Heute vor 130 Jahren …
… wurde der Ringer Frithiof Mårtensson, voller Name Folke Frithiof Martens Mårtensson, in Eslöv, Provinz Skåne, geboren. Der Leicht- und Mittelgewichtler gewann bei den Olympischen Spielen 1908 die Goldmedaille, wurde WM-Fünfter 1908, Europameister 1909 und EM-Siebenter 1910. Frithiof Mårtensson starb am 20. Juni 1956 im Alter von 72 Jahren in Stockholm.
Image (Sveriges Olympiska Kommitté)

Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Bogenschütze Henry Barber Richardson in Boston, Massachusetts, geboren. Der US-Amerikaner gewann zweimal Bronze bei Olympischen Spielen (1904 mit dem Team, 1908 im Einzel). Nach seinen sportlichen Abenteuern studierte Richardson Medizin an der Harvard Medical School und arbeitete als Internist an der Cornell University Medical School. 1945 begann er ein Psychatrie-Studium. Henry Richardson starb am 19. November 1963 im Alter von 74 Jahren in New York.
Image (wikimedia.org)

Heute vor 100 Jahren …
… starb der Motorsportler Frank Walker, eigentlich Frederick James Walker, im Alter von 37 oder 38 Jahren auf der Isle of Man während der letzten Tourist Trophy vor dem Ersten Weltkrieg. Geboren wurde er im Jahr 1876 in Kingstown, County Dublin. Er ging mit einer Royal Enfield in der Junior TT an den Start. Nachdem er in der ersten Runde noch führte, warfen ihn Reifenprobleme zurück. Während des weiteren Verlaufs des Rennens kam Walker zweimal zu Sturz. Auf der Zielgeraden versperrten ihm die Zuseher die Sicht auf die Ziellinie und raste im vollen Renntempo durch das Ziel. Dort kollidierte er mit einer Holzbarriere, wurde vom Motorrad katapultiert und schwer verletzt. Vier Tage später verstarb Frank Walker im Krankenhaus. Posthum wurde er für den dritten Platz ausgezeichnet.

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Leichtathlet Jānis Lūsis in Jelgava geboren. Der Speerwerfer gewann bei den Olympischen Spielen die Goldmedaille 1968, einmal Silber 1972 und einmal Bronze 1964 (für die Sowjetunion). Er wurde viermal die Europameister (1962, 1966, 1969, 1971) und siegte bei der Universiade 1963. Der Lette warf zweimal Weltrekord, zuletzt in Stockholm mit 93,80 Metern (06.07.1972). Lūsisist mit der Speerwurf-Olympiasiegerin von 1960 Elvīra Ozoliņa verheiratet, Sohn Voldemārs – ebenfalls Speerwerfer – nahm an den Olympischen Spielen 2000 und 2004 teil.
Image (Retrosport)

… wurde der Leichtathlet Livio Berruti in Turin geboren. Der Sprinter gewann bei den Olympischen Spielen 1960 Gold über 200 Meter, viermal Gold und zweimal Bronze bei der Universiade (1959-1967) und je zweimal Gold und Silber bei den Mittelmeerspielen (1963 & 1967). Außerdem hielt er mit anderen Athleten von 3. September 1960 bis 23. Juni 1962 den Weltrekord über 200 Meter (20,5 Sekunden).
Image (sportduepuntozero)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Samuel Sochukwuma Okwarajie in Orlu, Nigeria, geboren. Der Mittelfeldspieler war für Austria Klagenfurt (1986–1987) und den SSV Ulm (1987–1988) aktiv. Er absolvierte acht Länderspiele (1 Tor) für Nigeria (1988–1989) unter anderem bei den Olympischen Spielen 1988 und beim African Nations Cup (Finale). Beim ANC erzielte Okwaraji das schnellste Tor in der Turnier-Geschichte  (gegen Kamerun). Am 12. August 1989 brach Samuel Okwaraji im Alter von 25 Jahren in der Endphase des WM-Qualifikationsspiels gegen Angola in Lagos tot zusammen. Die Autopsie ergab die Diagnose Herzfehler.
Image (DailyPost Nigeria)

