Heute vor 140 Jahren …
… wurde der Radrennfahrer Jules Sales in Brüssel geboren. Er durfte 1904 als erster Fahrer das belgische Meistertrikot „Tricolore Trui“ überstreifen. Ein 24-Stunden-Rennen in Antwerpen beendete der Belgier 1909 auf Rang zwei. Die Tour de France (1903, 1904, 1913) beendete er nie, musste zweimal sogar während der ersten Etappe aufgeben. Sein Todesdatum ist unbekannt.

Heute vor 140 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Norman Gilbert Pritchard in Kalkutta, Westbengalen, geboren. Der Sprinter gewann bei den Olympischen Spielen 1900 zwei Silbermedaillen über 200 Meter und 200 Meter Hürden. Um seine Medaillen ist ein Historikerstreit entbrannt, da lange nicht klar war, ob sie den Briten oder Indien zugesprochen werden sollten. Das IOC führt Pritchard als ersten indischen Sportler bei Olympia und als ersten asiatischen Medaillengewinner. Ab 1908 soll er als Norman Trevor in zahlreichen Stummfilmen vor der Kamera gestanden haben. Aufgrund einer Gehirnerkrankung verbrachte er einen großen Teil seines restlichen Lebens in psychiatrischen Anstalten und verstarb am 31. Oktober 1929 im Alter von 54 Jahren völlig mittellos in Norwalk, Kalifornien.
commons.wikimedia.org/Norman_Pritchard

Heute vor 100 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Anna Semjonowna Andrejewa in Pensa, Wolga, geboren. Die Kugelstoßerin gewann die Europameisterschaft 1950, im selben Jahr übertraf sie als erste Stoßerin die 15-Meter-Marke (15,02 am 9. November 1950).
Image Quelle

Heute vor 80 Jahren …
… warf die Leichtathletin Gisela Mauermayer den Diskus auf 45,53 Meter und verbesserte damit ihren eigenen Weltrekord um 77 Zentimeter. Die Deutsche ist die erste Athletin, die die 45-Meter-Marke übertraf. Sie sollte bis Juli 1936 den Rekord noch dreimal verbessern (48,31), erst zwölf Jahre später wurde diese Weite von der Sowjet-Werferin Nina Dumbadze überboten (53,25). Aktuell hält die ehemalige DDR-Sportlerin Gabriele Reinsch mit 76,80 Metern die Bestweite.
britannica.com/Gisela-Mauermayer

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Harry Keith Burkinshaw in Higham, Barnsley, geboren. Der Verteidiger absolvierte ein Spiel für Liverpool (1955) und war unter anderem für Workington AFC in der dritten Liga aktiv. Als Trainer gewann er mit Tottenham Hotspur (1976–1984) den Uefa-Cup 1984 und zweimal den FA-Cup (1981, 1982), mit Sporting CP (1987-88) den Supercup 1987.
Image Quelle

Heute vor 75 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Wilma Glodean Rudolph in Saint Bethlehem, Tennessee, geboren. Die Sprinterin krönte sich bei den Olympischen Spielen 1960 zur dreifachen Olympiasiegerin (100 m, 200 m, 4×100 m), vier Jahre zuvor holte sie mit der Staffel Bronze. Bei ihrer Heimkehr wurde die erste Feier und Parade veranstaltet bei der die Rassentrennung aufgehoben war. Die „schwarze Gazelle“ stellte zwei Weltrekorde über 100 Meter und einen über 200 Meter auf. Nach ihrer Karriere war sie als Trainerin tätig und startete Projekte um Jugendliche von der Straße fern zu halten. Eine ihrer prominentesten Schützlinge war Florence Griffith Joyner. Am 12. November 1994 starb Wilma Rudolph im Alter von 54 Jahren in Brentwood, Tennessee, an einem Gehirntumor.
biography.com

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Jean Amadou Tigana in Bamako, Mali, geboren. Der Mittelfeldspieler war für Olympique Lyon (1978-81) aktiv, gewann mit Girondins  Bordeaux (1981–1989) drei Meistertitel und zweimal den Pokal, mit Olympique Marseille (1989–1991) zwei Meistertitel. Außerdem absolvierte er 52 Länderspiele (einmal als Kapitän, 1 Tor) für Frankreich (1980-87), etwa beim Gewinn der Europameisterschaft 1984 sowie bei den WM-Endrunden 1982 (Platz vier) und 1986 (Platz drei). Gegen Österreich spielte er zweimal (1:0/h, 1:0/a), zweimal gegen die DDR (2:0/h, 0:0/a) und dreimal gegen die BRD (0-1-2), darunter das 4:5 (3:3) nach Elfmeterschießen im WM-Semifinale 1982. Tigana gehörte zum berühmten magischen Viereck Michel Platini – Alain Giresse – Luis Fernandez. 1984 wurde er zu Frankreichs Fußballer des Jahres gewählt, bei der Wahl zu Europas Fußballer des Jahres wurde der Franzose Zweiter. Als Trainer holte Tigana die Meisterschaft 1997 mit AS Monaco (1995–1999), gewann 2001 die First Division mit Fulham FC (2000–2003) und zweimal den türkischen Pokal mit Besiktas (2005–2007).
Google Images

