Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Polarforscher Hermann Rüdiger in Hamburg geboren. Der Geologe gehörte zur Besatzung des Schiffes Herzog Ernst, das 1912 eine misslungene Nordpolarmeer-Expedition unternahm. Von den 15 Besatzungsmitgliedern überlebten nur sieben, Rüdiger wurde bei vollem Bewusstsein ein Fuß amputiert. Nach dem Ersten Weltkrieg entwickelte sich zum überzeugten Antisemiten, wurde in der Folge Nationalsozialist und machte in der SA Karriere. Im Herbst 1945 wurde er verhaftet und von den US-amerikanischen Streitkräften im Internierungslager Ludwigsburg interniert. Dort starb er am 26. März 1946 im Alter von 56 Jahren.
Image (NorgesLexi)

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Sport-Club Freiburg als FC Schwalbe in Freiburg im Breisgau, Baden-Württemberg, gegründet. 1912 fusionierte der Klub mit dem Freiburger FV 04 zum SC Freiburg. Die größten Erfolge feierten die Breisgauer unter dem legendären Präsidenten Achim Stocker und dem Trainer Volker Finke. In dieser Ära gelang den Freiburgern dreimal der Aufstieg in die erste Bundesliga (1993, 2003, 2009) und sogar die Qualifikation für den Europacup. Zu den bekanntesten früheren Spielern gehören Joachim Löw, Jens Todt, Alain Sutter und Nikola Jurčević. Zu den wichtigsten Trainern (neben Finke) zählen Andreas Munkert (1946–1949, 1950-1953), Manfred Brief (1972-1978) und Robin Dutt (2007-2011). Österreicher beim SC Freiburg: Andreas Ibertsberger (2005–2008), in der Winterpause 2013/14 wurde Philipp Zulechner in die Schwarzwald-„Metropole“ geholt.
scfreiburg.com

Heute vor 100 Jahren …
… wurde der Tischtennisspieler Paul Benthien in Hamburg geboren. Er war für den Hamburger SV aktiv und nahm mit dem Team an der Weltmeisterschaft 1932 teil (Platz fünf). Bei den Internationale Meisterschaften von Berlin schaffte es Benthien 1933 ins Finale. Von 1975 bis 1979 war er Präsident des HSV und verpflichtete 1978 Günter Netzer als Manager. 1979 unter Trainer Branko Zebec wurden die Hamburger zum vierten Mal deutscher Meister. Paul Benthien starb am 24. Juni 1982 im Alter von 68 Jahren in seiner Heimatstadt.
Image (HSV.de)

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Gewichtheber Norbert „Norb“ Schemansky in Detroit, Michigan, geboren. Der Mittelschwer- und Schwergewichtler gewann bei den Olympischen Spielen 1952 die Goldmedaille, Silber 1948 und 2x Bronze (1960, 1964), holte dreimal den Titel (1951, 1953, 1954 in Wien), 3x Silber und 1x Bronze bei Weltmeisterschaften (1947-1964) sowie Gold bei den Panamerican Games 1955. Der US-Amerikaner polnischer Abstammung stellte insgesamt 20 Weltrekorde auf: sieben im beidarmigen Reißen (1951-1962), neun im beidarmigen Stoßen (1951-1954) und vier im olympischen Dreikampf (1951-1954).
Image (The Tight Tan Slacks of Dezso Ban)

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Motorsportler Dieter Quester in Wien geboren. Er gewann die Europameisterschaft im Motorbootrennen (500-cm³ Außenbordmotor) sowie viermal bei den Tourenwagen (1962, 1963, 1977, 1983 jeweils mit BMW). Sein einziges Formel 1-Rennen war beim Großen Preis von Österreich 1974 auf Surtees, er schaffte es von Startplatz 25 auf Endrang neun. Außerdem ging Quester in Le Mans an den Start (Klassensieg 1973), war in verschiedenen US-Rennserien und der FIA-GT-Meisterschaft aktiv. Sein vorerst letztes Rennen absolvierte er 2006 beim 24-Stunden-Rennen von Dubai, das er gemeinsam mit Hans-Joachim Stuck, Philipp Peter und Toto Wolff gewann.
Image (Google)

