Heute vor 125 Jahren …
… wurde der Sportfunktionär Oskar Drees,auch Oscar Drees, in Burhave, Niedersachsen, geboren. Er war in verschiedenen Funktionen im Sport aktiv, während der Herrschaft der Nazis wurde ihm jegliche Funktion untersagt. 1933 kam er wegen seiner sozialdemokratischen Aktivitäten ins Konzentrationslager Mißler und wurde dort schwer misshandelt. Ab 1946 war er Vorsitzender und danach Präsident des von ihm gegründeten Bremer Sportverbandes (bis 1966). Ab 1950 fungierte er als Vizepräsident des Deutschen Sportbundes (bis 1960).  Oskar Drees starb am 28. Juni 1968 im Alter von 79 Jahren in Bremen.

Heute vor 75 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Ernesto Càstano in Cinisello Balsamo, Lombardei, geboren. Der Abwehrspieler (Libero) war unter anderem für Juventus Turin (1958 – 1970) aktiv, gewann drei Meisterschaften (1960, 1961, 1967) und dreimal die Coppa (1959, 1960, 1965). Càstano absolvierte sieben Länderspiele für Italien, unter anderem zwei bei der EM-Endrunde 1968 im eigenen Land, welche die Squadra gewann.
Image (vittoriale55)

Heute vor 60 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Franz Bacher geboren. Der Abwehrspieler war für Austria Salzburg (1972-1984) aktiv und erreichte mit den Violetten dreimal das Pokalendspiel (1974, 1980, 1981). Der Salzburger absolvierte ein Länderspiel: beim 0:0 gegen Italien wurde er in der 82. Minute von Teamchef Leopold Šťastný für Karl Daxbacher ins Spiel gebracht.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Tennisspieler Ricki Osterthun in Hamburg geboren. Seinen einziges ATP-Singleturnier gewann er 1985 in Hilversum, im Doppel war der Deutsche dreimal erfolgreich: 1985 in Nizza (mit Riglewski), 1988 Toulouse (mit Nijssen), 1987 Athen (mit Meinecke). Bei Grand Slam-Turnieren erreichte Osterthun in Paris dreimal das Achtelfinale (im Einzel 1987 und im 2x im Doppel 1988, 1989). Seine beste Weltranglistenplatzierung war im Einzel Rang 58 (19.10.1987/1 Woche) und im Doppel Rang 68 (15.05.1989/1 Woche). Für den Davis Cup wurde Osterthun einmal – 1987 für das Abstiegsduell gegen die USA in Hartford – nominiert. Dort verlor er im Doppel mit Eric Jelen gegen Ken Flach/Robert SEGUSO (6:3, 8:6, 14:12), Deutschland gewann den Vergleich aber mit 3:2.
Image (osterthun.de)

… wurde die Fußballspielerin -trainerin Silvia Neid in Walldürn, Baden-Württemberg,  geboren. Sie war im Mittelfeld aktiv unter anderem für SSG 09 Bergisch Gladbach (1983–1985: Meister und Pokalsieger 1984) und TSV Siegen (1985–1996: 6x Meister, 5x Pokalsieger). Neid absolvierte 111 Länderspiele (48 Tore) für Deutschland und gewann dreimal die Europameisterschaft (1989, 1991, 1995) und wurde 1995 Vize-Weltmeisterin. Nach ihrer aktiven Karriere wechselte sie als Trainerin zum DFB-Nachwuchs und holte 2004 die Junioren-Weltmeisterschaft sowie dreimal die Junioren-Europameisterschaft (2000, 2001, 2002). Als Assistentin von Bundestrainerin Tina Theune-Meyer war sie für einen Weltmeister- und drei Europameistertitel in Serie mitverantwortlich. 2005 übernahm Neid das Amt der Bundestrainerin und führte das Team 2007 zum WM-Triumph, 2008 zu Olympia-Bronze und 2009 sowie 2013 zum EM-Titel – damit war Neid an allen acht EM-Erfolgen beteiligt.
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… wurde die Curlerin Karin Elisabet Gustafson, geborene Johansson, in Umeå, Västerbotten, geboren. Die Schwedin gewann bei den Olympischen Spielen 1998 die Bronzemedaille, holte viermal Gold (1992, 1995, 1998, 1999) und zweimal Bronze bei Weltmeisterschaften sowie viermal Gold (1992, 1993, 1997, 2000), einmal Silber 1996 und einmal Bronze 1995 bei Europameisterschaften.
Image (Göteborgs-Posten)

