Heute vor 160 Jahren …
… starb der Bergsteiger Josef Pichler, auch Pseirer Josele oder Pseyrer Josele genannt, im Alter von 88/89 Jahren in Schluderns, Trentino-Südtirol. Geboren wurde er 1765 in St. Leonhard in Passeier, Trentino-Südtirol. Er gehörte zu jener Expedition, die im Auftrag von Johann von Österreich den Ortler besteigen sollte. Zusammen mit den zwei Zillertaler Bergsteigern Johann Leitner und Johann Klausner erreichte Pichler am 27. September 1804 den Gipfel. Der Weg gilt noch heute als schwierig und die Leistung vor fast 210 Jahren als hervorragende alpinistische Leistung. Danach spielte Pichler bei der Erschließung des Ortlers eine wichtige Rolle.

Heute vor 110 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Anton Janda geboren. Der Verteidiger war für Admira Wien (1924 – 1935) aktiv und holte vier Meistertitel (1927, 1928, 1932, 1934) sowie dreimal den Pokal (1928, 1932, 1934). Im Mitropacup schaffte er den Einzug ins Finale, dass die Admira gegen AGC Bologna trotz eines 3:2-Heimsiegs nach einem 1:5 auswärts verlor. Außerdem absolvierte der Linksaußen zehn Länderspiele für Österreich, stand im Kader für die WM-Endrunde 1934, kam aber nicht zum Einsatz. Anton Janda starb im Jahr 1986 im Alter von 81/82 Jahren.

… fand das erste offizielle Fußball-Länderspiel der französischen Nationalmannschaft sowie der belgischen Nationalmannschaft statt. Die Equipe Tricolor traf im Brüsseler Vivier d’Oie auf Belgien, die Partie endete vor 1.500 Zuschauern 3:3.

Heute vor 100 Jahren …
… wurde der Boxer John Henry Lewis in Los Angeles geboren. Er war der erste schwarze Weltmeister im Halbschwergewicht (31. Oktober 1935 gegen Titelverteidiger Bob Olin). Die Folgen einer Augenverletzung sorgte für die Absage eines Fights gegen Dave Clark (1939-01-25), nachdem er zuvor einen Schwergewichtskampf gegen Joe Louis verloren hatte. Nach einem weiteren misslungenen Versuch einen Kampf in London zu arrangieren, beendete er seine Karriere. Insgesamt absolvierte der Kalifornier 112 Profikämpfe von denen er 98 (58 KO) gewann und 10 (1 KO) verlor. John Henry Lewis starb am 18. Mai 1974 im Alter von 60 Jahren.
Image (boxrec.com)

… wurde der Fußballspieler Rudolf Gellesch in Gelsenkirchen, Nordrhein-Westfalen, geboren. Der Mittelfeldspieler war für Schalke 04 (1926-1946) aktiv und prägte maßgeblich den berühmten „Schalker Kreisel“. Zwischen 1934 und 1942 holten die Knappen sechs Meisterschaften sowie 1937 den Pokalsieg. Er absolvierte 20 Länderspiele (1 Treffer beim 3:6 gegen England 1938 für Deutschland (1935-1941) unter anderem das 1:1 bei der WM-Endrunde 1938 gegen die Schweiz. Rudolf Gellesch starb am 20. August 1990 im Alter von 76 Jahren in Kassel, Hessen.
Image (ksvhessenkassel)

… wurde der Radrennfahrer Pierino Favalli in Zanengo di Grumello, Lombardei, geboren. Er nahm am Straßenrennen der Olympischen Spiele 1936 teil (Vierter mit der Mannschaft, Elfter im Einzel), holte Bronze bei der Amateur-WM 1936, gewann den Klassiker Mailand-Sanremo 1941. Pierino Favalli starb am 16. Mai 1986 im Alter von 72 Jahren in Cremona.
Image (radsportseiten.net)

Heute vor 90 Jahren …
… wurde der 1. Deutschkreutzer Sportclub als erster Fußballverein in Deutschkreutz, Burgenland, gegründet. Vier Jahre später kam der SV Rapid Deutschkreutz dazu, als dritter Fußballverein entstand Hakoah Deutschkreutz. 1934 fusionierten die beiden erstgenannten Klubs zum SC Rapid Deutschkreutz. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm bereits 1945 der SV Deutschkreutz seinen Spielbetrieb auf (1965/1966 Regionalliga), sieben Jahre später entstand der ASKÖ Deutschkreutz. 1984 kam es, wie es kommen musst: Der SV und der ASKÖ fusionierten zum FC Deutschkreutz, der heute als FC Juvina Cashpoint Deutschkreutz in der 2. Landesliga spielt.

