Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Léo Gravelle (mit Foto), eigentlich Joseph Léo Gérard Gravelle, in Aylmer, Quebec, geboren. Der Flügelspieler (RW) war in der NHL unter anderem für die Montreal Canadiens (1946-51: Finale 1947) aktiv. Seine Karriere ließ er in Quebeck Hockey League (QHL) bei den Ottawa Senators (1951-54) ausklingen. Am 30. Oktober 2013 starb Léo Gravelle im Alter von 88 Jahren in Gatineau, Québec

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Victor Henry Elford in London geboren. Der Allrounder absolvierte in der Formel 1 dreizehn Rennen, seine beste Platzierung war Rang vier bei seinem Premieren-Grand-Prix in Frankreich 1968. Als Manger führte er 1979 das ATS Racing Team mit Hans-Joachim Stuck zu WM-Punkten. Als Porsche-Werksfahrer gewann er unter anderem mehrmals auf dem Nürburgring, die 24 Stunden von Daytona, die Targa Florio und die 24 Stunden von Le Mans. Darüber hinaus gewann er die Rallye Monte Carlo 1968 und das erste Rallycross-Rennen der Sportgeschichte auf dem Lydden Hill Race Circuit in Kent 1967. Beim Rennen in Le Mans 1972 wollte er einen Fahrerkollegen aus einem brennenden Ferrari retten, der hatte das Cockpit bereits verlassen. Dafür wurde Elford mit dem französischen Ritterorden für besondere Verdienste ausgezeichnet.
http://vicelford.com/

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Automobilrennfahrer Peter B. Ryan in Philadelphia, Pennsylvania, geboren. 1961 nahm ihn Colin Chapman nach dem Sieg beim Großen Preis von Kanada bei Lotus unter Vertrag. Er absolvierte 1961 ein WM-Rennen beim Großen Preis der USA in Watkins Glen. Am 2. Juli 1962, beim Formel-Junior-Rennen am Circuit de Reims-Gueux, wurde Ryan bei einer Kollision aus seinem Wagen geschleudert und starb im Alter von 22 Jahren noch an der Strecke.
Image (peterwindsor.com)

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Badmintonspieler Prakash Ramesh Padukone in Bangalore, Karnataka, geboren. Seine größten Erfolge im Einzel waren der Sieg beim World Cup 1983 sowie ein dritter Platz bei der Weltmeisterschaft 1983. Außerdem holte er Gold bei den Commonwealth Games 1978 und den All England Championships 1980 sowie zweimal Bronze mit der Mannschaft bei den Asienspielen (1974, 1986).
Image (iloveindia.com)

Heute vor 60 Jahren …
… starb die Golfspielerin Margaret Ives Abbott im Alter von 78 Jahren in Greenwich, Connecticut. Geboren wurde sie am 15. Juni 1876 in Kalkutta, Westbengalen. Sie ist die erste Frau vom amerikanischen Kontinent die Olympiasiegerin (1900) wurde, insgesamt die zweite Frau, die eine Olympische Goldmedaille gewann und bis dato die einzige Olympiasiegerin im Golf. Nur – sie wusste davon nichts. Vielen Teilnehmern waren bei den „schlechtest organisierten Olympischen Spielen der Neuzeit“ gar nicht bewusst, welche Bedeutung die Bewerbe haben. Erst nach ihrem Tod ergaben Nachforschungen, welche Bewerbe bei den Spielen in Paris mit Olympischen Ehren bedacht wurden. Übrigens: Ihre Mutter, die Literaturkritikerin und Schriftstellerin Mary Abbott, nahm ebenfalls am Olympischen Turnier teil (Platz sieben). Somit waren die beiden das bisher einzige Mutter-Tochter-Gespann in einem Olympischen Bewerb. Margaret Abbotts Ehemann Finley Dunne war ein bekannter Satiriker in New York, ihr Sohn Philip Dunne ein bedeutender Drehbuchautor in Hollywood.
Wikimedia Commons

Heute vor 25 Jahren …
… endeten die 89. French Open im Stadion Rolland Garros in Paris. Das Herreneinzel entschied Andrés Gómez durch einen Viersatzsieg (6-3, 2-6, 6-4, 6-4) gegen den 19jährigen Andre Agassi für sich. Für den Ecuadorianer war das der einzige Grand-Slam-Titel seiner Karriere, Agassi stand noch am Anfang seiner Karriere und sollte zwei Jähre später seinen ersten großen Erfolg in Wimbledon einfahren. 2009 erklärte er, dass seine punkige Frisur den Finalsieg verhinderte. Im Viertelfinale scheiterte Thomas Muster, der fünf Jahre später in Paris triumphieren sollte, an Sieger Gómez in drei Sätzen. Agassi eliminierte im Viertelfinale Vorjahressieger Michael Chang in vier Sätzen. Als bester Deutscher erreichte Patrick Kühnen die dritte Runde (Aus gegen Goran Ivanisevic), die Schweizer Marc Rosset (Aus gegen Chang) und Jakob Hlasek scheiterten in Runde zwei.
Das Damenfinale gewann Monica Seles durch einen Zweisatzsieg (7-6/8-6, 6-4) gegen Steffi Graf. Zu diesem Zeitpunkt war die (damalige) Jugoslawin mit 16 Jahren und sechs Monaten die jüngste Grand-Slam-Siegerin aller Zeiten, bis heute ist sie die jüngste French-Open-Triumphatorin der Geschichte. Im Duell der Youngsters besiegte Seles im Halbfinale die 14-jährige Jennifer Capriati, Graf warf Jana Novotna aus dem Turnier. Titelverteidigerin Arantxa Sanchez Vicario scheiterte bereits in Runde zwei. Die Neo-Schweizerin Manuela Maleewa-Fragniere schaffte es ins Viertelfinale (gegen Seles), Judith Wiesner erreichte die dritte Runde. Im Damen-Doppel lief es besser für die Österreicherin, mit Partnerin Nathalie Tauziat stand sie im Halbfinale. Im Jugendbewerb setzten sich Andrea Gaudenzi und Magdalena Maleewa durch.
Image Seles (so-tennis.fr)
Image Gómez (worldtennismagazine.com)

Heute vor 25 Jahren …
… endete der Große Preis von Kanada auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montréal mit dem dritten Saisonsieg von Ayrton Senna (McLaren), sein Landsmann Nelson Piquet (Benetton) landete auf Rang zwei, Nigel Mansell (Ferrari) wurde Dritter. Gerhard Berger (McLaren) überquerte zwar als Erster die Ziellinie, wurde aber wegen eines Frühstarts zurückgereiht. Der Schweizer Gregor Foitek (Onyx) schied nach 53 Runden mit Motorschaden aus. Senna baute seinen Vorsprung in der WM-Wertung auf Gerhard Berger auf zwölf Zähler aus.
sutton-images.com

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