Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Baseballspieler John Francis „Jack“ Kralick in  Youngstown, Ohio, geboren. Der Pitcher war für die Washington Senators (1959-63) und die Cleveland Indians (1963-67) aktiv. Am 26. August 1962 gelang ihm einer der seltenen „No-hitter“ (er ließ keinen einzigen gültigen Schlag des Gegners zu). Jack Kralick starb am 18. September 2012 im Alter von 77 Jahren in San Blas, Nayarit, Mexiko.
Image (baseball-almanac.com)

Heute vor 80 Jahren …
… lief die die US-Amerikanerin Helen Stephens mit 11,8 Sekunden neuen Weltrekord über 100 Meter. Damit verbesserte sie ihre eigene Bestmarke um 0,1 Sekunden. Nur eine Woche später lief sie um zwei Zehntelsekunden schneller, im August 1936 drückte sie die Zeit auf 11,5 Sekunden. Aktuell steht der Rekord bei 10,49 Sekunden, gehalten von Forence Griffith-Joyner (Juli 1988).
Helen Stephens – Historic Missourians

Heute vor 70 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Brian Oldfield in Elgin, Illinois, geboren. Der Kugelstoßer gilt als Erfinder der Rotationstechnik, dem so genannten „Oldfield spin“. Bei den Olympischen Spielen 1972 landete er auf Rang sechs. Danach wurde er Profi und warf dank seiner unorthodoxen Technik zahlreiche Weltrekorde – die wurden wegen seines Profistatus jedoch nicht anerkannt. „The Big O“ nahm auch an Bewerben wie World’s Strongest Man 1978 oder den Highland Games teil. Dort brillierte er vor allem im Steinwurf, wo er 1973 einen Weltrekord stieß, der bis heute Bestand hat.
brianoldfield.com

Heute vor 60 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Lorraine Mary Moller in Putaruru, Neuseeland, geboren. Sie gewann beim Olympiamarathon 1992 die Bronzemedaille, 1984 verpasste sie als Fünfte Edelmetall. Sie ist die bis dato einzige Frau, die vier Olympiamarathons beendete. Beim AVON International Marathon war sie insgesamt dreimal erfolgreich (1980, 1982, 1984) sowie auch beim Osaka-Marathon (1986, 1987 und 1989). Bei den Commonwealth Games eroberte Moller Silber im Marathon (1986) sowie zweimal Bronze 1982 (1500 & 3000 Meter).
Image (boston.com)

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Sumōringer Chiyonofuji Mitsugu als Akimoto Mitsugu auf Fukushima, Hokkaidō, geboren. Er ist der 58. Yokozuna und gewann über 1045 Kämpfe sowie 31 Turniere – damit ist er der dritterfolgreichste Ringer der Geschichte. 1988 blieb er in 53 Kämpfen in Folge ungeschlagen und stellte damit die zu diesem Zeitpunkt längste Siegesserie nach dem Zweiten Weltkrieg auf. Der „Wolf“ war berühmt für seine Wurftechniken. Nach seiner aktiven Karriere auch als Trainer erfolgreich.
Image (photobucket.com)

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Dietmar Millonig in Villach geboren. Der Mittel- und Langstreckenläufer wurde 1986 Hallen-Europameister über 3.000 Meter. Er nahm zweimal an Olympischen Spielen teil (1980, 1988), sein bestes Abschneiden war Rang sechs 1980, die beste WM-Platzierung war Rang acht (1983), die beste Freiluft-EM-Platzierung war ein fünfter Rang (1982) jeweils über 5.000 Meter. Insgesamt gewann der Kärntner 40 Meistertitel über Distanzen von 1500 Meter bis Halbmarathon, ob auf der Straße oder Querfeldein.
facebook.com/dietmar.millonig
derstandard.at/Dietmar Millonig

