrunde; 0:1 gegen die BRD im Viertelfinale), vier gegen Österreich (3-1-0, 1 Tor), drei gegen die Schweiz (1:0/h – 3:0/h/1 Tor – 1:1/h) und zwei gegen die BR-Deutschland (0:1/a – 0:1/h).
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Heute vor 40 Jahren …
… endete der Großer Preis der Niederlande im Circuit Park Zandvoort mit dem ersten Sieg des Engländers James Hunt (Hesketh). Niki Lauda (Ferrar) baute mit Platz zwei seine WM-Führung weiter aus, sein Teamkollege Clay Regazzoni wurde Dritter. Der Deutsche Jochen Mass schied in Runde 62 nach einem Unfall aus.
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Heute vor 25 Jahren …
… endete die 54. Tour de Suisse mit dem Gesamtsieg von Sean Kelly (1 Etappensieg, sieben Tage in Gelb), der auch die Punktewertung für sich entschied. Der Ire triumphierte zum zweiten Mal nach 1983, in der ewigen Bilanz trug er elf Tage das Leadertrikot und gewann insgesamt fünf Etappen. Auf Rang zwei beendete der Schotte Robert Millar (Gewinner der Bergwertung) vor dem US-amerikaner Andrew Hampsten (1 Etappensieg) das Rennen. Lokalmatador Daniel Steiger wurde Fünfter, Udo Bölts beendete die Rundfahrt als bester Deutscher auf Rang 19, Gerhard Zadrobilek als bester Österreicher auf Rang 59. Nathan Dahlberg (NZL) führte die Gesamtwertung in den ersten vier Tagen an, Olaf Ludwig, Rolf Järmann sowie Uwe Ampler fuhren je einen Tagessieg ein.

Heute vor 20 Jahren …
… endete die 59. Tour de Suisse mit dem Gesamtsieg des Russen Pawel Tonkow (1 Etappensieg, drei Tage in Gelb) vor Lokalmatador Alex Zülle (2 Etappensiege, sieben Tage in Gelb), der die Punktewertung für sich entschied, und dem Polen Zenon Jaskuła, der Schweizer Beat Zberg wurde Fünfter. Der Deutsche Gerd Audhem beendete die Rundfahrt auf Rang 19.

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Rugbyspieler Dave Davies, eigentlich William John Abbott Davies,  in Pembroke, Wales, geboren. Der Flyhalf spielte für die Pembroke Dock Harlequins und absolvierte 22 Länderspiele für England (1913-23). Mit dieser Mannschaft kassierte er nur eine Niederlage (bei seinem Debüt gegen Südafrika), bei den restlichen 21 Partien stand er auf der Seite der Sieger (elfmal als Kapitän). Am 26. April 1967 starb Dave Davies im Alter von 76 Jahren.
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Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Janusz Kusociński im Alter von 33 Jahren während der deutschen Besatzung von den Nazis ermordet. Geboren wurde er am 15. Januar 1907 in Warschau. Der Langestreckenläufer wurde 1932 Olympiasieger über 10.000 Meter, bei den Europameisterschaften 1934 gewann er Silber über 5.000 Meter. Der Pole lief zu zwei Weltrekorden über 3000 Meter und 4 Meilen. Beim Angriff der Deutschen schloss er sich der polnischen Armee an, danach war Kusociński im polnischen Widerstand aktiv. Am 26. März wurde er von der Gestapo inhaftiert und drei Monate später im Verlauf der Außerordentliche Befriedungsaktion ermordet. Das Ziel dabei war, den Widerstandswillen der Bevölkerung durch gezielte Tötung potenzieller Führer im Keim zu ersticken. In Stettin findet alljährlich ein Leichtathletik-Meeting zu seinen Ehren statt.
kusocinski.pl
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Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Michel François Platini in Jœuf, Lothringen, geboren. Der Mittelfeldspieler wurde dreimal als Europas Fußballer des Jahres ausgezeichnet (1983, 1984, 1985), bei der Wahl zum Jahrhundertkicker landete er auf Rang sieben. Der Franzose war für AS Nancy (1972-79: Pokalsieger 1978), AS St. Etienne (1979-82: Meister 1981) und gewann mit Juventus Turin (1982-87) den Europacup der Meister 1985, den Europacup der Pokalsieger sowie zweimal die italienische Meisterschaft. Außerdem absolvierte Platini 72 Länderspiele (41 Tore) für Frankreich (1976-87) – unter anderem bei drei WM-Endrunden (1978, 1982 Platz vier, 1986 Platz drei) und einer EM-Endrunde (1984 Europameister). Gegen die BR-Deutschland spielte er viermal (1-1-2, 5:9, 1 Tor, zweimal bei WM-Endrunden ausgeschieden), gegen die DDR dreimal (1-1-1, 2:2) und gegen die Schweiz einmal (4:0 in Genf am 23. April 1977, 1 Tor). Bei den Olympischen Spielen 1976 scheiterte Platini mit Frankreichs Team im Viertelfinale am späteren Turniersieger DDR (0:4). Als französischer Teamtrainer verpasste Platini die WM-Endrunde 1990, bei der EM 1992 scheiterte seine Mannschaft in der Vorrunde. Danach schlug er die Funktionärskarriere ein und fungiert seit 2007 als UEFA-Präsident.
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Heute vor 40 Jahren …
… endete die erste Cricket-Weltmeisterschaft. Der Titel ging an das Team der Westindischen Inseln, die im Finale Australien mit 17 Runs Vorsprung (291:274) bezwang. Gastgeber England und Neuseeland scheiterten im Semifinale.
Images (ibnlive.in.com)
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Heute vor 25 Jahren …
… starb der Boxer Dieter Hucks im Alter von 71 Jahren. Geboren wurde er am 12. Juni 1919 in Homberg, Nordhessen. Der Mittelgewichtler wurde zweifache Deutscher Meister und war bekannt für seinen „Tigersprung“: Dabei sprang der eher kleine Hucks in Richtung seines Gegners während er einen Rechten Haken schlug. Bei der Niederlage gegen Llyod Marshall (1950) durch technisches KO in Berlin ging Hucks siebenmal zu Boden. Seine Bilanz aus 48 Kämpfen (1946-54) sind 27 Siege (21 KO) und elf Niederlagen (5 KO).
spiegel.de/Dieter Hucks

 

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