Heute vor 100 Jahren …
… wurde der Eishockeyfunktionär Günther Sabetzki in Düsseldorf geboren. Der Journalist und Verleger war 1963 Gründungsmitglied des Deutschen Eishockeybundes (DEB) und erster Präsident, anschließend bis 1984 Vizepräsident. 1975 wurde er als erster Deutscher zum Vorsitzenden der Internationalen Eishockey-Föderation (IIHF)  gewählt (bis 1994). In dieser Funktion war er mitbeteiligt an der Rückkehr der kanadischen Profis zu Weltmeisterschaften, in Deutschland setzte er sich für eine Damenliga ein (1982). Am 22. Juni 2000 starb Günther Sabetzki im Alter von 85 Jahren in seiner Heimatstadt.
Image (eishockeypedia.de)

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Antonio Puchades Casanova in Sueca, Valencia, geboren. Der defensive Mittelfeldspieler gewann mit dem FC Valencia (1946-58) die Meisterschaft 1947 sowie zweimal den Pokal „Copa del Generalísmo“ (1949, 1954). Außerdem absolvierte er 23 Länderspiele (1x als Kapitän) für Spanien (1949-54) – unter anderem sechs bei der WM-Endrunde 1950 (Platz vier), eines gegen die BRD (2:2 in Madrid am 28.12.1952) und eines gegen die Schweiz (6:3 in Madrid am 18.02.1951).
chescandinavia.com/antonio-puchades/

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Klaus Urbanczyk, Spitzname „Banne“, in Halle/Saale, Sachsen-Anhalt, geboren. Der Verteidiger war für Chemie Halle (1960–72: DDR-Pokalsieger 1962 – Meisterschaftsdritter 1971) aktiv und absolvierte 37 Länderspiele für die DDR (1961-69) – unter anderem fünf bei den Olympischen Spielen 1964 (Platz drei) als das DDR-Olympiateam für die gesamtdeutsche Mannschaft antrat. Im Halbfinale verletzte sich Urbanczyk bei einem Zusammenprall mit dem eigenen Torwart schwer am Knie und für das Bronzemedaillenspiel passen. Dafür wurde er in diesem Jahr zum DDR-Sportler des Jahres gewählt – als einziger Fußballer, dem diese Ehre in der Einzelwertung zuteil wurde. Beim Auswärtsspiel im Uefa-Cup 1971 in Eindhoven verletzte sich Urbanczyk bei einem Hotelgroßbrand schwer als er mehrere Menschen aus den Flammen rettete. Danach fand er nicht mehr zur gewohnten Form zurück und beendete 1972 seine Profikarriere. Als Trainer betreute er den 1. FC Magedburg (1980-82: Vizemeister 1977, 1978 – Pokalsieger 1978, 1979) und den Halleschen FC (1982-84).
Image (hallescherfc.de)

Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Ruderer Daniel Topolski in London geboren. Der Spross einer Künstlerfamilie nahm für die Universität Oxford zweimal am Boat Race (Sieger 1967, Zweiter 1968) teil. Bei Weltmeisterschaften triumphierte er 1977 im Leichtgewichts-Achter und gewann 1975 Silber im Leichten Vierer ohne Steuermann. Als Trainer gewann Topolski mit Oxford (1972-87)  das Boat Race insgesamt zwölfmal, davon zehnmal in Folge, er betreute den britischen Frauenachter und war Cheftrainer der Rudermannschaft bei den Olympischen Spielen 1980 und 1984. Außerdem war er als Sportreporter tätig (für die BBC, den Observer). Daniel Topolski starb am 21. Februar 2015 im Alter von 69 Jahren in London.
Image (National Portrait Gallery/Angela Gorgas)

Heute vor 60 Jahren …
… endeten die 54. Internationaux de France im Stadion Roland Garros von Paris mit dem Sieg des Titelverteidigers Tony Trabert (2–6, 6–1, 6–4, 6–2 gegen den Schweden Sven Davidson). Der US-amerikaner stieg nach Siegen in Wimbledon und bei den US-Meisterschaften ins Profilager um und gewann noch zwei Mal in Paris (1956, 1959). Als beste Deutsche erreichten Beppo Pottinger und Franz Feldbausch die zweite Runde.
Im Damenbewerb triumphierte die Britin Angela Mortimer (2–6, 7–5, 10–8 gegen die US-amerikanerin Dorothy Knode) und gewann damit den ersten ihrer insgesamt drei Grand-Slam-Titel. Das Match war mit 38 Games die längste Finalpartie der Pre-tiebreak-Ära. Als beste Deutschle erreichte Erika Vollmer das Viertelfinale (gegen Mortimer).
Tony Trabert (histoiredutennis.com)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde die Tennisspielerin Andrea Jaeger in Chicago geboren. Sie war ein Shooting Star, begann mit 14 Jahren ihre Profikarriere und war 1983 mit 18 Jahren bereits die Nummer drei der Weltrangliste. Eine schwere Schulterverletzung zwang die US-Amerikanerin 1987 die Karriere zu beenden. Bei Grand-Slam-Turnieren erreichte sie zweimal das Finale (Paris 1982, Wimbledon 1983) und dreimal im Semifinale. Auf der WTA-Tour stand sie ebenfalls zweimal im Finale (Tokio 1983, Tampa 1982). Den Fed-Cup gewann Jaeger mit dem US-Team 1981, insgesamt absolvierte sie in neun Begegnungen (1981-83) neun Spiele (8:1). Seit 2006 ist sie Nonne der episkopalen Kirche in Florida.
Image Quelle

