Heute vor 175 Jahren …
… wurde der Rugbyspieler Richard Sykes in Edgeley, Stockport, geboren. Er war Kapitän des Rugbyteams der Rugby School. Er war beteiligt bei der Gründung des FC Liverpool St Helens und von Manchester FC (heute Manchester Rugby Club). Zahlreiche Geschäftsreisen führten ihn in die neue Welt und so kam er zu Landbesitz in North Dakota, wo er fünf Städte gründete (Sykeston, Bowdon, Edgeley, Chaseley, Alfred) und „seinen“ Sport verbreitete. Dick Sykes starb am 31. Mai 1923 in Montecito, Kalifornien, im Alter von 84 Jahren.
Image (liverpoolsthelensrugby.co.uk)

Heute vor 120 Jahren …
… starb der Schachspieler Alexander Wittek im Alter von 41 Jahren in Graz an Tuberkulose. Geboren wurde er am 12. Oktober 1852in Sisak, Sisak-Moslavina. Der Kroate war in Wien und Graz aktiv und spielte unter anderem gegen Größen wie George  MacKenzie, Berthold Englisch, Wilhelm Steinitz und Adolf Schwarz. 1882, nach seiner Teilnahme am Vienna International – einem der am stärksten besetzten Turniere der Schachgeschichte, beendete er seine Karriere als professioneller Schachspieler und konzentrierte sich auf sein Karriere als Architekt.

… wurde der Fußballspieler Ferdinand Swatosch in Wien-Simmering geboren. Der Angreifer war unter anderem für Rapid Wien (1914-1918) und den Amateur SV Wien (heute Austria Wien; 1920-1924) aktiv, gewann mit diesen drei Vereinen insgesamt 3x die Meisterschaft (1916, 1919, 1924) sowie 3x den Pokal (1919, 1921, 1924) und wurde Torschützenkönig 1923. Swatosch verhinderte 1914 die Meisterschaft Rapids: Am 28. Juni 1914 – dem Tag des Attentats von Sarajevo – benötigte Rapid „nur“ ein Unentschieden gegen Simmering um sich den Titel zu sichern. Doch ein Doppelschlag des Linksverbinders innerhalb einer Minute verdarb den Grünweißen die Meisterfeier und der WAF durfte jubeln. Der Wiener absolvierte 23 Länderspiele (18 Tore) für Österreich (1914-1925), beim 3:2 gegen Deutschland (am 26.09.1920 in Wien) erzielte Swatosch alle drei Treffer für sein Team. Als Trainer arbeitete Swartosch hauptsächlich in Deutschland und betreute unter anderem Borussia Dortmund (1936-1938) und Schalke 04 (1948/49). Ferdinand Swatosch starb am 29. November 1974 im Alter von 80 Jahren.
Image (Austria Wien Archiv)
rapidarchiv.at

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Fechter Hans Lion geboren. Er war für Hakoah Wien sowie den WAC akiv und nahm im Florett-Wettbewerb zweimal an den Olympischen Spielen teil. 1924 in Amsterdam scheiterte er im Einzel knapp am Einzug in die Finalrunde der Top-Zwölf und wurde Dreizehnter. Mit der Mannschaft kam das Aus im Viertelfinale, Österreich wurde Siebenter. Acht Jahre später 1936 in Berlin schaffte Lion mit der österreichischen Mannschaft den Einzug in die Finalrunde, die Equipe verpasste aber als Vierte eine Medaille. Wann und unter welchen Umständen Hans Lion starb, ist nicht bekannt.

Heute vor 100 Jahren …
… wurde der Schachspieler Anatoli Gawrilowitsch Ufimzew, auch  Anatoly Gavrilovič Ufimtsev, in Omsk, Sibirien, geboren. Der mehrfache kasachische Meister wurde 1946 als Meister des Sports der UdSSR geehrt und schaffte es 1947 in die Finalrunde der sowjetischen Meisterschaft (Platz 13). Die Pirc-Ufimzew-Verteidigung wurde nach ihm benannt. Seine beste Weltranglistenplatzierung war Rang 56 (07/1945, 12/1945), sein höchstes Rating war 2573 (12/1947). Anatoli Ufimzew starb am 2. Juli 2000 im Alter von 86 Jahren in Qostanai, Kasachstan.

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Schachspieler Luděk Pachman, seit 1975 Pachmann, in Bělá pod Bezdězem, Středočeský kraj geboren. 1950 wurde ihm der Titel des Internationalen Meisters, 1954 der Titel eines Großmeisters verliehen. Obwohl er drei Zonenturniere gewonnen und an sechs Interzonen-Turnieren teilgenommen hat, schaffte es der Tscheche nie zur Kandidatenausscheidung. Pachman nahm an der Schacholympiade achtmal für die Tschechoslowakei (1952-1966, immer Top-Ten im Einzel und mit dem Team) und 1976 für Deutschland (jeweils Rang fünf) teil. Nachdem er zum wiederholten Mal wegen seiner politischen Überzeugung verurteilt wurde und sich in der Haft schwere Kopfverletzungen zufügte, durfte Pachman 1972 seine Heimat verlassen und ließ sich in Deutschland nieder. Seine beste Turnierleistung lieferte er beim Capablanca Memorial 1963 in Havana mit einem Rating von 2714 ab, sein beste Weltranglistenplatzierung war Rang 14 (10/1959), sein bestes Rating war ein Wert von 2695 (12/1959). Luděk Pachmann starb am 6. März 2003 im Alter von 78 Jahren in Passau, Bayern.
Image (blogger.com)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Snookerspieler John Parrott in Liverpool, North West England, geboren. 1983 wurde der Engländer Amateur-Weltmeister, 1991 Profi-Weltmeister. Er nahm insgesamt 21 Mal an der Weltmeisterschaft teil und kassierte 1989 gegen Steve Davis mit 3:18 die höchste Finalschlappe der WM-Geschichte. Insgesamt gewann er neun Turnier bei den Profis, seine beste Platzierung in der Weltrangliste war Position zwei (1989/90, 1992-94).
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… wurde der Fußballspieler Efstratios „Stratos“ Apostolakis in Agrinio, Westgriechenland, geboren. Der Verteidiger war unter anderem für Olympiakos Piräus (1985–1990: 1x Meister, 1x Pokalsieger) und Panathinaikos Athen (1990–1999: Double 1995, 2x Meister, 3x Pokalsieger) aktiv. 1996 erreichte „The Turbo“ mit Panathinaikos das Halbfinale in der Champions League. Apostolakis absolvierte 96 Länderspiele (5 Treffer) für Griechenland (1986–1998) unter anderem bei der WM-Endrunde 1994 (Vorrunde). Als Trainer betreute er unter anderem das Olympiateam 2004 bei den Heimspielen in Athen.
Image (Juha Tamminen)

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