Vor 125 Jahren…
…wird der Boxer Abraham Washington „Abe“ Attell in San Francisco (Kalifornien, USA) geboren. „The Little Champ“ erobert 1904 den Weltmeistertitel im Federgewicht, nach 21 Verteidigungen verliert er 1912 gegen Johnny Kilbane. 1919 wird Attell beschuldigt, an der Manipulation der World Series beteiligt gewesen zu sein, wird aber mangels Beweisen freigesprochen. Das Ring Magazine führt ihn als drittbesten Federgewichtler aller Zeiten, 1990 wird der Federgewichtler in die International Boxing Hall of Fame aufgenommen. Abraham Washington Attell stirbt am 10. Februar 1970 in New Paltz (New York) im Alter von 85 Jahren.

Vor 100 Jahren…
…wird der Basketballfunktionär Daniel Biasone in Miglianico bei Chieti (Abruzzen, Italien) geboren. Der US-Amerikaner ist Gründer und bis 1963 Besitzer der Syracuse Nationals (heute Philadelphia 76ers). Er gilt als Erfinder der Wurfuhr, deren Einführung die Ära des modernen Basketballs einläutete und wird im Jahr 2000 als „Förderer“ in die Hall of Fame aufgenommen. Daniel Biasone stirbt am 25. Mai 1992 in Syracuse (New York) im Alter von 83 Jahren.

Vor 75 Jahren…
…wird der Baseballtrainer George Lee „Sparky“ Anderson in Bridgewater (South Dakota, USA) geboren. Er gewinnt dreimal die World Series: 1975 und 1976 mit den Cincinnati Reds, 1984 mit den Detroit Tigers.

Vor 60 Jahren…
…wird die Tennisspielerin Olga Wasiljewna Morozowa in Moskau (Russland, damals UdSSR) geboren. Sie erreicht 1974 zweimal ein Grand-Slam-Finale im Einzel (Paris, Wimbledon), unterliegt aber jeweils Chris Evert. Mit der US-Amerikanerin gewinnt Morozowa dafür die French Open im Doppel. Insgesamt feiert die Russin 16 Turniersiege auf der Tour.

…wird der Automobilrennfahrer Andreas Nikolaus „Niki“ Lauda in Wien geboren. Der Österreicher startet zwischen 1971 und 1985 in der Formel 1 und wird dreimal Weltmeister. 1975 holt er die WM-Trophäe nach elf Jahren zu Ferrari zurück, in der Saison 1976 überlebt er einen schweren Unfall auf dem Nürburgring nur knapp, startet aber bereits nach 42 Tagen beim Grand Prix in Monza. In der folgenden Saison 1977 wiederholt Lauda seinen WM-Coup, 1979 tritt der eigensinnige Wiener zurück und gründet die Fluglinie Lauda Air. 1982 kehrt er in den GP-Zirkus zurück und gewinnt 1984 auf McLaren seine dritte WM. Bei insgesamt 171 Rennen holt Lauda 25 Siege.

Vor 50 Jahren…
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..wird der Fußballspieler und Funktionär Holger Hieronymus in Hamburg (Deutschland) geboren. Der Defensivspezialist wechselt 1979 vom FC St. Pauli zum Hamburger SV. Mit den Norddeutschen gewinnt er zweimal die Meisterschaft (1982, 1983), 1983 den Europapokal der Landesmeister (1:0 gegen Juventus Turin) und zieht 1982 ins Uefa-Cup-Finale ein. Hieronymus spielt dreimal in der Nationalmannschaft und gehört 1982 dem WM-Kader Deutschlands an. Nach einer schweren Verletzung muss Hieronymus seine Karriere 1984 vorzeitig beenden. Danach fungiert er als Sportdirektor beim HSV (1998-2002), 2005 übernimmt er das Amt des Geschäftsführers der DEL.

…findet das erste Rennen auf dem Daytona International Speedway vor 41.000 Zuschauern statt.

Vor 10 Jahren…
…stirbt der Tennisspieler Menno Oosting in Turnhout (Antwerpen, Belgien) im Alter von 34 Jahren nach einem Autounfall (geboren am 17. Mai 1964 in Son-en-Breugel, Nordbrabant). Der Niederländer gewinnt 1994 die French Open im Mixed 1994 (mit Kristie Boogert), sieben ATP-Turniere (u. a. in München 1992) und steht elfmal in einem Finale (u. a. St. Pölten, Kitzbühel, Wien 1996).

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