… wurde der Tennisspieler Miloslav Mečíř in Bojnice, Trenčiansky kraj, geboren. Sein größter Erfolg war Olympiagold 1988 im Einzel (für die Tschechoslowakei). Bei Grand Slam-Turnieren erreichte er zweimal ein Finale, scheiterte aber beide Male an seinem Landsmann Ivan Lendl (1986 US Open, 1989 Australian Open). Insgesamt gewann der Slowake elf Einzeltitel auf der ATP-Tour (1985-1989) unter anderem in Hamburg (1985), Kitzbühel (1986) und Stuttgart (1987). Seine höchste Weltranglistenplatzierung war Rang vier im Einzel (22.02.1988, 2 Wochen) und im Doppel (07.03.1988, 1 Woche). Mit der Tschechoslowakei erreichte er im Daviscup zweimal das Semifinale (0:5 in Deutschland 1985; 1:4 in Schweden 1986). Sein Sohn Miloslav jr. (26) ist ebenfalls im Tenniszirkus unterwegs.
Image (ztopics.com)

… wurde der Segelsportler Andreas Hagara in Wien geboren. Er nahm zweimal an den Olympischen Spielen 1992 (mit Bruder Roman, Platz sieben) und 1996 (mit Florian Schneeberger, Platz vier – nur einen Zähler hinter Bronze und zwei hinter Silber) teil. Außerdem gewann er dreimal die Europameisterschaft, einmal die Weltmeisterschaft sowie Traditionsregatten wie vor Hyeres und vor Kiel.  2011 wurde er vom Team China für die Americas Cup-Qualifikationsserie engagiert, der Vertrag wurde aber vorzeitig aufgelöst.
Image (Österreichs Bundesheer)

Heute vor 40 Jahren …
… fand das Finale im Federation Cup in Neapel, Kampanien, statt. Australien besiegte die USA mit 2:1 und feierte damit den siebenten – und bis heute letzten – Sieg in diesem Bewerb. Australien trat mit Evonne Goolagong, Dianne Fromholtz, Janet Young an, die USA boten Julie Heldman, Jeanne Evert sowie Sharon Walsh auf. Die Bundesrepublik (mit Helga Hösl, Katja Ebbinghaus, Helga Masthoff) scheiterte im Halbfinale an den USA 1:2. Österreichs Damen (mit Maria Hollingsworth, Veronika Buche) scheiterten in Runde zwei an Frankreich mit 1:2, in der Trostrunde setzte es ebenfalls in Runde zwei ein 0:3 gegen Belgien. Die Schweiz (Susi Eichenberger, Marianne Kindler, Annina von Planta) schied in Runde zwei gegen Südafrika mit 0:3 aus, in der Trostrunde war bereits in Runde eins gegen Polen Endstation (0:3).
fedcup.com

Heute vor 20 Jahren …
… starb der Radrennfahrer Luis Ocaña, voller Name Jesús Luis Ocaña Pernía, im Alter von 48 Jahren in Mont-de-Marsan, Aquitanien, durch Selbstmord. Der Grund dürfte eine Hepatitis C- Erkrankung gewesen sein, die er sich wenige Monate vor seinem Tod durch eine verseuchte Bluttransfusion (nach einem schweren Autounfall) zugezogen hat. Geschichte schrieb der Spanier, der jedoch in Frankreich aufwuchs, nicht nur durch seine Siege in der Gesamtwertung der Vuelta a España 1970 sowie der Tour de France 1973. Bei der Tour 1971 führte er bereits mit acht Minuten vor Eddy Merckx, ein schwerer Sturz zwang Ocaña aber zur Aufgabe. Bei der Tour de France 1977 wurde „spanische Merckx“ des Dopings überführt und mit einer zehnminütigen Zeitstrafe belegt. Geboren wurde Luis Ocaña am 9. Juni 1945 in Priego, Provinz Cuenca.
Image (radsportseiten.net)

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