Heute vor 30 Jahren…
…starb der österreichische Autorennfahrer Harald Ertl (geboren am 31. August 1948 in Zell am See) im Alter von 33 bei einem Flugzeugabsturz. Bekannt wurde er als Retter von Niki Lauda. Am 1. August 1976 auf der Nordschleife des Nürburgrings zerrten er, Arturo Merzario, Brett Lunger und Guy Edwards den mehrfachen Formel-1-Champion aus seinem brennenden Fahrzeug. In seiner Kindheit besuchte er gemeinsam mit Helmut Marko und Jochen Rindt das Internat in Bad Aussee. Sein bestes Rennergebnis in der Formel 1 ist ein siebenter Rang beim Grand Prix von Großbritannien 1976. Am 7. April 1982 stürzte Ertl mit seiner Familie auf einem Flug in die Osterferien ab. Er, seine Schwägerin, sein Schwager (der Pilot der Maschine) und seine Nichte kamen bei dem Absturz ebenfalls ums Leben. Ertls Frau Vera und sein Sohn Sebastian trugen schwere Verletzungen davon, aber überlebten.
austroclassic.at
Google Images

Heute vor 20 Jahren…
…starb der Eishockeyspieler Irvine Wallace „Ace“ Bailey (geboren am  3. Juli 1903 in Bracebridge, Ontario) im Alter von 88 Jahren. Der Angreifer war unter anderem für die Toronto Maple Leafs (1926-1934: Stanley Cup 1932) in der NHL aktiv. Seine Karriere endete jäh am 12. Dezember 1933: Beim Spiel in Boston wurde er Eddie Shore von hinten mit dem Schläger von den Beinen geholt. Shore wollte eigentlich King Clancy foulten, der den Boston-Verteidiger zuvor gecheckt hat. Bailey blieb bewusstlos und blutend auf dem Eis liegen, während Teamkollege Red Horner Übeltäter Shore KO schlug. Nach der Partie versöhnten sich die Kontrahenten, alles schien sich in Wohlgefallen aufzulösen. Doch Bailey brach kurze Zeit später mit Gehirnblutungen zusammen und verlor erneut das Bewusstsein. Sein Tod hätte Shore eine Anklage wegen Totschlags eingebracht, doch Bailey überlebte. So kassierte Shore eine Sperre von 16 Spielen (1/3 der gesamten Saison) und „Racheengel“ Horner wurde für den Rest des Jahres gesperrt. Bailey zu Ehren wurde auch das erste NHL All-Star Game 1934 ausgetragen. Bei diesem Anlass sperrten die Toronto Maple Leafs außerdem seine Rückennummer, die 6, für künftige Spieler. Im Jahr vor seinem Tod wurde er als ältester noch lebender Toronto-Spieler geehrt.
Profil/legendsofhockey.net
Video/mapleleafs.nhl.com
Ace Bailey’s Childrens Foundation

Weitere Jahrestage

Heute vor 125 Jahren…
…wurde der Leichtathlet Joseph F. Stadler geboren. Der Springer gewann bei den Olympischen Spielen 1904 Silber im Stand-Dreisprung und Bronze im Stand-Hochsprung. Sein Todestag ist unbekannt.
sports-reference.com

Heute vor 120 Jahren…
…wurde der Fußballspieler Julius „Juller“ Hirsch in Achern, Baden-Württemberg, geboren. Der Angreifer war für den Karlsruher FV (1909-1913, 1919-1925: Meister 1910) und die SpVgg Fürth (1913-1919: Meister 1914) aktiv und absolvierte sieben Länderspiele für Deutschland (Olympia-Teilnahme 1912). Im März 1943 wurde Hirsch wegen seiner jüdischen Herkunft von den Nationalsozialisten wahrscheinlich nach Auschwitz-Birkenau deportiert und ermordet. Sein genaues Todesdatum ist unbekannt, er wurde 1950 zum 8. Mai 1945 für tot erklärt. Julius-Hirsch-Preis; Das Auge stolpert/zeit.de; Biografie/karlsruher-fv1891.de

 

Heute vor 110 Jahren…
…wurde der Ringer Kustaa Pihlajamäki in Nurmo, Finnland, geboren. Der Finne kämpfte im Bantam-, Leicht- und Federgewicht. Seine Erfolge: 2x Olympia-Gold 1924, 1936, Silber 1928, Vierter 1932 – 8x Europameister 1930, 1931 (gr.-röm.), 1933, 1934 (gr.-röm. und Freistil), 1937, 1938, 1939, EM-Silber 1931 (Frst.). Pihlajamäki starb am 10. Februar 1944 im Alter von 41 Jahren in Helsinki. Profil/fila-official.com

…wurde der Automobil- und Motorradrennfahrer Paul Greifzu in Suhl, Thüringen, geboren. Am 19. August 1950 überlebte Paul Greifzu einen schweren Unfall beim Rennen auf dem Nürburgring. 1951 war das Jahr der großen Erfolge:    Sieger beim Rennen auf der Autobahnspinne Dresden, Sieger beim Internationalen AVUS-Rennen in Berlin, Sieger beim Rennen auf der Halle-Saale-Schleife, Sieger auf dem Sachsenring vor Hans Stuck. Am 10. Mai 1952 kam Greifzu im Alter von 50 Jahren bei einem Trainingsunfall auf der Dessauer Rennstrecke ums Leben. Als Ursache wurde ein Materialfehler vermutet. Ein Gegengewicht der Kurbelwelle riss aus und der Motor blockierte. Greifzu wurde aus dem Wagen geschleudert und starb an der Unfallstelle. Während des Zweiten Weltkriegs setzte Greifzu sich für die menschenwürdige Behandlung und Unterbringung von Zwangsarbeitern ein, daher gilt er auch als „Oskar Schindler von Suhl“.
Biografie/paul-greifzu-schule.de

Heute vor 75 Jahren…
…wurde der Fußballspieler Rudolf Steiner geboren. Der Verteidiger war für den TSV 1860 München (1960-1969: Europacup-Finale (Cupsieger) 1965 – Meister 1966 – Cupsieger 1964) aktiv und absolvierte ein Länderspiel für Deutschland.

