Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Gottfried Fuchs in Karlsruhe, Baden-Württemberg, geboren. Der Stürmer war für den Karlsruher FV (1907-1914) aktiv und absolvierte sechs Länderspiele (14 Tore) für Deutschland. Mit einer Torquote von 2,17 ist er der bis heute effizienteste deutsche Nationalspieler und stellte mit zehn Treffern beim 16:0 gegen Russland im Olympiaturnier 1912 einen bis heute gültigen Torrekord in einem Spiel auf. Sein Länderspieldebüt feierte er am 26.03.1911 in Stuttgart beim 6:2 gegen die Schweiz mit zwei Treffern. Im Ersten Weltkrieg wurde Fuchs viermal verwundet und beendete bald nach Kriegsende seine Karriere. 1937 musste er wegen seiner jüdischen Herkunft flüchten und emigrierte über die Schweiz und Frankreich 1940 nach Kanada. Seine Name wurde aus den deutschen Fußballannalen gelöscht, Sepp Herberger versuchte dies nach dem Krieg zu ändern. 1972 schlug er eine Einladung des „Franz Beckenbauers seiner Jugend“zur Einweihung des Münchner Olympiastadions vor, doch die damaligen DFB-Granden verweigerten sich diesem Vorschlag. Gottfried Fuchs starb am 25. Februar 1972 als Godfrey Fochs im Alter von 82 Jahren in Montreal, Québec.
Image (karlsruher-fv1891)
Story: Herbergers Held (spiegel.de)

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der Rennstallbesitzer Ken Tyrrell, voller Name Robert Kenneth Tyrrell, in East Horsley, Surrey, geboren. Mit einem Holzhandelsunternehmen erarbeitete sich der Engländer einen gewissen Wohlstand. Er fuhr selbst in der Formel 3, begann aber bald Autos für andere Fahrer vorzubereiten. Mit Henry Taylor gründete er 1960 die Tyrell Racing Organisation und gewann später dreimal die Fahrer-Weltmeisterschaft (mit Jacky Stewart 1969, 1971, 1973) und zweimal den Konstrukteurstitel (1969, 1971). Mit dem sechsrädrigen P34 begann der Niedergang, das Team versank in der sportliche Bedeutungslosigkeit. 1998 verkaufte Tyrell den Rennstall. Ken Tyrell starb am 25. August 2001 im Alter von 77 Jahren wegen eines Krebsleidens.
Image (500race.org)

Heute vor 50 Jahren …
… starb der Bahnradsportler Erich Möller im Alter von 59 Jahren in Bad Harzburg, Niedersachsen. Geboren wurde er am 3. Mai 1905 in Hannover, Niedersachsen. 1925 entschied sich der Radrennfahrer nach kleineren Erfolgen bei Straßenrennen (unter anderem Rund um Berlin 1923) für den Stehersport. Möller wurde 1930 Weltmeister, 1931 Vize-Weltmeister und 1932 WM-Dritter. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er unter anderem der erste Präsident des wiedergegründeten Verbandes Deutscher Radrennveranstalter.
Images (radsportseiten.net)

… wurde der Eishockeyspieler Ron Hextall , voller Name Ronald Jeffrey Hextall, in Brandon, Manitoba, geboren. Der Torwart war in der NHL unter anderem für die Philadelphia Flyers (1986–1992, 1994–1999) aktiv, mit denen er zweimal den Stanley Cup gewann (1987, 1997). Sein Großvater Bryan Aldwyn Hextall war in den 1940er-Jahren ein Star bei den New York Rangers, sein Vater Bryan Lee Hextall und sein Onkel Dennis Hextall waren ebenfalls Stammkräfte in der Topliga. Der Kanadier war der erste Torhüter, der tatsächlich ein Tor erzielte (1987 Empty Net gegen Boston). 1987 wurde er unter anderem zum besten Torhüter der Liga, zum wertvollsten Spieler der Playoffs ausgezeichnet. Durch seine Spielweise hält steht er in den Rekordlisten für die meisten Strafminuten für einen Torhüter ganz oben. 1992 nahm Hextall für Team Canada an der Eishockey-Weltmeisterschaft teil (Aus im Viertelfinale). Nach seiner aktiven Karriere war er bei den Philadelphia Flyers als Scout und Teammanager (1999-2006) und ist aktuell bei den Los Angeles Kings als Assistant General Manager beschäftigt.
Image  (metro.us)

Heute vor 25 Jahren …
… fand das Final-Hinspiel des Uefa-Cups 1988/89 zwischen SSC Neapel und VfB Stuttgart in Napoli statt. Die Italiener mit Diego Maradona setzten sich mit 2:1 durch. Der Schiedsrichter der Partie, Gerassimos Germanakos, stand gehörig in der Kritik und wurde anschließen von der Uefa gesperrt. Das Hinspiel in Stuttgart endete 3:3, Napoli holte sich den Pokal. Die Neapolitaner schalteten auf ihrem Weg ins Finale Bayern München, Juventus Turin, Girondins Bordeaux, Lokomotive Leipzig, PAOK Thessaloniki aus. Stuttgart warf Dynamo Dresden, Real Sociedad, FC Groningen, Dinamo Zagreb, Bányász Tatabányai aus dem Bewerb. Österreichs Vertreter waren Sturm Graz (1. Runde), First Vienna FC (2. Runde) und Austria Wien (2. Runde). Für die Schweiz gingen FC Aarau (1. Runde) und Servette Genf (2. Runde) ins Rennen. Weitere deutsche Teams: 1. FC Köln (3. Runde), Bayer 04 Leverkusen (1. Runde), 1. FC Nürnberg (1. Runde).
uefa.com/history

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