Heute vor 170 Jahren …
… wurde der Bergsteiger Hermann von Barth (mit Foto), voller Name Hermann Freiherr von Barth-Harmating, auf Schloss Eurasburg, Oberbayern, geboren. Er gilt als Erschließer des Karwendels und des Wettersteingebirges. Nach ihm sind unter anderem die Barthspitze, Barthgrat und der Barthkamin (alle im Karwendel) benannt. Nach ihm ist auch eine Schutzhütte des Deutschen Alpenvereins in den Allgäuer Alpen benannt. Auf einer Afrikareise beging der durch eine Fiebererkrankung verwirrte Hermann von Barth am 7. Dezember 1876 in São Paulo de Luanda, Angola, im Alter von 31 Jahren Selbstmord.

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Fußballspieler José Piendibene, voller Name José Miguel Piendibene Ferrari, in Pocitos, Montevideo, geboren. Der Stürmer gewann mit CA Peñarol (1908-28) neben diversen Turnieren dreimal die nationale Meisterschaft (1918, 1921, 1928). El Maestro absolvierte 40 Länderspiele (20 Tore) für Uruguay – unter anderem bei zwei Copa América-Triumphen der Celeste (1916, 1920). Am 12. November 1969 starb José Piendibene im Alter von 79 Jahren.
Image (padreydecano.com)

Heute vor 90 Jahren …
… starb der Bergsteiger Jules Jacot-Guillarmod im Alter von 56 Jahren auf einem Schiff im Golf von Aden, Jemen. Geboren wurde er am 24. Dezember 1868 in La Chaux-de-Fonds. 1902 nahm er als Arzt an einer Karakorum-Expedition teil und erreichte am K2 6700 Meter. 1905 versuchter Jacot-Guillarmod die Besteigung des Kangchendzönga, dabei starben drei Sherpas. 1919 nahm er an einer Rot-Kreuz-Mission in Sibirien teil, die sich um deportierte Kriegsgefangene kümmerte.
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Heute vor 90 Jahren …
… wurde der American-Football-Spieler Arthur James „Art“ Donovan in der Bronx, New York City, geboren. Der Defensive Tackle (Boston College) wurde mit den Baltimore Colts zweimal NFL-Champion (1958, 1959), fünfmal für die Pro-Bowl (4x All Pro) nominiert, ins NFL-Team der 1950er-Jahre und ins 50-Jahr-NFL-Dreamteam gewählt. Sein Großvater war Mike Donovan, Mittelgewichtsweltmeister im Boxen in den 1870er-Jahren. 1958 setzte „The Bulldog“ im Championship-Game gegen die New York Giants den entscheidenden Tackle zum Sieg in der ersten Verlängerung der NFL-Geschichte. 1968 wurde er in die Pro Football Hall of Fame gewählt. Am 4. August 2013 starb Art Donovan im Alter von 88 Jahren in Baltimore.
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Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Fußballspieler und -trainer Helmut Benthaus (mit Foto) in Herne, Nordrhein-Westfalen, geboren. Der Mittelfeldspieler gewann 1964 mit dem 1. FC Köln (1962-65) die erste Meisterschaft der neugegründeten Bundesliga und wurde zweimal Vizemeister (1963, 1965). Als Spielertrainer holte der Deutsche mit dem FC Basel (1965-1971) drei Meistertitel (1967, 1969, 1970) und den Pokal 1967, als hauptamtlicher Coach (bis 1982) führte er die Mannschaft zu vier weiteren Meisterschaften (1972-80) und einem weiteren Cuperfolg (1975). Neben seiner Trainertätigkeit dozierte Benthaus an der Universität Basel. 1982 wechstelt er zum VfB Stuttgart (bis 1985), wurde mit den Schwaben Dritter 1983 und gewann die Meisterschaft 1984. Außerdem absolvierte Benthaus acht Länderspiele für Deutschland (1958-60) unter anderem eines in der Schweiz (4:0 in Bern am 04.10.1959). 1984 war er ein heißer Kandidat auf den Posten des deutschen Bundestrainers, doch der VfB Stuttgart stellte sich quer.
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bundesligalegenden.de/helmut-benthaus

