Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Sportler Herman Sarkowsky in Gera, Thüringen, geboren. Nach der Machtergreifung Adolf Hitlers flüchtete seine Familie in die USA. Der Deutsche machte ein Vermögen im Baugewerbe – unter anderem hatte er den Auftrag für den Seattle Municipal Tower – und gründete mit den Portland Trailblazers (1970) und den Seattle Seahawks (1972) zwei Profiklubs, die heute noch bestehen. Außerdem züchtete er Vollblutrennpferde, die vor allem im Breeders Cup öfter erfolgreich waren. Am 2. November 2014 starb Herman Sarkowsky im Alter von 89 Jahren in Seattle.
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Heute vor 80 Jahren …
… endete der 23. Giro d’Italia mit dem einzigen Gesamtsieg des Italieners Vasco Bergamaschi (Maino/1 Tagessieg), der das Maglia Rosa 14 Tage lang trug. Ursprünglich war Bergamaschi als Helfer für Costante Girardengo vorgesehen, der aber nach der vierten Etappe aufgab. Auf Platz zwei fuhr Giuseppe Martano (Fréjus/+ 03:07), Giuseppe Olmo (Bianchi/+ 06:12) komplettierte das rein italienische Podest. Als einziger Deutscher beendete Karl Altenburger (Fréjus) den Giro auf Rang siebzehn.
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Heute vor 75 Jahren …
… starb der Handballspieler Otto Günther Kaundinya im Alter von 39 Jahren während des Westfeldzuges in der Nähe von Cuiry-lès-Chaudardes, Picardie. Geboren wurde er am 5. Juli 1900 in Erode, Indien. Nach seinem Studium an der Deutschen Hochschule für Leibesübungen in Berlin (unter anderem mit Sepp Herberger) setzte sich Kaundinya für Reformen im Handball ein und veröffentlichte das Buch Das Handballspiel. Technik, Taktik, Spielregeln, Training in dem er fragwürdige Thesen aufstellte. Als Spieler wurde mit dem DHK Berlin Meister im Feldhandball 1928 und absolvierte fünf Länderspiele für Deutschland (1928-32). Als Trainer bereitete er die deutsche Olympiaauswahl auf die Heimspiele 1936 vor und holte dort die Goldmedaille. 1938 führte Kaundinya die Mannschaft zum Titelgewinn bei der Hallen-WM und bei der Feld-WM und wurde zum offiziellen Reichstrainer ernannt.
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Heute vor 75 Jahren …
… wurde die Tischtennisspielerin Inge Harst als Inge Müser in Rodenberg, Niedersachsen, geboren. Ihr größter Erfolg war der Europameistertitel im Mixed 1962 in Berlin, dazu holte sie Silber im Doppel und Bronze im Einzel. Bei Weltmeisterschaften erreichte sie 1963 jeweils das Viertelfinale im Doppel- und Mixed-Bewerb.