Heute vor 70 Jahren…
…wurde der Radrennfahrer Joaquim Agostinho in Brejenjas, Torres Vedras, Portugal, geboren. Er wurde bei der Tour de France zweimal Dritter der Gesamtwertung (1978, 1979), gewann vier Etappen (Alpe d’Huez 1979); wurde Zweiter der Vuelta 1974 und gewann die Volta a Portugal dreimal (1970, 1971, 1972). Er wurde dreimal positiv getestet, wurde aber nach dem dritten Mal nur einen Monat auf Bewährung gesperrt. Am 30. April 1984 wurde er bei der Algarve-Rundfahrt von einem Hund angefallen, stürzte und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Er beendete die Etappe und wurde erst zehn Stunden später in Lissabon operiert. Aufgrund dieser Verletzungen verstarb Agostinho am 10. Mai 1984 im Lissaboner Krankenhaus CUF im Alter von 42 Jahren.
youtube.com
; Google Images

Heute vor 60 Jahren…
…wurde der Fußballspieler Rubén Galván in Comandante Fontana, Argentinien, geboren. Der Mittelfeldspieler war unter anderem bei Independiente (1971–1980: 4x Copa Libertadores 1972-1975 – Intercontinental Cup 1973 – 2x Meister 1977, 1978) aktiv und absolvierte drei Länderspiele und war Mitglied des Weltmeister-Kaders 1978.

…wurde die Leichtathletin Jane Wardwell Frederick in Oakland, Kalifornien, geboren.  Ihre Erfolge: Gold bei der Universiade 1975 im Fünfkampf, Olympiasiebte 1976. Im Siebenkampf holte sie WM-Bronze 1987 und gewann das Mehrkampfmeeting in Götzis dreimal (1981, 1982, 1985) und beim Décastar in Talence zweimal (1984, 1987).
Bio/usatf.org

Heute vor 50 Jahren…
…wurde die Rennrodlerin Bonny Susan Warner in Mount Baldy, Kalifornien, geboren. Ihre Erfolge: Olympia-Sechste 1988 – Dritte im Einsitzer-Weltcup 1987; 1 Weltcupsieg 1987.

…wurde der Stadionsprecher Stefan Schneider in München geboren. Seit 1990 ist er auch beim jeweiligen Münchner Eishockey-Verein als Hallensprecher tätig, seit August 1993 ist Stefan Schneider auch Stadionsprecher des TSV 1860 München („Münchens Große Liebe“).
Link

…wurde der australische Sportschütze Warren James Potent in Parramatta, New South Wales, geboren. Seine Erfolge: Olympia-Bronze 2008 mit dem Kleinkaliber-Gewehr (50 Meter) – Mannschafts-Weltmeister 1986 – Weltrekordhalter (704,8 Ringe).

…wurde der Radrennfahrer Andrew Hampsten in Columbus, Ohio, geboren. Sein größter Erfolg ist der Sieg beim Giro d’Italia 1988. Er sicherte sich auf der schweren, winterlichen Etappe hinauf auf den Gavia-Paß das Rosa Trikot und gab es bis ins Ziel in Mailand nicht ab. Weitere Erfolge: Tour de Suisse (1986, 1987), Tour de Romandie (1992), Dritter Giro 1989, Vierter Tour de France (1986/Weißes Trikot; 1992/ Etappensieg: 14./Sestriere – L’Alpe d’Huez).
Google Images

…gewann Frisch Auf Göppingen zum zweiten Mal nach 1960 den Europapokal der Landesmeister. Im Finale von Paris besiegten sie Partizan Bjelovar (JUG) mit 13:11. An Bjelovar scheiterte ATSV Linz im Achtelfinale mit 21:33.

Heute vor 30 Jahren…
…wurde die polnische Volleyballspielerin Agata Mróz-Olszewska in Dąbrowa Tarnowska, geboren. Die Mittelblockerin spielte unter anderem bei BKS Stal Bielsko-Biała (POL/2003-2006: Meister 2004, 2x Pokalsieger 2004, 2006) und Gruppo Murcia 2002 (SPA/2006-07: Meister und Pokalsieger). Mit der Nationalmannschaft holte sie 2x EM-Gold (2003, 2005). Mroz litt seit ihrer Jugend am Myelodysplastischen Syndrom, 2007 verschlechterte sich ihr Zustand und sie beendete ihre aktive Karriere. Am 4. Mai 2008 brachte sie Tochter Liliana zur Welt. Nach einer Knochenmark-Transplantation verstarb Agata Mróz am 4. Juni 2008 im Alter von 36 Jahren.
Nachruf/wbj.pl (engl.)
; Google Images

Advertisements