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Motorradrennfahrer Michael „Mick“ Doohan in Brisbane geboren. Der Australier gab sein Debüt in der 500er-Klasse beim Grand Prix in Japan 1989, im Jahr darauf feierte er seinen ersten GP-Sieg auf dem Hungaroring. Bis zu seinem Karriereende 1999 wurde er fünfmal – in Serie – Weltmeister (1994-98). Doohan ging 137 Mal an den Start, gewann 54 Rennen und stand insgesamt 95 Mal auf dem Podium. In Deutschland gewann er viermal (1992, 1994, 1997, 1998), in Österreich dreimal (1991, 1994, 1997).
facebook/doohan.racing
twitter.com/micksdoohan

Heute vor 50 Jahren …
… lief der Australier Ron Clarke in Compton, Kalifornien, über 5000 Meter mit 13:25, 8 Sekunden Weltrekord und als erster Athlet unter 13:30 Minuten. Diese Bestmarke hielt jedoch nur 179 Tage bis der Kenianer Kip Keino in Auckland um 1,60 Sekunden schneller war (13:24,20).

Heute vor 20 Jahren …
… starb der Eishockeyspieler Sergei Alexejewitsch Kapustin im Alter von 42 Jahren in Moskau. Geboren wurde er am 13. Februar 1953 in Uchta, Nordwestrussland. Der Angreifer (LF) wurde mit Krylja Sowetow (1971-77) Europacupsieger 1975 und sowjetischer Meister sowie Pokalsieger 1974, mit ZSKA Moskau (1977-80) je dreimal Europacupsieger und Meister sowie Pokalsieger 1979, mit Spartak Moskau (1980-86) dreimal Spengler-Cupsieger. Die letzten beiden Jahre seiner Karriere verbrachter der Sowjetrusse beim EV Innsbruck (1986-87) und beim EC Salzburg (1987-88). Außerdem absolvierte er 208 Länderspiele (120 Tore) für die Sowjetunion (1972-85) – unter anderem beim Olympiasieg 1976, bei neun Weltmeisterschaft (All-Star-Team 1978, 1981), eines gegen Österreich (16:3 bei Olympia, 3 Tore), vierzehn gegen die BRD (14-0-0, 86:27, 5 Tore) und fünf gegen die DDR (5-0-0, 32:5, 9 Tore).
comc.com/Sergei_Kapustin

Heute vor 20 Jahren …
… starb der Schachspieler Alfred Beni im Alter von 72 Jahren in Wien, wo er am 3. Juni 1923 auch geboren wurde. Sein bestes Ergebnis war ein zweiter Platz beim internationalen Turnier in Wien 1950. Im selben Jahr wurde er auch zum Internationalen Meister ernannt. Bei sieben Olympiaden (1950-64) absolvierte Beni 109 Spiele (35:28) für Österreich, sein bestes Ergebnis mit dem Team war Rang sieben 1950, im Einzel Rang sechs 1954. Die beste Weltranglistenplatzierung des Österreichers war Platz 126 (12/1955, 01/1956), sein höchstes Rating waren 2520 Zähler (01/1956).
chessgames.com/alfred beni

Heute vor 20 Jahren …
… endete der 78. Giro d’Italia mit dem einzigen Gesamtsieg des Schweizers Tony Rominger (Mapei-GB) – mit über 34 Jahren und 69 Tagen ist er der zweitälteste Giro-Triumphator hinter Fiorenzo Magni (34 J/180 T). Nach seinem Sieg beim Zeitfahren auf der zweiten Etappe zog er das Maglia Rosa nicht mehr aus, feierte noch drei weitere Tagessiege und sicherte sich auch die Punktewertung. Auf den Plätzen landete der Russe Jewgeni Berzin und der (spätere) Lette Piotr Ugrumow (auch Pēteris Ugrjumovs/beide Gewiss – Ballan). Neben Rominger schaffte mit Heinz Imboden (Refin-Cantina-Tollo) als Achter ein weiterer Schweizer den Sprung unter die Top-Ten. Einen Rang dahinter platzierte sich der Österreicher Georg Totschnig (Polti) auf Rang neun, Udo Bölts (Telekom) wurde als bester Deutscher 46.
Image (bikeraceinfo.com)

 

Advertisements