Heute vor 130 Jahren…
…wurde der Ringer Rudolf Watzl in Wien geboren. Er gewann 1906 bei den Olympischen Zwischenspielen die Goldmedaille, in der offenen Klasse holte der Österreicher die Bronze-Medaille. Watzl starb am 15. August 1915 völlig überraschend im Alter von 33 Jahren.
Rudolf Watzl – eine Blitzkarriere/oeoc.at

 

Weitere Jahrestage

Heute vor 110 Jahren…
…wurde der Eishockeyspieler Sylvio Mantha in Montréal, Québec, geboren. Der Verteidiger war unter anderem für die Canadiens de Montréal aktiv. Seine Erfolge: 3x Stanley-Cup-Gewinner (1924, 1930, 1931), 2x All-Star (1931, 1932). Er starb am 7. August 1974 im Alter von 72 Jahren.

Heute vor 100 Jahren…
…wurde der Fußballspieler Georg Siimenson in Tallinn, Estland, damals Russisches Kaiserreich, geboren. Der Angreifer war für den SK Tallinna Sport (1932–1939: Estnischer Meister 1932, 1933 – Estnischer Pokalsieger 1938) aktiv und absolvierte 42 Länderspiele (14 Treffer) für Estland (Baltic-Cup-Sieger 1938). Georg Siimenson starb am 12. Juni 1978 im Alter von 66 Jahren.

…wurde der Autorennfahrer George „Joie“ Chitwood in Denison, Texas, geboren. Er war sieben Mal beim 500-Meilen-Rennen in Indianapolis am Start und landete dreimal auf Rang fünf (1946, 1949, 1950). In den 1950er-Jahren gründete er die „Joie Chitwood Thrill Show“ und wurde in den USA rasch zu einer nationalen Institution.  Er stellte einige Rekorde auf, seinen wichtigsten am 3. Mai 1978: , Er fuhr auf einem Chevrolet Chevette neun Kilometer auf zwei Rädern. Sein wichtigstes Engagement: Er fungierte 1973 als Fahrer und Suntkoordinator beim James-Bond-Film „Leben und sterben lassen“. Chitwood starb am 3. Januar 1988 im Alter von 75 Jahren in Tampa Bay.
Joie Chitwood’s Indianapolis Thrill Show

Heute vor 70 Jahren…
…wurde der Radrennfahrer Martín Emilio „Cochise“ Rodríguez Gutiérrez in Medellín, Kolumbien, geboren. Seine Erfolge: Weltmeister (Verfolgung) 1971 – 4x Vuelta a Colombia 1963, 1965-1967) – 3x Vuelta al Táchira 1966, 1968, 1971 – 2 Etappensiege beim Giro. 1999 wurde der Kletterspezialist zum „Kolumbianischen Sportler des Jahrhunderts“ gewählt.
radsportseiten.net

…wurde der Leichtathlet Waleri Nikolajewitsch Brumel in Tolbusino, Transbaikalien, geboren. Die Erfolge des Hochspringers: Olympia-Sieg 1964, Silber 1960 – Europameister 1962 – 6 Weltrekorde, zuletzt 2,28 Meter, Weltrekordhalter von 1962 bis 1971. Nach einem Verkehrsunfall erreichte er seine Topleistungen nie mehr. Brumel starb am 26. Januar 2003 im Alter von 60 Jahren in Moskau.
IAAF Mourns Loss – Quelle: iaaf.org

…starb der Radrennfahrer Paul Bourillon (geboren am 13. Mai 1877 in Marmande, Bordeaux) im Alter von 64 Jahren. Seine Erfolge: 1896 Weltmeister im Bahnsprint, 1898 Sieger beim Grand Prix de Paris. Er  war der erste Rennfahrer, der von einer Fahrradfirma (Peugeot) gesponsert wurde. Nach seiner Radsportkarriere wurde Bourillon Opernsänger.
Google Images

Heute vor 50 Jahren…
…wurde der Badmintonspieler He Yiming, später als He Tim bekannt, in Guangzhou, China, geboren. Seine Erfolge (für China): WM-Bronze 1987 (Mixed) – 5 Siege bei den Australian Open (3x Mixed, 2x Einzel). 1996 startete er für Hongkong bei Olympia und schied im Herrendoppel sowie im Mixed in der ersten Runde aus.

…starb der Fußballspieler Iuliu Baratky (Bild, ung. Gyula Barátky; geboren am 14. Mai 1910 in Nagyvárad, Ungarn – heute Oradea, Rumänien) im Alter von 51 Jahren. Der Stürmer war unter anderem bei Rapid Bukarest (1936-1944: Meister 1944 – 4x Pokalsieger 1937, 1939, 1940, 1941) aktiv, absolvierte neun Länderspiele für Ungarn sowie 20 (14 Treffer) für Rumänien (WM-Teilnahmen 1934, 1938). Als Trainer betreute er unter anderem Dinamo Bukarest (Pokalsieger 1959).

Heute vor 40 Jahren…
…starb der Alpinist Gunther Langes (geboren am 6. März 1899 in Fiera di Primiero, Trentino-Südtirol) im Alter von 73 Jahren in Bozen. Er erschloss die Palagruppe in den Dolomiten und gilt als Erfinder des Riesenslaloms. Im Ersten Weltkrieg kämpfte er bei den Kaiserjägern im Gebirgskrieg unter anderem an der Ortlerfront. Eine Erfahrung, die er im autobiografischen Werk Die Front in Fels und Eis (1932) verewigte. Seine Rolle im Zweiten Weltkrieg ist nicht eindeutig. 1950 war er am Aufbau des Skizentrums Aspen (Colorado) beteiligt.
Die Front in Fels und Eis

Heute vor 20 Jahren…
…starb der Schachspieler György Négyesy (geboren am 10. Mai 1893) im Alter von 98 Jahren in Budapest. 1932 wurde er ungarischer Meister.

… feierte der Fußballer Thomas Flögel sein Länderspieldebüt beim 4:0-Sieg Österreichs gegen Litauen. Er kam auf insgesamt 37 Einsätze und erzielte drei Tore.

…starb der Automobilrennfahrer Ronald Bucknum (geboren am 5. April 1936 in Alhambra) im Alter von 56 Jahren an den Folgen einer Diabetes-Erkrankung. Seine größten Erfolge landete der US-Amerikaner bei den 24 Stunden von Le Mans: 1966 fuhr er auf Rang drei (mit Dick Hutcherson, auf Ford GT40), 1970 auf Rang vier (Sam Posey, Ferrari 512S). Bucknums bestes Formel-1-Ergebnis (11 Starts) war ein fünfter Rang beim Grand Prix von Mexiko. 1968 gewann er sensationell das Champ-Car-Rennen auf dem Michigan International Speedway.
Biografie/teambucknum.com