Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Alois Müller in Stockerau, Niederösterreich, geboren. Er war für den Wiener Sportclub (1911-21) aktiv und absolvierte sechs Länderspiele (2 Tore) für Österreich. Unter anderem fünf bei den Olympischen Spielen 1912 (Viertelfinale). Ein Todesdatum ist nicht bekannt.

Heute vor 120 Jahren …
… wurde der Kameramann Hans Schneeberger in Brandberg, Tirol, geboren. Er war ein Wegbereiter des Berg- und Sportfilms. Der Tiroler war als Kaiserjäger Teilnehmer am Ersten Weltkrieg und bekam zweimal die Goldene Tapferkeitsmedaille verliehen. Nach seinem Architekturstudium spielte er eine Rolle in dem Film „Das Wunder des Schneeschuhs“, ließ sich an der Kamera ausbilden und gab sein Debüt als Co-Chefkameramann bei „Der Berg des Schicksals“. Der zweitweilige Lebensgefährte von Leni Riefenstahl war in der Folge an über 120 internationlane Filmproduktionen beteiligt und avancierte zu einem Vertreter des impressionistischen Kamerastils im deutschsprachigen Film. Seine bedeutendsten Filme: Der heilige Berg (1926), Die weiße Hölle vom Piz Palü (1929/1935), Rivalen der Luft (1934) und Das Wunder des Fliegens (1935). Am 19. November 1970 starb Hans Schneeberger im Alter von 75 Jahren in Salzburg.
film-zeit.de/Hans-Schneeberger/

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Sportler James Walter „Jim“ Braddock in Hells Kitchen, New York City, geboren. Sein Kampfname war, zu Ehren der beiden Größen James J. Corbett und James J. Jeffries, James J. Braddock. Nach 26 ungeschlagenen Profikämpfen erlitt seine Karriere aufgrund einer langwierigen Handverletzung einen Knick. Während der großen Depression musste Braddock, um seine Familie zu ernähren, auf den New Yorker Docks arbeiten und Sozialhilfe in Anspruch nehmen. In den letzten fünf Jahren seiner Karriere erfing sich der US-Amerikaner – er wurde deswegen auch „The Cinderella Man“ genannt. Am 13. Juni 1935 kämpfte er um die NBA/NYSAC-Weltmeisterschaft gegen Max Baer und gewann den Titel. Zwei Jahre später verlor er diesen an Jo Louis. Am 29. November 1974 starb Jim Braddock im Alter von 69 Jahren in North Bergen, New Jersey.
jamesjbraddock.com

Heute vor 90 Jahren …
… endete der 13. Giro d’Italia mit dem ersten Gesamtsieg von Alfredo Binda (Legnano/1 Tagessieg), der das Maglia Rosa sieben Tage lang trug (insgesamt 59). Danach wiederholte er diesen Erfolg noch viermal (1927-29, 1933), gewann dabei insgesamt noch 40 Etappen und war weitere 52 Tage in Besitz des Rosa Trikots (1925-33). Mit seinem Sieg 1925 gehört er zu den acht Triumphatoren, die bei ihrem Sieg unter 23 Jahre alt waren. Auf Platz zwei fuhr Costante Girardengo (Wolsit/+ 04:58), der sechs Tagessiege feierte. Bindas Teamkollege Giovanni Brunero (+ 07:22) komplettierte das Podest.
Image (bikeraceinfo.com)

Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Jean Gilles Marotte in Montreal geboren. Der Verteidiger stand mit den Chicago Blackhawks (1967-69) sowie den New York Rangers (1973-76) im Halbfinale (1968, 1974) und war unter anderem für die Los Angeles Kings (1969-74: Viertelfinale 1974) aktiv. Er wurde für das All-Star-Game 1973 nominiert, absolvierte insgesamt 808 Spiele, erzielte 56 Tore und 265 Assists (Playoff: 29/3/3). Am 26. Juli 2005 starb Gilles Marotte im Alter von 60 Jahren an Krebs.
whahof.com/Gilles Marotte

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Tim Richmond (mit Foto) in Ashland, Ohio, geboren. Er war einer der ersten Fahrer, die von der Indy-Car-Series in die NASCAR-Szene wechselten. 1980 wurde er zum Rookie of the year gewählt, gewann in acht Saisonen von 185 Rennen dreizehn Läufe, landete 78 Mal unter den Top-Ten und startete vierzehnmal von der Pole Position. 1986 lieferte Richmond seine beste Saison ab und landete in der Gesamtwertung auf Rang drei. Im Jahr darauf verpasste er den Saisonauftakt, angeblich wegen einer Lungenentzündung, was Spekulationen über eine HIV-Infektion führte. 1988 wurde „Hollywood-Tim“ von NASCAR wegen eines positiven Drogentests gesperrt und sollte seine Krankenakte vorzeigen. Daraufhin zog sich Richmond aus dem Rennsport zurück. 1998 wurde „Hollywood-Tim“ Richmond unter die fünfzig größten NASCAR-Fahrer gewählt, 2002 in die International Motorsports Hall of Fame aufgenommen. Am 13. August starb Tim Richmond im Alter von 34 Jahren an den Folgen von AIDS.
commons.wikimedia.org/Tim_Richmond
Google Images
www.facebook.com/Remembering-Tim-Richmond

