Heute vor 130 Jahren …
… wurde der Alpinist Emil Meletzki, auch Melecky, in Podoly, heute in Hradec nad Moravicí (damals Österreichisch-Ungarn), geboren. Der Versicherungsangestellte fungierte als Funktionär beim Österreichischen Alpenklub und als Hüttenwirt der Erzherzog-Johann-Hütte am Großglockner. Als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg gelangen ihm in der Ortlergruppe einige Erstebesteigungen, in der Glocknergruppe überschritt er als Erster das Teufelshorn. Nach ihm ist der Meletzki-Grat über den Glocknerkarkamp benannt. Am 4. Dezember 1947 starb Emil Meletzki im Alter von 62 Jahren in Wien.

Weitere Jahrestage:

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Helge Andreas Løvland in Froland, Aust-Agder, geboren. Der Mehrkämpfer krönte sich 1920 zum Olympiasieger im Zehnkampf, im Fünfkampf kam er auf Rang fünf. Der vielseitige Athlet gewann insgesamt elf nationale Meisterschaften (fünf über 110 Meter Hürden, je zwei im Fünf- sowie im Zehnkampf, je einen im Diskuswerfen und im Weitsprung). Von 1930-40 war er Generalsekretär des norwegischen Sportverbandes und des nationalen Olympischen Comitees. Am 26. April 1984 starb Helge Løvland im Alter von 93 Jahren in Oslo.
Image (wikimedia.org)

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Willie Applegarth, eigentlich William Reuben Applegarth, in Guisborough, North Yorkshire, geboren. Der Engländer gewann bei den Olympischen Spielen 1912 die Goldmedaille mit der Staffel (4 x 100) sowie Bronze über 200 Meter. The Guisborough Flyer stellte zahlreiche Weltrekorde über diverse Sprintdistanzen (150 yards, 200 yards/nicht 200 Meter, 100 Meter: 10,6 Sekunden) auf. Nach dem Ersten Weltkrieg ging er in die USA und arbeitete dort als Fußball- und Leichtathletik-Coach in Pennxylvania, spielte für Brooklyn in der American Soccer League und lieg bei Exhibition-Rennen. Ab 1925 arbeitete er als Schweißer bei General Electric bis zu seiner Pensionierung 1955. Am 12. Dezember 1958 starb Willie Applegarth im Alter von 68 Jahren in Schenectady, New York.
Image (alamy.com)

Heute vor 120 Jahren …
… wurde der Tennisspieler Jacques Brugnon , Spitzname Toto, voller Name Jacques Marie Stanislas Jean Brugnon, in Paris geboren. Der Franzose gehörte zu den vier Musketieren ( Jean Borotra, Henri Cochet, René Lacoste) und gewann im Doppel insgesamt zwölf Grand-Slam-Titel (7x Paris/davon 2x im Mixed, 4x Wimbledon, 1x Australien) sowie Olympiasilber 1924. Im Davis Cup absolvierte er 31 Duelle (Matchbilanz: 26:11) für Frankreich (4 Siege 1927, 1930-32). Am 20. März 1978 starb Jacques Brugnon im Alter von 81 Jahren in Paris.

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Schachspieler Johann Bernhard Michael Schneider in Würzburg, Unterfranken, geboren. Er entdeckte 1920 das Fach des Problemschachs und betätigte sich in der Folge auch als Komponist. Seine Spezialitä waren Zweizüger, Dreizüger, Selbst- und Hilfsmatts. Er komponierte rund 1000 Probleme, wovon 300 ausgezeichnet wurden und 25 in die FIDE-Alben aufgenommen wurden. 1965 wurde Schneider zum Internationalen Schiedsrichter, 1979 zum Internationalen Meister für Schachkompositionen ernannt. Am 23. Dezember 1984 starb Johann Bernhard Michael Schneider im Alter von 79 Jahren in Schweinfurt, Unterfranken.

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Maxl Morlock, voller Name Maximilian Wilhelm Morlock, in Nürnberg geboren. Der Angreifer war für den 1. FC Nürnberg (1940-1963: 900 Spiele) aktiv und absolvierte 26 Länderspiele (21 Tore) für Deutschland (1950-1958: Weltmeister 1954). Unter anderem wurde er je dreimal gegen Österreich (2-1-0, 2 Tore) und die Schweiz (3-0-0, 2 Tore) eingesetzt. Zum WM-Triumph steuerte der Franke insgesamt sechs Treffer bei (u. a. beim 6:1 im Halbfinale gegen Österreich sowie den 1:2-Anschlusstreffer im Finale gegen Ungarn). 1961 wurde er zum Deutschen Fußballer des Jahres gewählt. Am 10. September 1994 starb Max Morlock im Alter von 69 Jahren in seiner Heimatstadt an den Folgen eines Krebsleidens.
Biografie (glubberer.de)
Max-Morlock-Stadion jetzt

Heute vor 40 Jahren …
… fand der Großer Preis von Monaco auf dem Circuit de Monaco statt. Niki Lauda (Ferrari), der aus der Pole Position ins Rennen ging, feierte einen Start-Ziel-Sieg. Auf Rang zwei landete Emerson Fittipaldi (McLaren-Ford) vor seinem brasilianischen Landsmann Carlos Pace (Brabham-Ford). Jochen Mass (McLaren-Ford) fuhr auf Platz sechs, Clay Regazzoni (Ferrari) schied nach einem Unfall in Runde 36 aus.
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Heute vor 40 Jahren …
… endete die 13. Auflage des Federation Cups in in Aix-en-Provence. Im Finale gewann die Tschechoslowakei (Martina Navrátilová, Renáta Tomanová) mit 3:0 gegen Australien (Helen Gourlay, Evonne Goolagong, Dianne Fromholtz) und damit erstmals den Titel. Für Deutschland (Katja Ebbinghaus, Helga Masthoff) war im Viertelfinale gegen die Tschechoslowakinnen (1:2) Endstation. In Runde eins scheiterten die Schweizerinnen (Evagreth Emmenegger, Marianne Kindler, Susi Eichenberger) gegen die USA (0:3) sowie die Österreicherinnen (Veronika Buche, Sabine Bernegger) gegen Großbritannien (mit Virginia Wade, 0:3).

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