Heute vor 80 Jahren …
… wurde der Fußballspieler Sékou Touré in Bouaké, Côte d’Ivoire, geboren (das genau Datum ist nicht bekannt). Der Angreifer war unter anderem für SO Montpellier (1961–1962: Aufstieg 1961, Torschützenkönig 1962) sowie OGC Nizza (1962-1963) aktiv. Schlagzeilen machte der damals für Sochaux spielende Touré durch ein brutales Foul im März 1960, mit dem er die Karriere des erst 26-jährigen Just Fontaine praktisch beendete. Der WM-Torschützenkönig von 1958 (mit 13 Treffern) erlitt eine doppelte Fraktur von Schien- und Wadenbein und hängte zwei Jahre später – nach einem weiteren Beinbruch – seine Stoppler an den Nagel. Sékou Touré starb 2003 im Alter von 68 oder 69 Jahren.

Heute vor 50 Jahren …
… wurde die Eisschnellläuferin Yvonne van Gennip, voller Name Yvonne Maria Thérèse van Gennip, in Haarlem, Nordholland, geboren. Die Niederländerin gewann bei den Olympischen Spielen 1988 dreimal Gold (1500 m, 3000 m, 5000 m), holte 1x Silber und 2x Bronze bei Mehrkampf-Weltmeisterschaften (1987-1989) sowie dreimal Silber und zweimal Bronze bei Mehrkampf-Europameisterschaften (1985-1991), außerdem stehen zehn Siege bei Weltcup-Rennen und vier Weltrekorde (je zwei über 3000 und 5000 Meter) auf ihrem Erfolgskonto.
Image (Helden van Haarlem)

Heute vor 30 Jahren …
… starb der Ringer Dawit Gwanzeladse, auch David Nikolayevich Gvantseladze, im Alter von 47 Jahren in Tiflis. Geboren wurde er am 28. März 1937 in Batumi, Adjara. Der Leichtgewichtler gewann Olympiabronze 1964 und wurde Vize-Weltmeister 1963.
Image (Georgian National Olympic Committee)

Heute vor 25 Jahren …
… endete die 53. Eishockey-Weltmeisterschaft in Stockholm und Södertälje. Den Titel holte sich die UdSSR (ohne Niederlage) vor Kanada und der Tschechoslowakei. Erstmals standen der Sbornaja nicht alle Topspieler zur Verfügung, da mittlerweile die Transferbestimmungen ins Ausland vereinfacht wurden und einige Stars in die NHL abwanderten. Dennoch reichte es zum 21. WM-Titel. Überschattet wurde (nicht nur die A-WM) von zahlreichen Dopingfällen unter anderem erwischte es den Österreicher Siegfried Haberl und den US-Amerikaner Corey Millen. Deutschland sicherte sich den Klassenerhalt durch einen 2:0-Sieg im entscheidenden Spiel gegen Polen. Den Aufstieg aus der Gruppe B schaffte Norwegen, die Schweiz landete auf Rang vier, Österreich auf Platz sechs. Die Topspieler der A-WM: Dominik Hasek (bester Torhüter), Wjatscheslaw Fetisow (bester Verteidiger), Brian Bellows (bester Stürmer).

Heute vor 20 Jahren …
… starb der Automobilrennfahrer Ayrton Senna da Silva im Alter von 34 Jahren im Ospedale Maggiore, Bologna, nach seinem Unfall beim Großen Preis von San Marino in Imola. Geboren wurde er am 21. März 1960 in São Paulo. Der Brasilianer wurde dreimal Formel 1-Weltmeister (1988, 1990, 1991 – alle für McLaren) und gewann 41 Grand Prix‘. Beim Großen Preis von Österreich blieb ihm ein Erfolg verwehrt, seine beste Platzierung war ein zweiter Rang 1985. Im April 2004 „The Magic“ wurde von einer Jury aus Formel-1-Piloten, Teamchefs, Ingenieuren und Journalisten zum schnellsten Formel 1-Fahrer der Geschichte gewählt.
ayrtonsenna.at

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