Heute vor 50 Jahren …
… starb der Fußballspieler und -trainer Carlo Carcano im Alter von 74 Jahren in Sanremo, Ligurien. Geboren wurde er am 26. Februar 1891 in Varese, Lombardei. Es gibt zwei Varianten: 1. Der Mittelfeldspieler war unter anderem für Inter Mailand (1915-16) sowie Atalanta Bergamo (1924-25) aktiv. 2. Er war für US Alessandria (1914–1925) aktiv. Gesichert ist die Tatsache, dass er er fünf Länderspiele (1 Tor) für Italien (1915-21) absolvierte – unter anderem drei gegen die Schweiz (1-0-2, 5:5). Als Trainer führte er Juventus Turin (1930-34) zu vier Meisterschaften in Serie (1931-34) und betreute unter anderem Inter Mailand (1945-48) sowie die italienische Nationalmannschaft (1928-29).
Image (tuttojuve.com)

Heute vor 30 Jahren …
… endete der Große Preis von Detroit auf dem Detroit Street Circuit mit dem Sieg des Finnen Keke Rosberg (Williams), der die beiden Ferrari-Piloten Stefan Johansson und Michele Alboreto in Schach halten konnte. Stefan Bellof fuhr seine Tyrrell auf Rang vier, Marc Surer (Brabham) verpasste als Achter WM-Punkte, Gerhard Berger (Arrows) beendete das Rennen auf Rang elf. Ausgeschieden sind Niki Lauda (McLaren) und Manfred Winkelhock (RAM).
sutton-images.com

Heute vor 25 Jahren …
… begann das Achtelfinale der 14. Fußball-Weltmeisterschaft in Italien. Österreich scheiterte in der Vorrunde und landete in der Gruppe A hinter Italien und Tschechoslowakei auf Rang drei. Die Gruppe B gewann sensationell Kamerun vor Rumänien, Argentinien und der Sowjetunion. In der Gruppe C setzte sich Brasilien ohne Punkteverlust durch, Costa Rica verwies Schottland und Schweden auf die Plätze. Aus Gruppe D qualifizierten sich Deutschland, Jugoslawien und Kolumbien, die Vereinigten Arabischen Emirate schieden nach drei Niederlagen aus. Spanien, Belgien und Uruguay setzten sich in Gruppe E gegen Südkorea durch. Die Gruppe F gewann England, über den zweiten Platz entschied das Los zugunsten Irlands und gegen die Niederlande. Ägypten musste trotz zweier Remis heimfahren. Von den Gruppendritten qualifizierten sich Kolumbien, Argentinien, die Niederlande und Uruguay.

Im Achtelfinale schaffte Kamerun (2:1 gegen Kolumbien) als erste afrikanische Mannschaft in der WM-Historie den Sprung ins Viertelfinale. Dafür qualifizierten sich auch die CSFR (4:1 gegen Costa Rica), Argentinien (1:0 gegen Brasilien), Deutschland (2:1 gegen die Niederlande), Irland (5:4 im Elfmeterschießen gegen Rumänien), Italien (2:0 gegen Uruguay), Jugoslawien (2:1 gegen Spanien nach Verlängerung) sowie England (1:0 gegen Belgien nach Verlängerung).

 

Heute vor 20 Jahren …
… starb der Eishockeytrainer Anatoli Wladimirowitsch Tarassow im Alter von 76 Jahren. Geboren wurde er am 10. Dezember 1918 in Moskau. Er gewann mit ZSKA Moskau (1947-75 mit Unterbrechungen) siebzehnmal die sowjetische Meisterschaft und sechsmal den Europapokal. Als Assistent von Arkadi Tschernischow verhalf er der Sbornaja zu elf Weltmeistertiteln (1963-71) und drei Olympiasiegen (1964-72). Tarassow war bekannt für seine harten Trainingsmethoden („raboti, raboti“ – „arbeiten, arbeiten“), bei der Nationalmannschaft konnten die täglichen Einheiten bis zu sieben Stunden dauern. Nach einem Spieleraufstand wurde das Trainergespann abgelöst. Sein Tochter, die Eiskunstlauftrainerin Tatjana Tarassowa, übernahm seine Methoden. Tarassow wurde 1974 als erster europäischer Trainer in die Hockey Hall of Fame aufgenommen, 1997 folgte sein Einzug in die IIHF Hall of Fame.
Google Images

Advertisements