Heute vor 75 Jahren …
… endete der 28. Giro d’Italia mit dem ersten (von fünf) Gesamtsieg (1947, 1948, 1952, 1953) des Italieners Fausto Coppi (Legnano/1 Tagessieg). Nach dem Sturz von Legnano-Kapitän Gino Bartali auf der zweiten Etappe avancierte Coppi zum Teamleader. Auf der elften Etappe sicherte er sich nach einer Attacke auf dem Abetonepass das Maglia Rosa, das er bis zum Schluss nicht mehr auszog – und damit bis heute der jüngste Giro-Sieger der Geschichte (20 Jahre 267 Tage) ist. Hinter Coppi fuhren seine beiden Landsleute Enrico Mollo (Olympia/02:40) vor Giordano Cottur (Lygie/11:45) aufs Podest. Der Schweizer Walter Diggelmann (Olympia) beendete den Giro – als einziger Nichtitaliener – auf Rang elf.
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Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Radrennfahrer Jesús Luis Ocaña Pernía in Priego, Kastilien, geboren. Er wuchs im französischen Örtchen Mont-de-Marsan, wo ihn Tour-de-France-Sieger Antoine Magne unter seine Fittiche nahm. Der Spanier gewann die Tour de France 1973 (insgesamt neun Etappensiege 1970-73) und die Vuelta a España 1970 (sechs Tagessiege 1969-71), wurde Vuelta-Zweiter (1969, 1973, 1976) und -Dritter 1971. Dazu kamen noch Erfolge bei kleineren Rennen etwa der Katalonien-Rundfahrt 1971 oder dem Critérium du Dauphiné Libéré 1970 und die Bronzemedaille im Straßenrennen 1973. Bei der Tour 1971 stürzte Eddy Merckx bei der Abfahrt vom Col de Menté, der im Gelben Trikot fahrende Ocaña konnte seinem Verfolger in der Gesamtwertung nicht mehr ausweichen und kam selbst zu Sturz. Der nachkommende Joop Zoetemelk raste in den am Boden liegenden Spanier. Der musste ins Krankenhaus, der Traum vom Toursieg war dahin.1977 wurde Ocaña ein Dopingvergehen bei der Tour nachgewiesen, nach dieser Saison beendete er seine Karriere und arbeitete als Sportdirektor für diverse Rennställe. Am 19. Mai 1994 in Mont-de-Marsan erschoss sich Luis Ocaña im Alter von 48 Jahren in seiner Finca in Mont-de-Marsan, Aquitanien. Kurz zuvor wurde bei ihm eine Hepatitis-C-Erkrankung festgestellt, die von einer verseuchten Bluttransfusion nach einem schweren Autounfall herrührte.
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Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Automobilrennfahrer Giuseppe Cipriani in Venedig geboren. Er fuhr unter anderem in der italienischen Formel 3, gründete 1991 einen Formel-3000-Rennstall für den Alessandro Zanardi im selben Jahr zur Vizemeisterschaft fuhr. 2008 kehrte Cipriani in den Motorsport zurück, fuhr in der Auto GP Worldseries und absolvierte Testfahrten in der IndyCar Series.
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Heute vor 30 Jahren …
… endete der 68. Giro d’Italia mit dem dritten Gesamtsieg des Franzosen Bernard Hinault (La Vie Claire). Nach dem Gewinn der zwölften Etappe schlüpfte Hinault ins Maglia Rosa von Roberto Visentini (Carrera), der seit dem vierten Tag die Gesamtführung innehatte. Auf der fünfzehnten Etappe musste der Italiener jedoch krankheitsbedingt aufgeben. Auch der Gesamtzweite Francesco Moser (Gis Gelati/+ 01:08), dem die Giro-Organisatoren die Strecke auf den Leib geschneidert haben, konnte den Dachs nicht in die Schranken weisen. Auf dem dritten Platz beendete Hinaults Teamkollege Greg LeMond die Rundfahrt (+ 02:55). Als bester Österreicher landete Gerhard Zadrobilek (Atala) auf Platz 18, bester Schweizer wurde Visentinis Teamkollege Erich Maechler, bester Deutscher Gregor Braun (Ariostea).
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Heute vor 30 Jahren …
… endeten die 84. French Open im Stadion Roland Garros von Paris mit dem Sieg des Schweden Mats Wilander (3–6, 6–4, 6–2, 6–2 gegen Titelverteidiger Ivan Lendl). Für Wilander war es der zweite Erfolg in Paris (von drei) und der vierte Grand-Slam-Titel (von sieben). Lendl gewann in den beiden kommenden Jahren die Internationaux de France. Der Schweizer Heinz Günthardt erreichte das Achtelfinale, Boris Becker schied in Runde zwei (gegen Wilander), Thomas Muster in Runde eins aus.
Im Damenbewerb triumphierte Chris Evert-Lloyd (6–3, 6–7(4-7), 7–5 gegen Martina Navratilova) zum sechsten Mal bei den French Open. Am Ende ihrer Karriere steht ein einsamer Rekord von sieben Paris-Erfolgen auf dem Konto der US-amerikanerin. Die Deutsche Claudia Kohde-Kilsch verpasste den Finaleinzug gegen Navratilova (4-6, 4-6), Steffi Graz musste sich Evert-Lloyd im Achtelfinale geschlagen geben, die Schweizerin Christiane Jolissaint schied in der dritten Runde aus.
Im Damen-Doppel stand Kohde-Kilsch (mit Helena Suková) im Finale, den Mixed-Bewerb gewann Günthardt mit Partnerin Navratilova.
Mats Wilander (gettyimages.com)
Chris Evert-Lloyd (pinterest.com)

Heute vor 25 Jahren …
… starb der Leichtathlet John Macfarlane „Dutch“ Holland im Alter von 63 Jahren. Geboren wurde er am 20. Dezember 1926 in Auckland. Der Hürdenläufer gewann bei den Olympischen Spielen 1952 die Bronzemedaille über 400 Meter Hürden. Bei den Commonwealth Games 1950 gewann er in seiner Heimatstadt die Silbermedaille über 400 Meter Hürden und Bronze mit der 4×400-Meter-Staffel.
olympic.org.nz/john-holland

Heute vor 25 Jahren …
… begann für die Gastgeber der 14. Fußball-Weltmeisterschaft in Rom das Turnier. Italien besiegte Österreich durch ein Tor (78.) des damals noch unbekannten Einwechselspielers Salvatore „Toto“ Schillaci mit 1:0.

 

Heute vor 00 Jahren …
… starb der Sportler XXX im Alter von 00 Jahren in XXX an XXX, wo er am XXX auch geboren wurde.

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