… starb der Radrennfahrer Honoré Barthélémy im Alter von 72 Jahren. Geboren wurde er am 25. September 1891 in Paris. Sein größter Erfolg war Platz drei bei der Tour de France 1921, insgesamt gewann er bei seinen ersten drei Starts fünf Etappen. Außerdem gewann der Franzose zweimal den Bahnbewerb Bol d’Or (1925, 1927), beim Klassiker Paris-Roubaix kam er 1919 als Dritter ins Ziel. Heldenstatus erreichte Barthélémy bei der Tour 1920 als er nach einem Sturz – bei dem er sein Auge verlor – trotz gebrochener Schulter und ausgerenktem Handgelenk nicht nur die Etappe beendete sonder als Achter (hinter sieben Belgiern) die Rundfahrt sogar beendete. 1921 trat er dann mit einem Glasauge an, dass er jedoch des Öfteren verlor.
Image (radsportseiten.net)

… wurde der Gipfel des niedrigsten Achttausenders, des Shishapangmas, von einer chinesischen Expedition um den „Meister des Bergsteigens“ Xǔ Jìng, erstmals bestiegen. Diese Expedition umfasste 195 Bergsteiger, zehn davon waren am Gipfelsturm beteiligt. Für ausländische Bergsteiger wurde der Shishapangma erst 1978 geöffnet. Entdeckt haben den Berg die Österreicher Heinrich Harrer und Peter Aufschnaiter auf ihrer Flucht von Indien nach Lhasa 1945/46. Die ersten Fotos machte der Schweizer Toni Hagen 1952.
Image (mountainsoftravelphotos.com)

Heute vor 50 Jahren …
… wurde der Tennisspieler Ricki Osterthun in Hamburg geboren. Seinen einziges ATP-Singleturnier gewann er 1985 in Hilversum, im Doppel war der Deutsche dreimal erfolgreich: 1985 in Nizza (mit Riglewski), 1988 Toulouse (mit Nijssen), 1987 Athen (mit Meinecke). Bei Grand Slam-Turnieren erreichte Osterthun in Paris dreimal das Achtelfinale (im Einzel 1987 und im 2x im Doppel 1988, 1989). Seine beste Weltranglistenplatzierung war im Einzel Rang 58 (19.10.1987/1 Woche) und im Doppel Rang 68 (15.05.1989/1 Woche). Für den Davis Cup wurde Osterthun einmal – 1987 für das Abstiegsduell gegen die USA in Hartford – nominiert. Dort verlor er im Doppel mit Eric Jelen gegen Ken Flach/Robert SEGUSO (6:3, 8:6, 14:12), Deutschland gewann den Vergleich aber mit 3:2.
Image (osterthun.de)

Heute vor 25 Jahren …
… starb der Bergsteiger Maki Yūkō, auch Maki Aritsune, im Alter von 95 Jahren in Tokio. Geboren wurde er am 5. Februar 1894 in Sendai, Miyagi. Am 10. September 1921 gelang ihm mit seinen Bergführern Fritz Amatter, Samuel Brawand und Fritz Steuri die Erstbegehung des Mittellegigrates am Eiger und finanzierte dort den Bau der Mittellegihütte. Weitere Erstbesteigungen: 1922 Yarigatake (im Winter), 1925 Mount Alberta (Rocky Mountains), 1956 Manaslu (als Expeditionsleiter).
Image (wikimedia.org)

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