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Schachspieler Nigel David Short in Leigh, Lancashire, geboren. Der Engländer wurde Junioren-Vizeweltmeister hinter Garri Kasparow, 1984 mit 19 Jahren erhielt er den Großmeistertitel verliehen. 1993 erhielt Short das Recht gegen Kasparow um die „echte“ Weltmeisterschaft zu spielen – doch das Duo wollte nicht unter FIDE-Bedingungen spielen und gründete daher die Konkurrenzorganisation Professional Chess Association (PCA). Den Titel holte sich der Russe mit 12,5:7,5. Seine bemerkenswerteste Partie gewann er gegen Jan Timman 1991 mit einem völlig neuen Gewinnweg. Shorts beste Weltranglistenplatzierung war Rang fünf (6 Monate von 01/1989-06/1989), sein höchstes Rating war 2750 Punkte (04/1989), seine beste individuelle Performance war ein Short-Match gegen Kasparov in Linares 1992 (2811 Zähler). Bei der Schacholympiade trat er 16 Mal für England an, 1986 gewann er im Einzel, mit dem Team holte er dreimal Silber (1984-88) und einmal Bronze (1990).
Image (chessbase.com)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde die Leichtathletin Olga Nasarowa in Tula, Zentralrussland, geboren. Die Sprinterin ist Doppelolympiasiegerin (1988, 1992) und Weltmeisterin (1991, Silber 1987) mit der 4×400-Meter-Staffel. Im Einzel gewann sie 1988 Olympiabronze, 1992 landete sie auf Rang vier. 

Heute vor 50 Jahren …
… starb der American-Footballspieler und -trainer Curly Lambeau, eigentlich Earl Louis Lambeau,  im Alter von 67 Jahren in Sturgeon Bay, Wisconsin. Geboren wurde er am 9. April 1898 in Green Bay, Wisconsin. Gemeinsam mit George Whitney Calhoun gründete er die Green Bay Packers 1919. In den ersten zehn Jahren war er als Spielertrainer (Halfback Kicker) aktiv, ab 1930 konzentrierte er sich aufs Coaching (bis 1949). Unter seiner Regie gewannen die Packers sechs Meisterschaften. 1949 stand der Klub vor dem Bankrott. Lambeau fand Investoren, lehnte aber den ihm angebotenen Kontrakt ab und verließt die Packers in Richtung Chicago (1950-51) und anschließend Washington (1952-53). Zu seinen Ehren wurde 1965 das Packers Stadion 1965 Lambeau Field getauft.
Image (nfl.com)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde die Skilangläuferin Larissa Lasutina, als Larissa Jewgenjewna Ptizjna, in Kondopoga, Karelien, geboren. Sie ist fünffache Olympiasiegerin (1992-1998: 3x Staffel, Verfolgung, 5 km), elffache Weltmeisterin (1987-2001; 6x mit der Staffel), gewann zweimal den Gesamtweltcup (1990, 1998) und insgesamt 21 Weltcuprennen. Bei den Olympischen Spielen wurde sie wegen Dopings überführt und ihre Resultate (etwa Gold über 30 km) gestrichen. Sie ist mit Gennadi Lasutin verheiratet.
Image (fan-people.com)

Heute vor 30 Jahren …
… starb der Bergsteiger Gaston Rébuffat im Alter von 64 Jahren in Paris. Geboren wurde er am 7. Mai 1921 in Marseille. Neben zahlreichen Begehungen in den Alpen war er an der ersten Besteigung eines Achttausenders beteiligt (Annapurna 1950). Er und sein Langzeitpartner Lionel Terray retteten die beiden Gipfelstürmer Maurice Herzog und Louis Lachenal, die wegen Erschöpfung und Erfrierungen den Abstieg nicht mehr aus eigener Kraft geschafft hätten. Rébuffat war der erste Bergsteiger, der alle sechs großen Nordwände der Alpen durchstieg.
Image (yvesballublog)

Heute vor 25 Jahren …
… wurde das Heimstadion des SC Rheindorf Altach, die Cashpoint Arena als Schnabelholz-Stadion in Altach, Vorarlberg, eröffnet. Am 28. Oktober 2006 wurde mit 8.900 Zusehern der bisherige Zuschauerrekord aufgestellt (gegen Rapid Wien).
scra.at/stadion/

Heute vor 10 Jahren …
… starb der Basketballspieler George Lawrence Mikan, Jr., im Alter von 80 Jahren in  Scottsdale, Arizona. Geboren wurde er am 18. Juni 1924 in  Joliet, Illinois. Der Center gewann mit den Minneapolis Lakers sieben Meisterschaften (1947-50, 1952-54), wurde 1948 zum wertvollsten Spieler und insgesamt viermal ins NBA All-Star-Team gewählt. Mit seinen 2,08 Metern Körpergröße war er so dominant, dass sich die Liga gezwungen sah einige Regeländerungen zu veranlassen („The Mikan Rule“). So wurde das Goaltending 1944 verboten, 1951 wurde die Freiwurflinie von sechs auf zwölf Fuß zurückverlegt. Außerdem soll er auch eine Rolle bei der Einführung der Shotclock gespielt haben.
Image (nba.com)

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