Heute vor 150 Jahren …
… wurde der Sportschütze Louis-Marcel Richardet geboren. Der Schweizer gewann bei den Olympischen Spielen 1900 und 1906 insgesamt fünf Gold- sowie eine Silbermedaille. Mit dieser Bilanz rangiert er in der ewigen Bestenliste olympischer Sportschützen auf Rang vier. Bei Weltmeisterschaften holt er elfmal den Titel (davon neun mit der Mannschaft), vier Silber- und fünf Bronzemedaillen (1897-1909). Louis-Marcel Richardet starb am 14. Januar 1923 im Alter von 58 Jahren.

Heute vor 140 Jahren …
… wurde der Wasserspringer George Herbert Sheldon geboren. Der US-Amerikaner gewann bei den Olympischen Spielen 1904 den Bewerb vom Zehn-Meter-Turm. Es dauerte allerdings eine Woche, bis sein Sieg feststand, das deutsche Team protestierte heftig gegen die Entscheidung – es gab bis dahin keine festen Bewertungskriterien für die Sprünge. Eine Herzkrankheit, von der er wusste, verhinderte sein Antreten in Athen 1906. Am 25. November 1907 starb George Sheldon im Alter von 33 Jahren in St. Louis, Missouri.
Aquatics St. Louis 1904 (isoh.org)

Heute vor 130 Jahren …
… lief der Brite Walter George in London mit 15:54 Minuten die erste registrierte Zeit über 5000 Meter. Vergleichbare Langstreckenläufe gab es schon bei den Olympischen Spielen der Antike. Dort waren 20 Stadien (3845 Meter) oder 24 Stadien (4616 Meter) zurückzulegen. Der griechische Name für diesen Lauf lautet Dolichos. In der Neuzeit wurde bei Olympia zunächst der 5-Meilen-Lauf (8047 Meter) ins Programm aufgenommen (1906). Seit 1912 werden von den Männern die 5000 Meter und die 10.000 Meter gelaufen. Der erste offizielle Weltrekord wurde dann auch am 10. Juli 1912 in Stockholm (14:36,6 min vom Finnen Hannes Kolehmainen) aufgezeichnet.
Image (racingpast.ca)

Heute vor 100 Jahren …
… wurde die neue Heimstätte des FK Austria Wien (damals Wiener Amateur Sportverein), der Sportplatz Ober St. Veit, in Wien-Hietzing (in der Auhofstraße) eröffnet. Und zwar mit dem Meisterschaftsspiel gegen den Wiener Sportklub, das die Gastgeber mit 3:1 gewannen. 1921 /22 wurde die Anlage renoviert und soll Platz für 40.000 Zuseher (6000 Sitzplätze) geboten haben. Die wichtigsten Änderungen: zwölf Logen für die Prominenz und dass die Kabinen waren für das Publikum nicht mehr zugänglich waren. Am 12. Februar 1922 sollte das Stadion mit der Cup-Partie gegen den Floridsdorfer AC wiedereröffnet werden, doch Schlechtwetter verhinderte das große Fest. Vier Wochen später konnte die neue Arena mit einem 4:0 gegen den FAC doch noch Standesgemäß eingeweiht werden. 1930 wurde die Anlage aufgelassen.
austria-archiv.at
Als Sindelar in Ober St. Veit spielte (1133.at)

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Dieter Schulz geboren. Der Verteidiger war für Arminia Bielefeld (1963-1974) aktiv, stieg mit dem Klub 1970 in die Bundesliga auf und nach zwei Saisonen wieder in die Regionalliga ab. Sein Spitzname war „Stopper“, später führte er ein Lokal mit dem Namen „Zum Stopper“ und seit 2005, dem 100-Jahr-Jubiläum der Arminia, gibt es den Fanclub „Stopper Schulz“.
DSC-Jahrhundertelf (DSC Arminia Bielefeld)

Heute vor 50 Jahren …
… starb der American-Football-Spieler und -Trainer Steve Owen, voller Name Stephen Joseph Owen, im Alter von 66 Jahren in New York City. Geboren wurde er am am 21. April 1898 in Cleo Springs, Oklahoma. „Stout Steve“ kam von der Phillips University und war als Offensive Tackle unter anderem für die New York Giants (1926-1933) aktiv. 1931 übernahm er das Traineramt bei den Giants für 23 Jahre. Insgesamt gewann er mit dem Klub dreimal die NFL Meisterschaft (1927, 1934, 1938), Owen persönlich wurde dreimal ins All-Pro Team (1926, 1927, 1929) gewählt.
Image (profootballhof.com)

