Vor 80 Jahren…
…wird der Fußballspieler Gerhard Hanappi in Wien geboren. Der ehemalige österreichische Rekordnationalspieler (93 Spiele, 12 Tore) ist als linker Außenverteidiger der Schlüsselspieler der Weltmeisterschaft 1954 in der Schweiz, bei der Österreich den 3. Platz belegt. Er wird unter anderem 1953 in die Weltauswahl berufen. Nach seinem Wechsel von Wacker Wien zu Rapid bleibt er den Grün-Weißen bis zu seinem Karriereende 1964 treu und gewinnt sieben Meistertitel, ein Pokalfinale und den Halbfinaleinzug im Europacup der Landesmeister 1961. Nach Beendigung seine Fußballkarriere wird der „Gschropp“, wie Gerhard Hanappi auf Grund seiner Größe gerufen wurde, Architekt und erbaut unter anderem das Weststadion in Wien-Hütteldorf (auch „St. Hanappi“, Heimstätte von Rapid Wien), das heute seinen Namen trägt. Gerhard Hanappi stirbt im Alter von 51 Jahren am 23. August 1980 in Wien an Lymphdrüsenkrebs.

Vor 75 Jahren…
…wird die Golferin Marlene Hagge (geb.: Bauer) in Eureka (South Dakota, USA) geboren. Die US-Amerikanerin gehört zu den Mitbegründern der „Ladies Professional Golf Association“ (LPGA). Mit drei Jahren beginnt Hagge mit dem Golf, mit 13 gewinnt sie die ersten Erwachsenenturniere und schafft als jüngste Spielerin den Cut bei den US-Womens-Open. Mit 15 wird sie zur AP-Athletin des Jahres gekürt. Ein Jahr später ist sie die jüngste der 13 Gründerinnen der LPGA und gewinnt 1952 bei den Sarasota Open als bis heute jüngste Spielerin ein LPGA-Turnier. Von den Majors gewinnt Golflady nur die LPGA-Championships 1956. In die Hall of Fame der Golfwelt wird Marlene Hagge 2002 aufgenommen.

Vor 70 Jahren…
…wird der Radsportler Sergio Bianchetto in Torre di Ponte Brenta (Padova, Italien) geboren. Der italienische Bahnspezialist gewinnt bei den Olympischen Spielen 1960 und 1964 jeweils die Goldmedaille im Tandemwettbewerb, sowie 1964 die Silbermedaille im Sprintwettbewerb. 1961 und 1962 holt sich Bianchotti WM-Gold im Sprint, 1963 Silber. Der Italiener wechselt 1965 ins Profilager, 1970 beendet er seine Karriere. Berühmt wird Bianchotti 1964: Im Sprint-Halbfinale der italienischen Meisterschaften – im Radio live übertragen – gegen Giovanni Pettenella muss er nach einem 63minütigen Stehversuch wegen Krämpfen aufgeben.

Vor 60 Jahren…
…wird der Basketballspieler Renzo Bariviera in Cimadolmo (Venezia, Italien) geboren. Der italienische Forward spielt unter anderem für Olimpia Milano und Pallacanestro Cantù. Seine Titel: 4x Meister (Milano 1972, 1985, 1986; Cantù 1981), 2x Euroliga (Cantù 1982, 1983), 1x Klub-WM (Cantù 1982), 5x Saporta-Cup (Olimpia Milano 1970, 1971, 1975; Cantù 1979, 1981), 1x Korac-Cup (Milano 1985), 2x Coppa Italia (Milano 1972, 1986). Für die Nationalmannschaft spielt Bariviera 208 Mal (2151 Punkte) und gewinnt zweimal EM-Bronze (1971 in Westdeutschland, 1975 in Jugoslawien). Pech hat er bei Weltmeisterschaften (4. Platz 1978 auf den Philippinen, 4. Platz 1970 in Jugoslawien) und Olympischen Spielen (4. Platz in München 1972). Sein Team-Debüt feiert er gegen Österreich mit einem 76:38-Sieg.

Vor 50 Jahren…
…wird der Tennisspieler John Patrick McEnroe, Jr. in Wiesbaden (Hessen, Deutschland) geboren. Der US-Amerikaner gewinnt sieben Grand-Slam-Turniere im Einzel (3x Wimbledon, 4x US Open) und neun im Doppel (5x Wimbledon, 4x US Open). Er dominiert Anfang der 1980er-Jahre die ATP-Tour und beendet viermal in Folge (1981-84) die Saison an der Spitze der Weltrangliste. Zusätzlich gewinnt McEnroe das Masters dreimal im Einzel und siebenmal in Folge im Doppel, den Davis-Cup holt er mit den USA fünfmal. Insgesamt hält der Amerikaner bei 867 Einzelsiegen und 192 Niederlagen und damit die drittbeste Bilanz hinter Jimmy Connors und Ivan Lendl. Wegen seiner Schimpftiraden wird McEnroe auch „McNasty“ genannt.

…wird der Basketballspieler und Trainer Gordon „Gordie“ Walter Herbert in Penticton (British Columbia, Kanada) geboren. Der Kanadier ist aktueller Assistenztrainer bei den Toronto Raptors. Nach der University of Idaho spielt er zwölf Jahre in Finnland, mit der Nationalmannschaft nimmt Herbert an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles (Platz 4) und der WM 1986 in Spanien (Platz acht) teil. 1994 beginnt er seine Trainertätigkeit, die ihn unter anderem nach Oberwart (Ö, 1999/2000), Frankfurt (D, Meister 2004) und Pau-Orthez (FRA, Cupsieg 2007) führt.

Vor 10 Jahren…
…stirbt die Eiskunstläuferin Friederike „Fritzi“ Burger in Wien im Alter von 88 Jahren (geboren am 6. Juni 1910 in Wien). Die Österreicherin gewinnt zwei Olympische Silbermedaillen (1928, 1932) hinter ihrer Erzrivalin Sonja Henie (NOR) – Burger wird die überragende Norwegerin nie besiegen. Da Heine nicht teilnimmt sichert sich Burger 1930 EM-Gold. Dazu kommen je zweimal WM-Silber (1929, 1932) und WM-Bronze (1928, 1931), sowie zweimal EM-Silber (1931, 1932) und einmal EM-Bronze (1933).

Weitere Geburtstage:
60. Roger François (FRA, Gewichtheber; † 16. Februar 1949)
50. Aleksandar Petrovic (KRO, Basketballspieler & -trainer)
50. Kelly Tripucka (USA, Basketballspieler)

Gründungstage:
100. KR Reykjavik (ISL, Fußball) Logo
90. KS Vllaznia Shkodër (ALB, Fußball) Logo

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