Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Autorennfahrer Gérard Larrousse in Lyon geboren. Seinen ersten großen Erfolg feierte er 1971 mit dem Sieg beim 12-Stunden-Rennen von Sebring (Porsche 917). Die 24 Stunden von Le Mans gewann der Franzose zweimal (1973, 1974 auf Matra mit Henri Pescarolo). Nachdem er die Leitung der Motorsportabteilung von Renault übernahm, feierte das Team unter anderem in der Formel 1 fünfzehn Grand-Prix-Triumphe (1976-85) ehe der Rennstall aufgelöst wurde. 1986 gründete Larrousse mit Didier Calmels das Formel-1-Team Larrousse-Calmels und absolvierte 1990 mit elf WM-Punkten, einem dritten Platz (Aguri Suzuki in Japan) und Rang sechs in der Konstrukteurswertung seine erfolgreichste Saison. 1995 wurde das Team aufgelöst.
gerard-larrousse.com

Weitere Jahrestage:

Heute vor 150 Jahren …
… wurde der Rugbyspieler Willie Mitchell, voller Name William Grant Mitchell,  in Quebec geboren. Der Fullback war unter anderem für Cambridge University sowie Richmond FC aktiv und absolvierte sieben Länderspiele für England (1890-93) sowie drei Länderspiele für Großbritannien (1891). Am 14. Jänner 1904 starb Willie Mitchell im Alter voon 38 Jahren in Vancouver, British Columbia.

Heute vor 120 Jahren …
… wurde der Fechter Władysław Hipolit Segda in Przemyśl, (damals Österreich-Ungarn) geboren. Der Säbelspezialist nahm dreimal an Olympischen Spielen teil (1928-36) und eroberte zwei Bronzemedaillen mit der Mannschaft (1928, 1932) sowie Rang vier 1936. 1930 und 1934 gewann der Pole mit dem Team jeweils Bronze bei den (inoffiziellen) Weltmeisterschaften. Er war auch maßgeblich am Aufbau des polnischen Fechtverbandes und des nationalen Olympischen Komitees. Während des zweiten Weltkriegs kämpfte er im Widerstand und für die polnischen Truppen auf Seiten der Westallierten. Nach Kriegsende emigrierte er nach Schottland. Władysław Segda starb 1994 im Alter von 98 oder 99 Jahren in Edinburgh.
Image (snipview.com)

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Eishockeyspieler Karel Hromádka in Prag (damals Österreich-Ungarn) geboren. Der Angreifer war unter anderem für den LTC Prag (seit 1964 Slavia; 1927-1935: 5x Meister 1931-35) aktiv und bildete mit Jiri Tozicka und Josef Malecek eine legendäre Offensivreihe. Er absolvierte 54 Länderspiele (16 Tore) für Tschechoslowakei bei internationalen Turnieren und gewann WM-Bronze 1933 sowie EM-Gold 1929, 1933, EM-Silber 1936 und 3x EM-Bronze. Nach der Machtübernahme der Kommunisten in seiner Heimat 1948 (Februarumsturz) emigrierte der Tscheche in die USA. Am 30. März 1978 starb Karel Hromádka im Alter von 72 Jahren in Tallahassee, Florida.
Image (worldhockeyclassic.ru)

Heute vor 75 Jahren …
… starb der Boxer Piero Toscani im Alter von 35 Jahren in Mailand-Rogoredo, wo er am 28. Juli 1904 auch geboren wurde. Der Mittelgewichtler gewann Olympiagold 1928, in seiner kurzen Profikarriere gewann der Italiener von zehn Kämpfen nur zwei und verlor sechs.
Image (boxrec.com)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Manolo Sanchís, eigentlich Manuel Sanchís Hontiyuelo, in Madrid geboren. Der Verteidiger (Libero) war für Real Madrid (1979-2001: 8x Meister 1986-2001 – Pokalsieger 1989, 1993 – Champions League 1998, 2000 – UEFA-Pokal 1985, 1986 – Weltpokal 1998) aktiv und absolvierte 48 Länderspiele (1 Tor, beim 2:0 gegen Österreich am 14.10.1987) für Spanien (1986-92). Unter anderem drei bei der EM 1988 (Vorrunde) sowie vier bei der WM 1990 (Achtelfinale), drei gegen Österreich (2-0-1, 1 Tor), eines gegen Deutschland (0:2 in München am 17.06.1988 bei der EM-Endrunde) sowie zwei gegen die Schweiz (1-1-0). 1986 gewann Sanchís mit der spanischen U-21 die Europameisterschaft, 1990 wurde er zum spanischen Fußballer des Jahres gekrönt.
Image (realmadrid.com)

Heute vor 25 Jahren …
… fand das Finale im Europapokal der Landesmeister im Wiener Praterstadion (heute Ernst-Happel-Stadion) vor 57,500 Zusehern statt. Das Spiel endete mit einem 1:0-Sieg des AC Milan gegen Benfica Lissabon, das Tor erzielte Frank Rijkaard (68.). Zuvor setzten sich die Italiener gegen Bayern München (1:0/h, 1:2 n. V./a), die Portugiesen gegen Olympique Marseille (1:2/a, 1:0/h) durch. Österreichs Vertreter FC Swarovski Tirol scheiterte in Runde zwei an Dnepr Dnepropetrowsk (0:2/a, 2:2/h), DDR-Champion Dynamo Dresden schied in Runde eins gegen AEK Athen aus (1:0/h, 3:5/a), wie auch der FC Luzern gegen PSV Eindhoven (0:3/a, 0:2/h).
uefa.com/season1989/90

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