Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Skipionier Hannes Schneider in Stuben am Arlberg, Vorarlberg, geboren. 1903 erhielt er sein erstes Paar Ski geschenkt, aufgrund seines Talents wurde Schneider bereits vier Jahre später zu seinen ersten Rennen eingeladen und heuerte als Skilehrer im Hotel Post in St. Anton am Arlberg an. Während des Ersten Weltkriegs wurde der Vorarlberger zur Bergführerkompanie eingezogen und hielt dort Skikurse ab. 1921 gründete er seine eigene Skischule, die auf moderneren Lehrmethoden basierte und zu den ersten gehörte, die den Stemmbogen lehrte. 1928 „erfand“ Schneider gemeinsam mit dem englischen Pionier Sir Arnold Lunn das Arlberg-Kandahar-Rennen. Durch Auftritte in populären Skifilmen wie „Der weiße Rausch“ und seinem Buch „Wunder des Schneeschus“ erreichte er einen internationalen Bekanntheitsgrad, der ihm 1930 sogar eine Einladung des japanischen Kaiserhauses einbrachte. Nach dem Anschluss Österreichs an das Dritte Reich stellte sich Schneider offen gegen das herrschende Nazi-Regime, was ihm eine Verhaftung und nach seiner Freilassung ein Berufsverbot einbrachte. Daraufhin emigrierte der Vorarlberger im Jänner 1939 in die USA, eröffnete eine Schischule und schuf am Mount Cranmore ein eindrucksvolles Skiressort. Am 26. April 1955 starb Hannes Schneider im Alter von 65 Jahren in North Conway, New Hampshire, an einem Herzinfarkt.
www.hannesschneider.stuben.com

Heute vor 120 Jahren …
… wurde der Boxer William Harrison „Jack“ Dempsey, bekannt als The Manassa Mauler oder als Kid Blackie, in Manassa, Colorado, geboren. Der Schwergewichtler krönte sich im Juli 1919 durch einen Sieg gegen Jess Willard zum Weltmeister. Dabei verließ er nach der ersten Runde mit sechs Niederschlägen den Ring, weil er dachte, bereits gewonnen zu haben. In der dritten Runde schlug Dempsey Willard KO. Bei der Titelverteidigung gegen Luis Angel Firpo flog er in der ersten Runde nach einer harten Rechten aus dem Ring. Nach insgesamt elf Niederschlägen beider Kämpfer schlug Dempsey den Herausforderer in der zweiten Runde KO. Im September 1926 verlor der US-Amerikaner den WM-Titel bei seiner sechsten Verteidigung gegen Gene Tunney – mit sieben Jahren, zwei Monaten und neunzehn Tagen war er bis September 1944 der längstregierende Schwergewichts-Champion (akutell Platz vier). Auch den Retourkampf (09/1927 „The Long Count“-Fight) verlor Dempsey . Bei einem Niederschlag in der siebten Runde wartete der Referee mit dem Anzählen Tunneys, bis er in der neutralen Ecke war. Der Herausforderer ließ sich Zeit, Tunney hatte vierzehn Sekunden um aufzustehen und gewann den Kampf noch. Danach beendete Dempsey seine Karriere nach insgesamt 69 Profikämpfen (1914-1927). Davon gewann er 54 (KO 44) und verlor sechs (KO 1). 1990 wurde er in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen. Am 31. Mai 1983 starb Jack Dempsey im Alter von 87 Jahren in New York City.
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Commons Wikimedia

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Frederick Pitt „Fred“ Alderman (mit Foto) in Lansing, Michigan, geboren. Der Sprinter gewann mit der US-Staffel Olympiagold 1928 über die 4 x 400 Meter. Bei den Spielen 1996 war der damals 91-jährige einer der Fackelträger. Am 15. September 1998 starb Fred Alderman im Alter von 93 Jahren in Social Circle, Georgia.

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Juan Bautista Agüero Sánchez (mit Foto) in Caacupé, Paraguay, geboren. Der Stürmer gewann mit Olimpia Asunción (1955-58) drei Meisterschaften, triumphierte mit Real Madrid (1965-66) im Europacup der Landesmeister 1966 und war für den FC Sevilla (1958-65: Platz vier 1960) aktiv. Außerdem absolvierte Agüero 35 Länderspiele (19 Tore) für Paraguay – unter anderem alle drei bei der WM-Endrunde 1958 (Vorrunde, 2 Tore).

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Tänzer Hannes Nedbal in Wien geboren. Er vertat Österreich bei  Welt-, Europameisterschaften und zahlreichen Turnieren. Der Leiter einer Tanzschule fungiert als Wertungsrichter und als Jurymitglied bei der ORF-Sendung Dancing Stars.
Image (toyrun.at)

Heute vor 75 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Ingeborg „Inge“ Exner, verheiratet Bauer, in Dětmarovice, Mährisch-Schlesische Region, geboren. Die Fünfkämpferin gewann bei den Europameisterschaften 1966 die Bronzemedaille, bei den Olympischen Spielen 1968 wurde die DDR-Athletin Siebente.
Image (bundesarchiv/Wendorf)