… wurde der Tennisspieler Menno Oosting in Son en Breugel, Nordbrabant, geboren. Der Doppelspezialist gewann sieben ATP-Turnier mit fünf verschiedenen Partnern (1992-1998) unter anderem in München (1992). 1988 erreichte er im Einzel  der Australian Open das Achtelfinale, im Doppel schaffte es der Niederländer an selber Stelle ins Viertelfinale (1991). Seine beste Weltranglistenplatzierung war Rang 20 (13.-27. Februar 1995) . Im Daviscup absolvierte Oosting elf Spiele in vier Duellen für die Niederlande. Menno Oosting starb am 22. Februar 1999 im Alter von 34 Jahren in Turnhout, Flandern, bei einem Verkehrsunfall.
Image (gahetNA)

… wurde der Autorennfahrer Mauro Martini in Alfonsine, Emilia-Romagna, geboren. Der Italiener startete fünfmal beim Klassiker „24 Stunden von Le Mans“ und fuhr 1992 gemeinsam mit Eddie Irvine und Jeff Krosnoff mit einem Toyota auf Rang zwei. Ein jahr zuvor landete er gemeinsam mit Roland Ratzenberger auf Rang fünf (ebenfalls Toyota).

Heute vor 40 Jahren …
… sicherte sich der FC Bayern München im Heysel-Stadion von Brüssel den Europapokal der Landesmeister. Damit brach der deutsche Meister die Siegesserie Ajax Amsterdams nach drei Triumphen, gewann als erste deutsche Mannschaft diesen Bewerb – und konnte den Meistercup in den beiden Folgejahren weitere zweimal gewinnen. Im Finale setzte sich das Team von Trainer Udo Lattek gegen Atlético Madrid nach einem 1:1 im ersten Finalspiel im Wiederholungsspiel mit 4:0 klar durch. Die Treffer für die Münchner erzielten Georg Schwarzenbeck, Uli Hoeneß (2) und Gerd Müller (2), für Atlético traf Luis Aragonés. Auf dem Weg ins Finale schalteten die Bayern unter anderem Dynamo Dresden im Achtelfinale aus, der FC Basel (u. a. mit Ottmar Hitzfeld) erreichte das Viertelfinale und scheiterte dort knapp an Celtic Glasgow. Österreichs Meister SSW Innsbruck überstand die erste Runde gegen ZSKA Sofia  nicht.
uefa.com/uefachampionsleague

Heute vor 30 Jahren …
… starb der Schachspieler Albert Becker im Alter von 87 Jahren in Vicente López, Buenos Aires. Geboren wurde er am 5. September 1896 in Wien. 1920 gründete er mit Freunden den ersten arischen Schachklub Österreichs, den Deutschen Schachverein Wien. Der Wiener gewann zahlreiche Turniere unter anderem in Wien (1923), Breslau (1925), Karlsbad (1929, Performance-Rating 2717), 1928 belegte er bei der Amateurweltmeisterschaft Rang acht. Becker nahm dreimal an der Schacholympiade teil: 1931 für Österreich (Gold im Einzel, Platz acht mit der Mannschaft), bei der inoffiziellen Olympiade 1936 gewann er Bronze im Einzel, 1939 spielte der Österreicher für Nazi-Deutschland (Gold mit der Mannschaft, Platz sechs im Einzel) und blieb anschließend in Argentinien. 1953 verlieh ihm die FIDE den Titel Internationaler Meister. Becker schrieb veröffentlichte etliche Schachbücher und schrieb für die Neue Wiener Schachzeitung. Seine beste Weltranglistenplatzierung war Rang 11 (06/1931), sein höchstes Rating war 2651 (01/1933).
Image (endgame.nl)

Heute vor 25 Jahren …
… fand das Final-Rückspiel des Uefa-Cups 1988/89 zwischen VfB Stuttgart und SSC Neapel in Stuttgart statt. Im Hinspiel setzten sich die Italiener um Diego Maradona mit 2:1 durch.Im Hinspiel schwanden die Hoffnungen der Gastgeber schnell, Napoli ging zweimal in Führung und gewann souverän den Pokal. Die Neapolitaner schalteten auf ihrem Weg ins Finale Bayern München, Juventus Turin, Girondins Bordeaux, Lokomotive Leipzig, PAOK Thessaloniki aus. Stuttgart warf Dynamo Dresden, Real Sociedad, FC Groningen, Dinamo Zagreb, Bányász Tatabányai aus dem Bewerb. Österreichs Vertreter waren Sturm Graz (1. Runde), First Vienna FC (2. Runde) und Austria Wien (2. Runde). Für die Schweiz gingen FC Aarau (1. Runde) und Servette Genf (2. Runde) ins Rennen. Weitere deutsche Teams: 1. FC Köln (3. Runde), Bayer 04 Leverkusen (1. Runde), 1. FC Nürnberg (1. Runde).
uefa.com/history

Advertisements