Heute vor 60 Jahren …
… wurde die Skirennläuferin Brigitte „Gitti“ Hauser in Zell am Ziller, Tirol, geboren. Die Technikspezialistin gewann zwei Europacupslaloms 1973 und wurde Zweite in der Slalomgesamtwertung. Im Weltcup schaffte die Tirolerin mit dem neunten Rang in Heavenly Valley 1973 ihr einziges Top-Ten-Resultat. Die Junioren-Vize-Europameisterin von 1973 wurde auch für die Weltmeisterschaften 1974 nominiert, schied aber im ersten Slalomdurchgang aus. Im Sommer des selben Jahres gab sie ihren Rücktritt bekannt. Ihre Geschwister Thomas und Gabi waren, ebenso wie ihre Tochter, ebenfalls Skirennläufer.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Jean-Pierre François in Pont-à-Mousson, Lorraine, geboren. Der ungarischstämmige Franzose war für St. Etienne (1986-87) und den FC Basel (1987-88) aktiv. Später erlangte er kurzfristig als Popsänger einen nationalen Bekanntheitsgrad.
Image (nostalgie.fr)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Wrestler Mick Foley, eigentlich Michael Francis Foley, in Bloomington, Indiana geboren. Er war für die drei großen nordamerikanischen Verbände aktiv und verteidigte dreimal seinen WWF-Schwergewichtstitel erfolgreich. Er war bekannt für seinen brutal inszenierten, risikoreichen Stil (Hardcore-Wrestling). Bei einem Match gegen Vader im Jahr 1993, bei dem eine gespielte Verletzung geplant war, brach sich Foley tatsächlich das Genick. Ein Markenzeichen von Cactus Jack war das fehlende rechte Ohr, das er sich bei einem Kampf – gegen Vader – abriss. Als Schriftsteller ist Foley mit seinen autobiographischen Büchern Have A Nice Day und Foley Is Good erfolgreich.
twitter.com/realmickfoley
facebook.com/RealMickFoley
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Heute vor 40 Jahren …
… feierte Bruno Pezzey in Wien sein Länderspieldebüt beim 0:0 gegen die Tschechoslowakei. Am Ende seiner internationalen Karriere standen 84 Einsätze (9 Tore) für das Nationalteam auf dem Konto (davon elf als Kapitän), dass letzte absolvierte der Tiroler am 21. August 1990 beim 1:3 gegen die Schweiz. Dazwischen lagen die Teilnahmen an den WM-Endrunden 1978 (6 Einsätze) und 1982 (5 Einsätze, 1 Tor). Pezzey stand achtmal gegen die BRD (1-1-6), zweimal gegen die DDR (jeweils 1:1) und viermal gegen die Schweiz (2-1-1) auf dem Platz.
Image (espnfc.com)

Heute vor 40 Jahren …
… starb der Ringer Mihály Matura im Alter von 75 Jahren in Budapest, wo er am 8. April 1900 auch geboren wurde. Der Leichtgewichtler gewann bei Europameisterschaften zweimal Bronze (1925, 1926), bei den Olympischen Spielen 1924 wurde der Ungar Sechster. Nach seiner aktiven Karriere wurde er zu einem der profiliertesten ungarischen Trainer. Als Funktionär brachte es Matura bis zum stellvertretenden Präsidenten des Ringer-Weltverbandes FILA.

Heute vor 40 Jahren …
… endete der 58. Giro d’Italia mit dem einzigen Gesamtsieg des Italieners Fausto Bertoglio (Jolly Ceramica). Nach dem einzigen Etappensieg beim Einzelzeitfahren der vierzehnten Etappe streifte er sich das Maglia Rosa über. Seinem schärfsten Verfolger, dem Spanier Francisco Galdos (KAS), der das Rosa Trikot von der vierten bis zur dreizehnten Etappe trug, fehlten am Ende 41 Sekunden auf den Sieger. Den dritten Platz sicherte sich der Italiener Felice Gimondi (Bianchi/+ 06:18). Als bester Schweizer landete Roland Salm (Zonca-Santini) auf Rang dreizehn (+31:05). Der Belgier Roger De Vlaeminck feierte sieben Tagessiege und triumphierte so deutlich in der Punktewertung. Insgesamt gewann er 22 Giro-Etappen (1972-1979). Die Bergwertung ging an Galdos.
Image (bikeraceinfo.com)

Heute vor 30 Jahren …
… starb der Nordische Skisportler Rudolf Burkert im Alter von 80 Jahren in Deutschland. Geboren wurde er am 31. Oktober 1904 in Kořenov, Liberec. Er war Weltmeister in der Nordischen Kombination 1927, im Spezialspringen holte er Silber 1933 in Innsbruck. Bei den Olympischen Spielen 1928 gewann er die Bronzemedaille im Skispringen. Damit ist Burkert der erste Tscheche, der bei Olympischen Winterspielen Edelmetall gewinnen konnte. Nach einer Verletzung musste er seine Karriere beenden, war dadurch auch vom Kriegseinsatz befreit. Obwohl Sudetendeutscher, wurde Burkert nicht vertrieben, er wanderte 1968 freiwillig nach Deutschland aus.
Image (novinky.cz)

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