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Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Radrennfahrer Mario Traxl in Münchendorf, Niederösterreich geboren. Bei der Heim-Weltmeisterschaft 1987 gehörte er zu jener Mannschaft (mit Johann Lienhart, Bernhard Rassinger, Helmut Wechselberger), die zu Bronze im Mannschaftszeitfahren fuhr. 1988 nahm der Niederösterreicher an den Olympischen Spielen (16. im Zeitfahren, 22. im Straßenrennen) teil und gewann insgesamt vier Etappen bei der Österreich-Rundfahrt.
Image (radsportseiten.net)

… wurde die Skirennfahrerin Corinne Schmidhauser in Zollikofen, Bern, geboren. Die Technikspezialistin gewann den Slalom-Weltcup 1987, insgesamt vier Rennen im Slalom, etwa in Flühli (1987) und in Zwiesel (1987). Bei den Weltmeisterschaften 1985 landete sie im Slalom auf Rang acht, bei der Junioren-WM 1982 auf Rang vier (Riesentorlauf) und holte bei der Universiade 1991 Gold im Riesentorlauf und Silber im Slalom. Schmidhauser arbeitete nach ihrer Karriere als Journalistin, nach dem abgeschlossenen Jurastudium war sie 2008 Mitbegründerin der Stiftung Antidoping Schweiz und fungiert als Schiedsrichterin am Internationalen Sportgerichtshof (CAS).
Image (NZZ.ch)

… starb der Autorennfahrer Eddie Sachs, voller Name Edward Julius Sachs, im Alter von 37 Jahren auf dem Indianapolis Motor Speedway, Indiana, nach einem Rennunfall. Er prallte in den Thompson 63 von Dave MacDonald, der ebenfalls getötet wurde. Geboren wurde Sachs am 28. Mai 1927 in Allentown, Pennsylvania. Sein Sohn Eddie III ist Miteigentümer eines NASCAR-Teams. Drei Jahre vor seinem Tod beendete Sachs die 500 Meilen auf Rang zwei, 1962 auf Rang drei.
Image (thepublici)

… wurde der Autorennfahrer Andrea Montermini in Sassuolo, Emilia-Romagna, geboren. Der Italiener war in zahlreichen Rennserien aktiv unter anderem in der Formel 1  als Nachfolger des tödlich verunglückten Roland Ratzenberger bei Simtek. Gleich bei seinem ersten Rennen beim Grand Prix von Spanien 1995 überstand er einen schweren Unfall praktisch unverletzt. Er fuhr außerdem unter anderem in der Formel 3000, in den US-CART-Series, in der FIA-GT-Meisterschaft und bei den 24 Stunden von Le Mans.
Images (f1rejects.com)

Heute vor 40 Jahren …
… wurde der Volleyballspieler Vigor Bovolenta in Porto Viro, Venetien, geboren. Der Mittelblocker war unter anderem für  Ravenna (1990-1997: Klubweltmeister 1991, 3x Champion League-Gewinner 1992-1994, CEV-Cupsieger 1997; Meister & Cupsieger 1991), Modena (2000-2003: Meister 2002), Piacenza (2003–2008: Top Teams Cup 2006) und Perugia (2008–2010: CEV-Cupsieger 2010) aktiv. Außerdem absolvierte er 197 Länderspiele für Italien (1995-2008) und gewann bei den Olympischen Spielen 1996 die Silbermedaille sowie bei der Weltmeisterschaft 1995 die Goldmedaille. Der Italiener holte zweimal Gold (1995, 1999 in Wien) sowie einmal je Silber und Bronze bei Europameisterschaften und war zusätzlich viermal bei der Weltliga (1995-2000) erfolgreich. Während der Begegnung seines Klubs Volley Forlì bei Lube Macerata 24. März 2012 erlitt Vigor Bovolenta auf dem Spielfeld einen Herzinfarkt und starb im Alter von 37 Jahren. Er hinterließ seine Frau und vier Kinder – sein fünfter Sohn wurde am 30. Oktober 2012 geboren.
Image (giornalettismo.com)

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