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Fernsehmoderator Peter Nidetzky in Wien geboren. Neben seiner Tätigkeit als Leiter des Wiener Studios der Sendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ engagierte er sich im Reitsport. Bis 2001 fungierte Nidetzky Landespräsident des Reitverbandes und als Bundesreferent für Springreiten. Er veranstaltete bis 2009 das bekannte Reitturnier „Fest der Pferde“ in der Wiener Stadthalle. 1991 veröffentlichte er das Buch Pferdesport in Österreich.
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Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler André Joseph Lacroix in Lauzon, Québec, geboren. Der Center war unter anderem für die Philadelphia Flyers (NHL, 1967-71) und die Sand Diego Mariners (WHA, 1974-77: Semifinale 1976) aktiv. Er hält die WHA-Rekorde in den Kategorien Scorerpunkte (798), Assists (547), Spiele (551), und wurde dreimal ins WHA All-Star First-Team (1972-1975) gewählt.
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Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Leichtathlet John Wesley Carlos in Harlem, New York City, geboren. Der Sprinter gewann bei den Olympischen Spielen 1968 die Bronzemedaille über 200 Meter, bei den Pan American Games 1967 holte er über dieselbe Strecke Gold. Er und Olympiasieger Tommie Smith sorgten bei der Siegerehrung für einen Skandal, als sie ihr mit schwarzen Handschuhen bekleideten Fäuste in die Höhe streckten und damit ihre Solidarität mit der US-Amerikanischen „Black-Power“-Bewegung zeigten. Als Konsequenz wurden beide Athleten aus dem Olympischen Dorf geschmissen. Der umtriebige Carlos versuchte sich auch in der NFL bei den Philadelphia Eagles (1970) und arbeitete für das Olympische Comité der USA bei den Vorbereitungen der Spiele 1984 in Los Angeles. Danach war er als High-School-Direktor und -Trainer tätig.
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Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Fußballspieler und -trainer Edinho Nazareth Filho in Rio de Janeiro geboren. Der Innenverteidiger war unter anderem für Fluminense (1975-82: 3x Regionalmeister 1975-80), Udinese (1982-87), Flamengo (1987-88: Meister 1987) sowie Grêmio (1989-90: Pokalsieger 1989) aktiv. Außerdem absolvierte er 45 Länderspiele (3 Tore) für Brasilien (1977-86) – unter anderem neun bei den drei WM-Endrunden 1978-1986 (Platz drei 1978), bei der Copa America 1979 (Platz drei), der Mini-WM 1980 (Platz zwei). Zusätzlich spielte er noch für die Olympiaauswahl bei den Spielen 1976 (Platz vier) und den Pan American Games 1975 (Goldmedaille). Als Trainer gewann er unter anderem mit Fluminense (1991, 1993), Vitoria (1996), Goias (2002) Regionalmeisterschaften, mit Brasiliense siegte er in der nationalen Serie B (2004).
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Heute vor 60 Jahren …
… endete der 38. Giro d’Italia mit dem dritten Gesamtsieg (1948, 1951) des Italieners Fiorenzo Magni (Nivea-Fuchs/1 Tagessieg). Der Vorsprung auf Fausto Coppi (Bianchi) betrug nur dreizehn Sekunden – der drittgeringste Vorsprung der Giro-Historie. Bei seinem ersten Triumph 1948 betrug die Differenz zum Zweiten Ezio Cecchi sogar nur elf Sekunden. Die Entscheidung fiel auf der drittletzten Etappe, als Magni und Coppi nach einer erfolgreichen 160-Kilometer-Doppelflucht dem bis dahin führenden Gastone Nencini (Leo-Chlorodont) über fünf Minuten abnahmen. Nencini wurde schlussendlich Gesamtdritter (+ 04:08/Bergsieger). Als bester Schweizer beendete Hugo Koblet (Switzerland-Faema) den Giro auf Position zehn.
Image (bikeraceinfo.com)

Heute vor 60 Jahren …
… endete der Großen Preis von Belgien auf dem Circuit de Spa-Francorchamps mit dem Sieg des Argentiniers Juan Manuel Fangio (Mercedes). Der löste damit den bisher führenden Maurice Trintignant ab, der ohne Zähler blieb. Hinter Fangio platzierten sich Stirling Moss (Mercedes) und Nino Farina (Ferrari) auf den Rängen zwei und drei. Der Deutsche Karl Kling schied nach 21 Runden aus.
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Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Alfie Turcotte, eigentlich Real Jean Turcotte, in Gary, Indiana, geboren. Der Center war unter anderem für die Montreal Canadiens (1983-86: Division Finals 1985) in der NHL aktiv. In den 1990er-Jahren spielte der Kanadier für den Villacher SV (Meister 1992, 1993), die Schwenninger Wild Wings (1994-95) und Lausanne HC (1996-97).
Image (icehockey.wikia.com)

Heute vor 40 Jahren …
… starb der Schachspieler Paul Keres im Alter von 59 Jahren in Helsinki. Geboren wurde er am 7. Januar 1916 in Narva, Estland. Er besiegte in seiner Karriere neun ehemalige, amtierende oder zukünftige Weltmeister, holte aber selbst nie den Titel. Die bemerkenswertesten Siege des Esten waren gegen  Laszlo Szabo (1955), Max Euwe (1940) oder Efim Geller (1962), das herausragendste Turnier war das Kandidatenturnier in Jugoslawien 1959 (Rating 2836), das Keres als Zweiter hinter Michail Tal beendete. Seine beste Weltranglistenplatzierung war Platz zwei (52 Monate im Zeitraum von 07/1943 und 07/1960), sein höchstes Rating waren 2786 Punkte (03/1947), seine beste Performance bot er beim Kandidatenturnier 1959. Bei Schacholympiaden nahm der Este mit der Sowjetunion siebenmal teil (1964-52) und gewann genau so oft die Goldmedaille mit der Mannschaft und fünfmal im Einzel. Mit Estland gewann er bei drei Teilnahmen (1935-39) einmal Bronze mit dem Team und Silber im Einzel, bei der inoffiziellen Olympiade 1936 gewann er im Einzel. Bei Europameisterschaften holte er bei drei Teilnahmen (1957-70) je dreimal den Mannschafts- sowie den Einzeltitel.
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chessbase.com/paul-keres

Heute vor 30 Jahren …
… schwamm die DDR-Athletin Silke Hörner in Leipzig den Weltrekord über 200 Meter Brust auf 2:28,33 Minuten. Damit verbesserte sie nach fast sechs Jahren und zwei Monaten die alte Marke der Sowjetschwimmerin Lina Kachuschite um drei Hundertstel Sekunden.
Image (bild.bundesarchiv.de/AND/Kluge, Wolfgang

 

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