Vor 125 Jahren…
…wird der Autorennfahrer Joe W. Jagersberger in Wr. Neustadt (Niederösterreich, Österreich) geboren. Der Österreicher wandert 1902 in die USA aus und wird von der Case Corporation beauftragt einen Rennstall aufzubauen. Mit seinem Auftritt 1911 beim ersten Indy 500 schreibt er Geschichte: Jagersberger verursacht einen Massenunfall, bei dem die Jurytribüne zerstört wird und damit die Übersicht über den Rennverlauf verloren ging. Ray Harroun wird zum Sieger erklärt, was Proteste unter den Fans auslöst. In den USA gilt Ralph Mulford als wahrer Sieger des Rennens. Jagersbergers Karriere endet noch im selben Jahr nach einem weiteren schweren Unfall, in dessen Folge ihm sein Bein abgenommen werden musste. Joe Jagersberger stirbt am 5. Oktober 1952 in Racine (Wisconsin, USA) im Alter von 68 Jahren.

…wird der Radrennfahrer Gabriel Poulain in in St. Helier (Jersey) geboren. Der Franzose wird 1905 Weltmeister im Bahnsprint, 1906 und 1908 landet er auf Rang zwei. Er macht sich auch als Flieger und Erfinder einen Namen: Am 9. Juli 1921 gewinnt er einen Preis, indem er mit einem selbstgebauten, von menschlicher Kraft betriebenen Flugapparat weiter als zehn Meter und höher als einen Meter fliegt. Der Apparat besteht aus einem Fahrrad mit zwei Flügeln. Gabriel Poulain stirbt am 9. Januar 1953 in Nizza (Alpes-Côte d’Azur, Frankreich) im Alter von 65 Jahren.

Vor 80 Jahren…
…stirbt der Leichtathlet Thomas Edward Burke im Alter von 54 Jahren (geboren am 15. Januar 1875 in Boston, Massachusetts, USA). Der US-amerikaner gewinnt bei den ersten Olympischen Spielen 1896 in Athen die 100 Meter und 400 Meter und damit zwei Silbermedaillen. Er gilt als Erfinder des Tiefstarts und ist 1897 Mit-Initiator des Boston Marathons.

Vor 75 Jahren…
…wird die Leichtathletin Marlene Judith Mathews in Sydney (New South Wales, Australien) geboren. Die Australierin gewinnt Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne Bronze über 100 und 200 Meter. In der Staffel wird sie nicht eingesetzt, was in Australien Kontroversen hervorruft. Nach der Olympiasaison ist sie unumstrittene Nummer eins im Sprint: 1957 läuft Matthews neuen Weltrekord im 400-Meter-Lauf mit 57,0 Sekunden. 1958 verbessert die Australierin die Weltrekorde über 100 Yards (10,3 Sekunden) und über 220 Yards (23,4 Sekunden).

Vor 60 Jahren…
…stirbt der Rabbiner Wilhelm Ephraim Lewy im Alter von 72 Jahren in Kalifornien (USA – geboren am 28. November 1876 in Breslau, Niederschlesien/Polen). Der Deutsche ist als Student Mitbegründer und geistiger Vater des ersten jüdischen Turn- und Sportvereins Deutschlands. Am 22. Oktober 1898 gründet er mit einigen Mitschülern und späteren Kommilitonen den ersten jüdischen Turn- und Sportverein Deutschlands: „Bar Kochba“, benannt nach dem gleichnamigen jüdischen Rebellen, der ein Vorläufer des späteren Makkabi Weltverbands ist.

Vor 50 Jahren…
…wird der Fußballspieler und -trainer Russell Charles Osman in Repton (Derbyshire, England) geboren. Der Engländer spielt unter anderem für Ipswich Town (Uefa-Cup-Sieg 1981) und Leicester City. In der Nationalmannschaft spielt der Innenverteidiger elf Mal.  Als Trainer betreut er unter anderem Cardiff City. Osman spielt außerdem in dem Anti-Kriegsfilm „Escape to Victory“ (1981, mit Michael Caine, Sylvester Stallone, Max von Sydow, Pelé, Oswaldo Ardiles) mit.

Weitere Geburtstage:
180. Jean Dufresne (D, Schachspieler; † 15. April 1893)
110. Onni Pellinen (FIN, Ringer; † 30. Oktober 1950)
100. Harry Peacock (WAL, Rugbyspieler; † 16. März 1996)
70. José Fernández Santini (PER, Fußballspieler)
70. Herbert Meyer (D, Springreiter & Trainer)
70. Sam Ard (USA, Autorennfahrer)
60. Dirk Baert (BEL, Radrennfahrer)
60. Wieslaw Surlit (POL, Fußballtorhüter)
50. Ladislav Švanda (TCH, Skilangläufer)

Weiterer Todestag:
10. Nikolai Chlystow (RUS, Eishockeyspieler; * 10. November 1932)

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