Heute vor 70 Jahren …
… wurde die Tennisspielerin Betty Flippina Stöve in Rotterdam geboren. Die Doppelspezialistin gewann zweimal die French Open, dreimal in Wimbledon und fünfmal bei den US Open. Im Mixed spielte sie mit Frew McMillan, im Doppel unter anderem mit Billie Jean King, Wendy Tunrbull und Martina Navratilova. 1977 stand sie in allen drei Bewerben im Finale, verlor aber Einzel, Doppel und Mixed. Im FedCup (1964-83) absolvierte Stöve in 33 Begegnungen 60 Partien (45:15 Siege) für die Niederlande, das beste Abschneiden war das Erreichen des Semifinales (1983, 1976, 1969). Als Trainerin betreute sie Hana Mandlikova und Kristie Boogert. Später war sie in der ITF und der WTA unter anderem als Vorsitzende der Players Association aktiv.
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Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Wayne John Cashman in Kingston, Ontario, geboren. Der Flügelspieler gewann mit den Boston Bruins (1968-83, ab 1978 als Kapitän) zweimal den Stanley Cup (1970, 1972) und stand zusätzlich dreimal im Finale. Er wurde 1974 für das All-Star-Game nominiert und in das Second All-Star-Team gewählt. Die Rolle des Kanadiers war die des Wühlers in den Ecken und des „Beschützers“ seiner Sturmpartner Bobby Orr und Phil Esposito. Insgesamt brachte er es auf 1027 Spiele (277 Tore, 516 Assists). 1998 gehörte Cashman zum Coaching Staff des kanadischen Olympiateams.
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Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Uwe Gerd Krupp in Köln geboren. Der Verteidiger wurde mit dem Kölner EC (1982–1986) zweimal Meister (1984, 1986), mit den Colorado Avalanche (1995-98) und mit den Detroit Red Wings (2001-02)  Stanleycup-Sieger (1996, 2002). Beim Triumph 1996 gegen die Florida Panthers erzielte Krupp im vierten Spiel den Siegtreffer in der Overtime und fixierte damit den 4:0-Endstand der Finalserie. Zweimal wurde der Deutsche für das All-Star-Game (1991 bei den Buffalo Sabres, 1999) nominiert. Als Trainer der deutschen Nationalmannschaft sorgte er 2006 für den Aufstieg in die A-Gruppe, bei der Weltmeisterschaft 2010 führte er das DEB-Team ins Semifinale.
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Uwe-Krupp-Fanseite

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Claude Bourbonnais in  L’Île-Perrot, Quebec, geboren. Der Kanadier fuhr in der Indy Racing League, in der Toyota Atlantic Serie (Teamkollege von Jacques Villeneuve) und der CART Serie. Seine beste Saison hatte er 1993, als er die Atlantic Championship mit sieben Saisonsiegen auf Rang zwei beendete. Die Indy Lights-Meisterschaft beendete Bourbonnais mit einem Saisonerfolg auf Rang vier.
claude-bourbonnais.com

Heute vor 40 Jahren …
… starb der Fußballspieler Louis Marie Van Hege im Alter von 86 Jahren in Uccle, Brüssel, wo er am 8. Mai 1889 auch geboren wurde. Der Allroundspieler gewann mit Royale Union Saint-Gilloise (1907-10, 1919-25) dreimal belgischer Meister und war für den AC Mailand (1910-17, ab 1915 Kapitän) aktiv. Außerdem absolvierte er neun Länderspiele (3 Tore) für Belgien (1919-22) – unter anderem drei Olympiatriumph 1920 (1 Tor) und eines bei Olympia 1924 (Aus in Runde eins). Bei den Winterspielen 1932 trat Van Hege im Zweierbob an und wurde Neunter.
magliarossonera.it/Louis Van Hege

Heute vor 25 Jahren …
… endete der Große Preis von Mexiko im Autódromo Hermanos Rodríguez in Mexiko City mit dem Sieg des Franzosen Alain Prost (Ferrari). Sein Teamkollege Nigel Mansell kam mit 25,351 Sekunden Rückstand als Zweiter ins Ziel, Gerhard Berger (McLaren) wurde weitere 0,179 Sekunden dahinter Dritter. Der Schweizer Gregor Foitek (Onyx) beendete das Rennen auf Platz fünfzehn. WM-Leader Ayrton Senna (McLaren) schied nach 63 Runden mit Reifenschaden aus. Alain Prost holte in der WM-Wertung den Zweiten Berger und verkürzte den Rückstand auf Senna auf acht Zähler.
sutton-images.com

Heute vor 20 Jahren …
… fand das Finale der Rugby-Union-Weltmeisterschaft im Ellis Park Stadium, Johannesburg statt. Dies war die erste internationale sportliche Großveranstaltung die in Südafrika nach dem Ende der Apartheid-Politik 1994. Veranstalter Südafrika gewann im Endspiel gegen Neuseeland mit 15:12 nach Verlängerung. Das gesamt Turnier und das Finale im speziellen spielten eine große Rolle im Einigungsprozess des Landes. Zu einer historischen Ikone wurde die Szene der Pokalübergabe als der damals regierende Präsident Nelson Mandela dem weißen Springbok-Kapitän Francois Pienaar den WM-Pokal überreichte.
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