Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Australian Rules Footballer Les Rusich, voller Name Leslie John Rusich, geboren. Der Österreichisch-stämmige Angreifer war für South Melbourne (1912-1915) aktiv und erreichte zweimal das Grand Final der Victorian Football League (1912, 1914), ging aber jeweils als Verlierer vom Platz.

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Schachspieler Gösta Stoltz in Stockholm geboren. Schon in jungen Jahren forderte der Schwede die Schachelite unter anderem Michail Botwinnik, Efim Bogoljubow oder Rudolf Spielmann. 1941 gewann er das hervorragend besetzte Turnier in München, zweimal nahm er an Interzonen-Turnieren in Saltsjobaden (1948, 1952) teil.Stoltz nahm neunmal an der Schacholympiade teil, holte im Einzel Gold 1931 und Bronze 1935 sowie mit dem Team Silber 1935 und Bronze 1933. Seine beste Weltranglistenplatzierung war Rang acht (01/1942, 02/1942), sein bestes Rating betrug 2700 (01/1942), 1950 wurde der Schwede zum Internationalen Meister, 1954 zum Großmeister ernannt. Gösta Stoltz starb am 25. Juli 1963 im Alter von 59 Jahren in seiner Heimatstadt Stockholm.
Image (chessgames.com)

… wurde der Motorradrennfahrer Leopold „Pol“ Demeuter in Ganshoren, Brüssel, geboren. Er gewann mehrere Grand Prix‘ in der Halbliter-Klasse etwa 1934 den Großen Preis von Europa in Assen, womit sich der Belgier den Europameistertitel sicherte. Eine Woche später verunglückte Demeuter beim Großen Preis von Deutschland am heutigen Sachsenring schwer. Aufgrund einer Fehldiagnose – seine zertrümmerten Beine hätten amputiert werden müssen – verschlechterte sich sein Zustand über Nacht massiv. Pol Demeuter erlag seinen Verletzungen am Morgen 2. Juli 1934 im Alter von 30 Jahren. Außerdem veruglückten bei diesem Rennen Demeuters Landsmann Erik „Noir“ Haps sowie der Schwede Gunnar Kalén.
Image (vintagebike)

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Tennisspieler Ion Țiriac in Brașov, Siebenbürgen, geboren. Seine Karriere begann Tiriac als Eishockeyspieler und nahm mit Rumänien an den Olympischen Spielen 1964 teil. Als Tennisspieler gewann er gemeinsam mit Landsmann Ilie Năstase 1970 die French Open, insgesamt gewann Tiriac auf der ATP-Tour 22 Doppeltitel und einen Titel im Single (München 1970). Seine beste Weltranglistenplatzierung war der 55. Rang (03.06.1974), im Doppel war es Rang 19 (1979). Im Daviscup erreichte Tiriac mit Rumänien dreimal das Finale der Weltgruppe (1969, 1971, 1972) und scheiterte ebenso oft an den USA. Nach seiner aktiven Karriere fungierte er als Manager und Coach unter anderem für Boris Becker, Henri Leconte und Goran Ivanišević. Umtriebig war Tiriac auch als Unternehmer und gründete unter anderem eine Bank und eine Versicherung.
Image (tennis-prose.com)

… wurde der Leichtathlet Ralph Harold Boston in Laurel, Mississippi, geboren. Der Weitspringer bei den Olympischen Spielen 1960 Gold, 1964 Silber und 1968 Bronze, bei den Panamerikanischen Spielen holte er zweimal Gold (1963, 1967). Boston verbesserte 12.08.1960 den über 25 Jahre alten Weltrekord von Jesse Owens, danach verbesserte er die Marke weitere fünfmal (zuletzt 8,35  Meter am  29.05.1965) – die bei den Olympischen Spielen 1968 von Bob Beamon (8,90 Meter) zertrümmert wurde.
Image (stripes.com)

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Tennisspieler Balázs Taróczy in Budapest geboren. Der Sandspezialist gewann insgesamt 13 Turniere  im Einzel auf der ATP-Tour, davon sechsmal die Dutch Open in Amersfoort. Im Doppel feierte der Ungar 26 Turniersiege unter anderem bei den French Open 1981, in Wimbledon 1985 und dreimal beim Masters (1982, 1983, 1986, jeweils mit Heinz Günthardt). Taróczy beste Weltranglistenplatzierung war Platz drei im Doppel (1985 für vier Wochen) und Rang zwölf im Einzel (05.04.1982, 1 Woche). Er wurde 33 Mal ins Daviscup-Team Ungarns einberufen (1973-1986), absolvierte 62 Einzel (50 Siege) sowie 33 Doppel (26 Siege) und kam fünfmal ins Europafinale (1976, 1978, 1981, 1982, 1984).
Image (itbusiness.hu)

… wurde der Badmintonspieler Jesper Helledie geboren. Der Däne gewann 1983 WM-Gold im Doppel (mit Steen Fladberg), 1986 wurde das Duo Europameister, 1976 wurde Helledie Mannschaftseuropameister.
Image (badmintondenmark.com)

Heute vor 50 Jahren …
… starb der Ringer Erik Malmberg im Alter von 67 Jahren in Göteborg, wo er am 15. März 1897 auch geboren wurde. Der Feder- und Leichtgewichtler gewann bei den Olympischen Spielen Gold (1932), Silber (1928) und Bronze (1924) sowie bei Weltmeisterschaften einmal Bronze (1921) und einmal Platz vier (1922, in Stockholm). Bei Europameisterschaften sicherte sich der Schwede einmal den Titel (1930), einmal Silber und zweimal Bronze.
Image (Wikimedia)

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