Heute vor 140 Jahren …
… wurde der Golfarchitekt Albert Warren Tillinghast in Philadelphia, Pennsylvania, geboren. 1909 bekam der Amateurgolfer den Auftrag in Shawnee-on-the-Delaware einen Platz zu bauen. Bekannt wurde „Tillie“ auch durch Artikel in der Zeitschrift American Golfer oder in der Tageszeitung Philadelphia Record. Zu seinen bekanntesten Plätzen gehören Brackenridge (1916), Brook Hollow (1921), Baltimore (Five Farms East, 1926), Ridgewood (1929) oder Bethpage Black (1936). Tillinghast berücksichtigte bei seinen Projekten die (künftige) technologische Fortentwicklung im Golfsport und setzte gleichzeitig auf seine spontane Inspiration während der Bauphase. Für ihn galt die Devise, dass ein Loch nicht nur strategisch interessant, sondern auch optisch ansprechend gestaltet ist. Albert Warren Tillinghast starb am 19. Mai 1942 im Alter von 68 Jahren in Toledo, Ohio.
Image (ExplorePAHistory.com)

Heute vor 110 Jahren …
… wurde die Fechterin Elisabeth Grasser geboren. Die Florettspezialisten war für die Fechtunion Wien aktiv und landete bei den Olympischen Spielen 1936 auf Rang acht, bei den inoffiziellen Weltmeisterschaften holte sie jeweils mit der Mannschaft je zweimal Silber (1932, 1935) und Bronze (1933, 1936). Wann und unter welchen Umständen Elisabeth Grasser starb, ist nicht bekannt.

Heute vor 100 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Andreas „Ander“ Kupfer in Schweinfurt, Bayern, geboren. Der Mittelfeldspieler war für den FC Schweinfurt 05 (1933-1953) aktiv und absolvierte 44 Länderspiele (1 Tor) für Deutschland (1937-1950). Unter anderem sieben gegen die Schweiz (Bilanz: 4-2-1, 15:11 Tore), davon zwei bei der WM-Endrunde 1938 als die Deutschen gegen die Eidgenossen in Runde eins scheiterten (1:1, 2:4). Für Kupfer hielt das Jahr 1938 dennoch einen persönlichen Erfolg parat, er wurde von WM-Trainer Vittorio Pozzo in die Kontinental-Auswahl gegen England berufen. Ander Kupfer starb am 30. April 2001 im Alter von 86 Jahren in seiner Heimatstadt Schweinfurt.
Image (FC Gerolzhofen)

… wurde der Jockey Scobie Breasley, eigentlich Arthur Edward Breasley, in Wagga Wagga, New South Wales, geboren. Er gewann zahlreich Major Races unter anderem fünfmal den Caulfield Cup in Melbourne (1942-45, 1952), zweimal das Epsom Derby und einmal den prestigeträchtigen Prix de l’Arc de Triomphe. Den erfolgreichen Australier zeichnete seine Balance im Sattel aus und der sparsame Einsatz der Gerte. Er gewann insgesamt 3.251 Rennen. Scobie Breasley starb am 21. Dezember 2006 im Alter von 92 Jahren.
Image (racingvictoria)

Heute vor 80 Jahren …
… starb der Autorennfahrer Charly Jellen im Alter von 25 Jahren in München nach einem Unfall. Er testete seinen  Alfa Romeo für das bevorstehende AVUS-Rennen, verlor die Kontrolle und der Wagen überschlug sich. Jellen starb im Krankenhaus Schwabing an einem Schädelbruch und inneren Verletzungen. Seine Karriere begann er mit Bergrennen unter anderem am Prebichl (1932) oder das Hohenstein-Bergrennen. Auf der Rundstrecke erreichter er beim Internationalen AVUS-Rennen 1933 den fünften Platz. Geboren wurde Charles Jellen im Jahr 1909 in Znaim, Südmähren.
Image (technischesmuseum.at)

Heute vor 50 Jahren …
… starb der Bergsteiger Alois Thurmayr auf dem Cho Oyu, dem sechsthöchsten Achttausender, im Himalaya an einem Lungenödem. Bereits drei Tage zuvor, am 4. Mai, erlag Georg Huber der Höhenkrankheit. Die Expedition unter Leitung des damals 22 -jährigen Fritz Stammberger war höchst umstritten. Stammberger behauptete, den Gipfel erreicht zu haben, während Huber starb. Er will sei abgestiegen, um Hilfe zu holen, doch das Höhenlager, wo Thurmayr um sein Leben kämpfte, war neun Tage nicht erreichbar. Stammberger wurde massiv kritisiert und ging anschließend nach Aspen , Colorado. 1975 verschwand er beim Aufstieg zum Gipfel des Trich Mir in Pakistan. Stambergers Frau behauptete später in einem Buch, dass ihr Mann für die CIA gearbeitet hätte und von den Russen getötet wurde.

… wurde der Skirennläufer Guido Hinterseer in Kitzbühel, Tirol, geboren. Der Allrounder ist der jüngste Spross der bekannten Ski-Familie und feierte große Erfolge im Nachwuchsbereich (3x Juniorenweltmeister). Seine beste Platzierung im Weltcup war Rang vier in der Kitzbühel-Kombination 1984, dazu kommen insgesamt 13 Top-Ten-Plätze. 1988 wurde Hinterseer aus dem Nationalkader geworfen, woraufhin er seine Karriere beendete.
pension-hinterseer.at

… wurde der Eishockeyspieler Sandro „Dino“ Bertaggia in Zug geboren. Der Verteidiger war unter anderem für den HC Lugano (1985–2003: 6x Meister) aktiv und nahm mit der Schweiz an neun Weltmeisterschaften (5x A, 4x B: bester Verteidiger 1990 B-WM) und an den Olympischen Spielen 1992 (Platz 10) teil.
Image (eliteprospects.com)

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